Tipp 1 :
Auf geht´s: die Lauftipps
Wer nach langer Zeit wieder mit Jogging anfangen will, sollte einige Grundregeln beachten:
*Lassen Sie sich beim Sportarzt durchchecken und den so genannten Belastungspuls messen. Je nach Ruhepuls sollte z.B. bei einem 40-jährigen der Belastungspuls ca. 135 bis 145 Schläge pro Minute betragen
*Kaufen Sie gute Laufschuhe im Fachgeschäft. Jeder braucht die zu seiner Fußstellung passenden Schuhe
*Vorher und nachher dehnen und strecken. Vor allem die Oberschenkel- und Knierückseite muss gedehnt werden. So wie es uns die Katzen vormachen
*Laufen Sie langsam. Die meisten Jogger laufen viel zu schnell. Folge: Sehnenentzündungen, Gelenkbeschwerden
*Laufen Sie nicht zu viel. Das richtige Gefühl ist das der Unterforderung. Am Ende sollte man das Gefühl haben, man könnte noch mehr.
Tipp 2 :
Hilfe bei Verbrennungen aller Art
Wir verraten Ihnen, wie Sie bei den häufigsten Verbrennungen Ihre Haut retten können.
Brandheiß wird es, wenn es uns ans Leder geht, um die Haut, unser empfindlichstes Organ. Auf jedem Quadratzentimeter Haut befinden sich unzählige freie Nerven-Endigungen, die Druck, Hitze, Kälte und auch Schmerz registrieren. Bei einer Verbrennung protestieren also die Sinnesrezeptoren. Dabei hat uns die Natur schon mit Reflexen ausgestattet, die den Schaden möglichst gering halten sollen. Wer mit dem Finger an den heißen Toaster gerät, zieht ihn hastig zurück, noch bevor der Schmerzreiz überhaupt im Gehirn angekommen ist. Für solche Fälle gibt es im Körper nämlich eine Abkürzung über das Rückenmark, die Einschaltung des Hirns würde da viel zu lange dauern.
Brennnesseln:
Verantwortlich für die Hautschäden sind die so genannten Brennhaare, die vor allem auf der Blattoberseite und am Stiel sitzen. Bei Berührung brechen sie ab, dringen in die Haut ein und geben dort einen Zellsaft ab, der Ameisensäure gleicht. Es beginnt zu jucken, Pusteln oder größere Quaddeln lassen nicht lange auf sich warten.
Übrigens: Manche Rheumatiker peitschen ihre schmerzenden Gelenke mit Brennnesseln und erzielen so wirklich Besserungen. Ob die auf Stoffwechselanregung beruhen oder der Rheumaschmerz wegen des starken Juckreizes nicht mehr spürbar ist, sei dahingestellt. Immerhin: Es ist ungefährlich.
Wie kann man löschen?
Nicht reiben und kratzen! Dadurch würde die Säure erst richtig im Gewebe verteilt, der Juckreiz stärker. Oft wirkt kaltes Wasser lindernd. Bei starker Reaktion können kühlende Gele (Fenistil) oder ganz leichte Cortisonsalben (Ebenol) helfen.
Brandschutz:
Lange Hosen, Gartenhandschuhe.
Feuer:
Bei einer Verbrennung oder Verbrühung ersten Grades sind nur die oberen Hautschichten betroffen, es kommt zu einer schmerzhaften Rötung. Wenn Brandblasen auftreten, handelt es sich um eine Verbrennung zweiten Grades, bei der jedoch keine Narben zurückbleiben. Sehr tief gehen Verbrennungen dritten Grades. Sind mehr als 20 Prozent der Hautfläche betroffen (entspricht ungefähr einem Bein), wird’s bei Erwachsenen kritisch, bei Kindern reichen bereits zehn Prozent.
Wie kann man löschen?
Kleidungsstücke ausziehen und die betroffenen Hautstellen sofort und ausreichend lange (15 bis 20 Minuten) mit kühlem Wasser abspülen. Dadurch sinkt die Temperatur im Gewebe, das mindert die Schäden. Brandblasen sollten geschlossen bleiben, Brandwunden können mit trockenen, sterilen Tüchern aus dem Verbandskasten (Metalline-Brandtuch) abgedeckt werden. Besser als nur Salben oder Hausmittel auftragen: der Gang zum Arzt.
Brandschutz:
Schwere Verbrennungen passieren häufig beim Grillen – daher Finger weg vom Spiritus.
Säuren/Laugen:
Manche Chemikalien können bei direktem Hautkontakt zu Schäden führen, die Verbrennungen sehr ähneln. Das Ausmaß hängt von der Dauer der Einwirkung und der Konzentration der Substanz ab. Vor allem Laugenverätzungen sind gefürchtet, weil ihre zellauflösende Wirkung nicht auf die Kontaktstelle beschränkt bleibt, sondern sich in das Gewebe fortpflanzt. Säuren dagegen werden bei dem Kontakt mit Zelleiweißen meist schnell neutralisiert, das begrenzt die Schäden eher auf oberflächliche Hautschichten.
Wie kann man löschen?
Die ätzende Flüssigkeit muss sofort mit reichlich Wasser von der Haut entfernt beziehungsweise verdünnt werden. Neutralisationsmittel bringen gegenüber gründlichem Abspülen nicht immer Vorteile und sind oft nicht so schnell zur Hand. Die Entzündung kann mit Cortisonsalben eingedämmt werden – das entscheidet der Arzt.
Brandschutz:
Die Sicherheitshinweise auf Behältern mit ätzenden Flüssigkeiten sind nicht nur ein unverbindlicher Vorschlag!
Sodbrennen:
Ursache sind meist Lücken in dem Verschluss zwischen Magen und Speiseröhre, der sich normalerweise nur beim Schlucken öffnet. So kann der ätzende Magensaft in die Speiseröhre laufen und die für diesen Fall ungeschützte Schleimhaut angreifen. Begünstigt wird Sodbrennen durch die verstärkte Produktion von Magensäure (etwa bei Stress), Übergewicht, Alkohol und üppige Speisen. Es macht sich oft mit dumpfen, brennenden Schmerzen hinter dem Brustbein und in der Magengrube bemerkbar (vor allem im Liegen und beim Bücken), die manchmal auch in den Hals und den Rücken ausstrahlen.
Wie kann man löschen?
So genannte Protonenpumpenhemmer verringern den Säuregehalt des Magensaftes und lindern die Beschwerden. Häufig ist eine Spiegelung des Mageneingangs notwendig, um festzustellen, ob die Säure bereits die zarte Speiseröhrenschleimhaut angegriffen hat. Die Geschwüre müssen – auch wenn sie abgeheilt sind – beobachtet werden, weil sie ein erhöhtes Risiko für Krebs darstellen. Vor der Spiegelung muss man keine Angst haben; mit modernen Medikamenten können die Patienten soweit wie notwendig beruhigt werden – bis zum Tiefschlaf.
Brandschutz:
Nicht dick werden und Stress abbauen. Betroffene sollten
anhand eines Ernährungstagebuchs herausfinden, welche Speisen sie meiden müssen.
Sonnenbrand:
Die Rothaut signalisiert eine akute Entzündung der Haut. Der Brand zeigt sich meist vier bis sechs Stunden nach dem Sonnenbad und erreicht seinen Höhepunkt nach zwölf bis 24 Stunden. Bei Blasen, Fieber oder Beschwerden an der Bindehaut der Augen einen Arzt aufsuchen.
Wie kann man löschen?
Die rechtzeitige Einnahme von ein bis zwei Aspirin kann Symptome mildern. Die entstandenen Hautschäden lassen sich so jedoch nicht rückgängig machen. Die betroffenen Hautpartien mit feuchten Umschlägen kühlen oder mit Quark erfrischen. Bei starken Beschwerden kann der Arzt entzündungshemmende Medikamente verschreiben.
Brandschutz:
Sonnencreme! Eine Studie ergab: Wichtiger als der exakte Schutzfaktor ist es, Lotion dick aufzutragen und mindestens jede Stunde nachzucremen. Badehosenränder, Ohren und Platte nicht vergessen. Beim Schnorcheln ein dunkles T-Shirt tragen.
Tipp 3 :
Retten Sie Leben mit Mund-zu-Mund-Beatmung
Legen Sie den Bewußtlosen auf den Rücken und prüfen Sie, ob seine Mundhöhle frei ist. Während der Beatmung halten Sie seinen Kopf dauernd mit beiden Händen an Stirn und Kinn nackenwärts überstreckt. Mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand verschließen Sie die Nase. Ihren weit geöffneten Mund setzen Sie um den Mund des Bewußtlosen herum fest auf und blasen Ihre Ausatemluft ruhig und gleichmäßig in seinen leicht geöffneten Mund. Geben Sie bei Erwachsenen etwa alle vier Sekunden eine Atemspende.
Nach dem Beatmen drehen Sie Ihren Kopf zur Seite und beobachten, wie der Brustkorb des Ohnmächtigen zurücksinkt. Sie hören das Entweichen der Ausatemluft. Wiederholen Sie die Atemspende etwa zwölf- bis fünfzehnmal in der Minute. Um Erbrechen vorzubeugen, achten Sie darauf, daß der Beatmungsdruck nicht zu groß wird und keine Luft in den Magen des Bewußtlosen gelangt.
Tipp 4 :
Schützen Sie sich mit Vitamin E
Viele Allergien könnten auf einen Mangel an Vitamin E zurückzuführen sein. Diese Vermutung wird gestützt durch eine Studie, die im Dezember 2000 in der angesehenen britischen Medizin-Fachzeitschrift The Lancet erschienen ist.
Wissenschaftler der Universität Nottingham haben mehr als 2.500 Personen nach ihren Ernährungsgewohnheiten befragt. Außerdem sollten diese Angaben darüber machen, ob und wie stark sie an Allergien wie Heuschnupfen oder Asthma litten.
Das Ergebnis: Pro Milligramm Vitamin E, das täglich mit der Nahrung zugeführt wird, nahm die Wahrscheinlichkeit für eine Allergie um 5 % ab. Allerdings konnte ab einer Tagesdosis von etwa 7 mg keine weitere Verbesserung beobachtet werden.
Dieser Wert ist vergleichsweise gering und kann mit einer gesunden Ernährung mühelos erreicht werden. Dennoch wurden die 7 mg noch nicht einmal von jedem zweiten Studienteilnehmer erreicht. Sie sollten daher auf eine Vitamin-E reiche Kost achten: Viel Vitamin E ist in Weizenkeim- und Leinöl, Samen sowie in Vollkornprodukten und Nüssen enthalten. Es kann auch sinnvoll sein, Ihren Vitamin-E-Spiegel im Blut untersuchen zu lassen. ?
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