Tipp 1 :
Erste Hilfe gegen Angstattacken
Wenn sich Abgründe auftun - Tipps für den Umgang mit der Panik.
Erkennen Sie sich selbst
Wenn Sie die Angstmuster durchbrechen wollen, müssen Sie auf die ersten Anzeichen einer Angstreaktion achten. Erstellen Sie eine Liste der Situation, in denen Sie von Angst geplagt werden. Bewerten Sie diese mit 1 (mäßig), 2 (ziemlich) oder 3 (äußerst stressig). Diese Art von Strukturierung, wird Ihnen helfen, die Angstauslöser (bestimmte Vorgesetzte, Arbeitsaufgaben) besser zu erkennen und die Angst zu reduzieren.
Atmen Sie aus
Die Konzentration auf die Atmung ist ein gutes Mittel, um der Angst die Spitze zu nehmen. Sämtliche Symptome von Angst, wie innere Unruhe oder Schlafstörungen, gehen mit einer unregelmäßigen, schnellen Atmung einher. Ruhige Atmung hingegen hilft, in die Realität und zur momentanen Aufgabe zurückzufinden, wenn Gedanken abschweifen und wir düstere Zukunftsszenarien zeichnen. Tiefes Einatmen nutzt uns heutzutage nichts, da wir nicht vor Gefahren bzw. Stressauslösern fliehen können. Atmen Sie also aus, wenn zum Beispiel ein Vorgesetzter erscheint.
Sprechen Sie sich Mut zu
Das Hauptproblem bei Angst sind negative Gedankenschleifen (Ich schaffe das nie!), die auftauchen, sobald der Stress auftritt. Schreiben Sie neben die Situationen, die Sie unter “Erkennen Sie sich selbst” notiert haben, was jeweils in Ihnen vorgeht. Versuchen Sie nun, positive Formulierungen zu finden. Statt “Mein Chef bringt mich auf die Palme” lieber “Ich atme ruhig, habe Kontrolle, konzentriere mich auf die Lösung des Problems”. Für akute Angst sind deutliche Selbstinstruktionen wie “Achtung Angst, ich habe dich im Visier und duw wirst kleiner” nützlich. Formulieren Sie ähnliche Sätze, die für Sie persönlich wertvoll sind. Üben Sie, diese Sätze zu sprechen, wenn Sie sich gedanklich mit dem Auslöser für Ihren Stress konfrontieren.
Tipp 2 :
Fieber: Das Selbsthilfeprogramm
1. Viel trinken: Der heiße Körper braucht jetzt mind. 2-3 Liter Flüssigkeit täglich: Mineralwasser, verdünnte Fruchtsäfte, Kräutertee (z.B. aus Lindenblüten, wirkt schweißtreibend).
2. Bettruhe: wenn der Körper geschwächt ist durch hohes oder lang andauerndes Fieber. Spaziergänge an der frischen Luft sind gut für die Genesung, sobald Sie besser fühlen oder das Fieber den Körper nur wenig belastet.
3. Kühlung: lindert das unangenehme Glut-Gefühl. Bewährt: Wadenwickel, kalter Waschlappen für die Stirn. Neu: selbstklebendes Gelbpflaster (in Apotheken) für die Stirn; prima für Kinder, die lieber spielen wollen, als gelangweilt im Bett liegen.
4. Kleidung: am besten aus Naturmaterialien wie Baumwolle, die die Haut atmen lassen. Nass verschwitzte Hemden und T-Shirts öfter wechseln.
5. Ernährung: sollte leicht und vitaminreich sein: Obst (Bananen), Joghurt, gekochtes Gemüse, Suppen. Auf den Appetit des Kranken abstimmen.
Tipp 3 :
Pesco, Lacto? Das Who is who der Vegetarier
Pesco-Ovo-Lacto-Vegetarier meiden zwar Fleisch, Fisch (Pesco) wird aber hin und wieder gegessen. Deshalb sind sie für manche keine „richtigen“ Vegetarier, deren gemeinsamer Nenner „nichts vom getöteten Tier zu essen“ ist. Auch Eier (Ovo) und Milch (Lacto) gehören zur Ernährung. Mängel an Vitaminen und Spurenelementen sind nicht zu befürchten. Allerdings ist diese Form der Ernährung nicht unbedingt cholesterin- und fettarm.
Ovo-Lacto-Vegetarier essen zwar auch Eier und Milch, aber keinen Fisch. Deshalb sollten sie besonders auf ausreichende Jodzufuhr achten. Außerdem sollten sie nicht zu oft Eier essen und fettarme Milchprodukte bevorzugen.
Lacto-Vegetarier meiden auch Eier und nehmen deshalb weniger Cholesterin zu sich. Für die Ernährung ist der Verzicht auf Eier kein Nachteil; es schränkt nur die Zahl der verzehrbaren Gerichte ein.
Veganer ernähren sich ausschließlich von pflanzlichen Produkten; häufig wird sogar Honig gemieden. Um alle Vitamine und Mineralien, essentielle Fett- und Aminosäuren in ausreichender Menge zu bekommen, müssen Vegetarier sehr gut über die Inhaltsstoffe der Pflanzen und deren richtige Zubereitung Bescheid wissen. Die meisten Ernährungswissenschaftler raten schwangeren und stillenden Frauen sowie Kindern und älteren Menschen von Vegetarier Ernährung ab.
„Pudding-Vegetarier“ nennen Ernährungswissenschaftler Menschen, die zwar kein Fleisch essen, aber ziemlich gedankenlos viele Süßigkeiten und Fast-food-Gerichte verzehren. Einen gesundheitlichen Wert hat ihr Fleischverzicht deshalb nicht.
Tipp 4 :
Schlechter schlafen mit Alkohol
Die ein, zwei Bier am Abend mögen zwar entspannend und ermüdend wirken. Für einen guten Schlaf jedoch sorgen sie nicht. Alkohol wirkt relaxirrend, also stark entspannend auf Muskeln. Das betrifft auch die Muskulatur des Rachens und der oberen Atemwege. Das Resultat: Mit Alkohol können sonst ruhige Schläfer zu Schnarchern werden.
Zudem kann der Schlummertrunk bereits vorhandene Schlafprobleme verstärken. Menschen mit der Neigung zu Atemaussetzern im Schlaf (Schlafapnoe) fördern möglicherweise ihr Problem mit Alkohol.
Als organisches Lösungsmittel wirkt Alkohol dämpfend auf das zentrale Nervensystem. Das stört den normalen Schlafablauf und den Wechsel der Schlafphasen. Mit dem Nachlassen der Alkoholwirkung wacht man häufig nach drei oder vier Stunden wieder auf und hat Probleme, wieder einzuschlafen.
Zudem wirkt speziell Bier harntreibend -- man muss also während der Nacht auf die Toilette, was den Schlaf unnötig unterbricht.
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