Tipp 1 :
Kein Zähneputzen nach Obst und Süßem
Wer Wert auf Zahnpflege legt, ist versucht, nach dem Naschen sofort die Zähne zu putzen. Das ist allerdings für die Kauwerkzeuge eine unnütz Tortur.
Denn die Säure, die im Mund beim Verzehr von Obst und Süßigkeiten entsteht, greift den Zahnschmelz an. Kommt nun noch die mechanische Beanspruchung durch die Zahnbürste hinzu, ist der äußere Schutz der Zähne schnell beschädigt, wodurch sie empfindlich für Angriffe werden.
Besser ist es, nach dem Naschen den Mund mit Wasser auszuspülen und mit dem Putzen noch eine Stunde zu warten.
Tipp 2 :
So haben Viren keine Chancen
1. Menschenmengen meiden, besonders Verschnupften und Hustenden aus dem Weg gehen.
2. keine Hände schütteln, ansonsten Hände gründlich waschen
3. Zugluft meiden
4. Räume nicht überheizen, sonst trocknen die Schleimhäute aus - das macht sie für Viren angreifbar.
5. viel Obst und Gemüse essen
6. regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft - warm eingepackt!
7. beim ersten Anflug einer Erkältung: “heiße Zitrone” und viel Kräutertee trinken, keine körperliche Anstrengung, viel Ruhe und Schlaf
Tipp 3 :
Wie und warum Sie die lebensspendenden Strahlen genießen sollten
Leistungssteigerung: Mehr Ausdauer
• Am Olympiastützpunkt in Essen fanden Wissenschaftler heraus, dass regelmäßige Sonnenbäder die Ausdauer verbessern. Grund ist die effizientere Sauerstoff-Ausnutzung und vermutlich auch die Steigerung des Glykogenvorrats in den Muskeln, der lange Belastungen möglich macht. Eine Untersuchung an der Universität Illinois (USA) ergab, dass Studenten, die regelmäßig eine leichte Lichtbestrahlung erhielten, nach zehn Wochen ihre Leistungsfähigkeit um 20 Prozent steigern konnten. Die Probanden der Kontrollgruppe schafften nur ein Prozent.
• Drei Sonnenbäder à 20 Minuten pro Woche reichen, um die Ausdauerleistungsfähigkeit zu optimieren. Im Winter kann man auf Sonnenbänke mit natursonnenähnlicher Bestrahlung (UVA und UVB) ausweichen. Direkt vor dem Wettkampf sollten Sie jedoch aufs Schmoren verzichten, da macht es nämlich müde.
Tumorschutz durch UV-Strahlen
• Zu viel Sonne erhöht zwar die Wahrscheinlichkeit für einige Hautkrebs-Arten (sorry, man kommt doch nicht umhin, es zu erwähnen). Doch zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass mit zunehmender UV-Bestrahlung das Risiko abnimmt, an einem Tumor innerer Organe zu erkranken. Grund könnte sein, dass Sonne den Gehalt und die Nutzung von Sauerstoff in den Geweben verbessert — einige Krebsarten verlangsamen ihr Wachstum bei hohen Sauerstoffkonzentrationen. Möglicherweise ist der unter Sonneneinwirkung steigende Vitamin-D-Spiegel für den Schutz verantwortlich.
• Vor allem Sonnenbrände unbedingt vermeiden, da mit jedem die Gefahr steigt, Hautkrebs zu bekommen. Für ein schonendes Sonnenbaden sind besonders die frühen Morgenstunden sowie der späte Nachmittag geeignet. Wer schon Krebs hat oder mal hatte (ganz gleich welchen), sollte erst den Arzt fragen, bevor er sich in die Sonne legt.
Potenz: Mehr Licht, mehr Hormone
• Melatonin macht nicht nur müde und antriebslos, sondern unterdrückt bei Frauen auch den Eisprung und reduziert bei Männern die Spermienbildung. Helles Licht stoppt nicht nur die Ausschüttung von Melatonin, es regt gleichzeitig die Bildung von Vorstufen der Sexualhormone in der Haut an.
• Ab nach draußen (auch der Anblick von Ausschnitten und Miniröcken hilft). Hin und wieder die Sonnenbrille absetzen – denn das Licht, das die Melatoninbildung in der Zirbeldrüse beeinflußt, nehmen Sie durch die Augen wahr.
Abnehmen: Serotonin hält schlank
• Die Bildung des Botenstoffes Serotonin, der für Wohlgefühl und Ausgeglichenheit sorgt, wird im Hellen angekurbelt. Den gleichen Effekt haben kohlenhydratreiche Lebensmittel, wie zum Beispiel Schokolade und andere Süßigkeiten. Im Winter, an trüben Tagen oder wenn man sich zu wenig im Freien aufhält, hat man aus diesem Grund auch öfter mal einen Heißhunger auf Naschereien.
• Bei sinkendem Serotoninspiegel drohen miese Laune und Frust-Fressen. Wer abnehmen will, sollte den Pegel hochtreiben, nur dann fällt’s leicht, süßen Verlockungen zu widerstehen. Dazu ist Tageslicht wichtig. Also: Auch im Winter so oft wie möglich rausgehen – da gibt’s keine Kekse, und wenn Sie sich auch noch bewegen, schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe.
Tipp 4 :
Gesunde Zähne durch richtige Mundhygiene
Während Kinder und Jugendliche immer besser auf ihre Mundhygiene achten, steht es um die Zahngesundheit Erwachsener im mittleren Alter schlecht.
Das ist das Ergebnis einer Studie der Universitätszahnklinik Freiburg unter Leitung von Prof. Hellwig, die 1999 veröffentlicht wurde. Bei über 90 Prozent der Teilnehmer wurden Zahnfleischentzündungen mit Zahnfleischbluten und ein hoher Anteil von Karies an der Zahnwurzel diagnostiziert.
Die Kaufmännische Krankenkasse KKH hat dies zum Anlass genommen, in ihrer Mitgliederzeitschrift vier Grundregeln für die Zahnhygiene zu formulieren, die sogenannten vier Säulen der Prophylaxe.
Es wird empfohlen...
...mindestens zweimal täglich, morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen, die Zähne zu putzen;
...weitgehend Süßes zu vermeiden, möglichst selten zuckerhaltige Getränke zu sich zu nehmen und abwechslungs- und ballaststoffreiche Nahrung zu essen, die zum kräftigen Kauen anregt;
...regelmäßig und in ausreichender Menge Fluoride (fluoridhaltige Zahnpasten oder Präparate) anzuwenden, denn sie schützen unter anderem vor Karies;
... zweimal im Jahr zum Zahnarzt zu gehen, damit kleine schadhafte Stellen frühzeitig erkannt werden und große Schäden gar nicht erst entstehen.
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