Tipp 1 :
Bei Schnupfen nicht schnäuzen
Ist die Nase erkältungsbedingt dicht, greift man ganz automatisch zum Taschentuch. Doch das kann ziemlich gefährlich werden, wie neue Forschungsergebnisse beweisen.
So hatte wenigstens sein Gegenüber auch was von seiner Erkältung. Sie haben sich mal wieder einen dicken Schnupfen eingefangen und Ihr Vorrat an Papiertaschentüchern geht langsam, aber sicher zur Neige? Na, Gott sei Dank. Denn aktuelle Studien an der University of Virginia (USA) und der Universität Århus (Dänemark) zeigen deutlich:
Durchs Schnäuzen gefährden Sie Ihre Gesundheit.
Die Erklärung
Entzündlich-infizierter Schleim landet beim Schnäuzen nicht nur im Taschentuch, sondern wird durch einen Überdruck in der Nase auch in die Nebenhöhlen gepresst. Bei Untersuchungen im Computertomographen ermittelten die Forscher Druckwerte von bis zu 66 mm Hg. Das ist ausreichend, um pro Schnäuzer etwa einen Milliliter Schleim (einschließlich jeder Menge Schnupfen-Bakterien) in die Nasennebenhöhlen zu blasen. Bei durchschnittlich 45 Nasenreinigungen pro Schnupfentag kommt da schon ganz ordentlich was zusammen.
Die Folge
Das Risiko einer akuten eitrigen Nebenhöhlenentzündung (Sinuitis) steigt an, warnt Professor Wolfgang Elies, Chefarzt der städtischen Hals-Nasen-Ohrenklinik Bielefeld. Symptome: Schmerz, Druckempfindlichkeit und die üblichen Grippebeschwerden (wie Fieber, Schüttelfrost). Wer weniger ins Taschentuch bläst, kommt meist ohne Komplikationen davon.
Die Alternative
Den Schleim einfach hochziehen, statt sich, wie bislang üblich, die Nase zu putzen. Denn dadurch entsteht ein echter Sog, der die Nasennebenhöhlen reinigt und so vor einer zusätzlichen Infektion bewahrt, erklärt der Experte Wolfgang Elies. Außer in China, wo Körpergeräusche zum guten Ton gehören, sollten Sie die Bakterien jedoch eher dezent aus den Höhlen absaugen. Hochziehen ohne die unfeinen Geräusche geht leider nicht, warnt die Baden-Badener Benimm-Expertin Elisabeth Bonneau. Wenn man nicht allein ist, sollte man vorher lieber den Raum verlassen. Die Notlösung: Hochziehen hinter einem Taschentuch, als ganz normales Schnäuzen getarnt.
Die Lösung
Wenn sich der Schleim erst mal im Mundbereich befindet, können Sie ihn übrigens ohne Bedenken schlucken: Die Magensäure neutralisiert die infektiösen Anteile, gibt Professor Elies Entwarnung. Wem das zu unappetitlich ist, der muss warten, bis das Problem die Nase von selbst verlässt — zum Beispiel als Nieser, der nach einer Messung durch die Schleim-Forscher nur ein Zehntel des Schnäuz-Drucks erzeugt, also weitgehend ungefährlich ist.
Tipp 2 :
Golf-Spieler müssen etwas für den Rücken tun
Jeder zweite Golfer klagt über Rückenschmerzen. Grund ist die hohe Energieleistung, die der Schwung mit Überstreckbewegungen dem Körper abverlangt. Diese Energie wird nur zu gut einem Drittel von den Armmuskeln erbracht, für den großen Rest sind Rumpf- und Beinmuskulatur zuständig. Diese sind bei vielen Amateurspielern zu schwach.
Bauen Sie Ihre Muskeln durch regelmäßiges Krafttraining auf, z.B. im Fitness-Studio. Eine einfache Rückenübung für jeden Morgen im Bad: Führen Sie ein Handtuch hinter den Kopf. halten Sie beide Enden des Tuchs fest und drücken den Kopf dagegen. 5 Sekunden halten, lockern und 15 mal wiederholen.
Vor Spielbeginn sollten Golfer sich aufwärmen, z.B. mit Laufen, und anschließend Unterarme, Schultern, unteren Rücken, Brust, Rumpf sowie Leiste dehnen.
Tipp 3 :
Welchen Einfluß hat der Lebensstil auf das Altern? - Ihre Wahl spielt eine Rolle
Wie stellen Sie sich Ihr Rentenalter vor? Sehen Sie sich selbst gesund älter werden und alles genießen, was Sie sich erarbeitet haben?
Falls ja: Tragen Sie bereits in der Gegenwart dazu bei, daß Sie im Alter gesund genug sind, um all die Dinge zu tun, die Sie geplant haben?
In diesem Artikel unserer Serie über gesundes Altern betrachten wir die Bedeutung des Faktors Lebensstil. Wenn wir es auch nicht zugeben wollen: Wir sind größtenteils selbst verantwortlich für unsere Langlebigkeit.
Räumen Sie auf mit den Mythen
Bei aller Bedeutung, die den Genen zugeschrieben wird, denken Sie vielleicht, daß Gesundheit einfach eine Sache Ihrer persönlichen Veranlagung sei. Das stimmt nicht ganz. Forschungsergebnisse zeigen, daß Gene nur für ca. ein Drittel der mit dem Altern assoziierten Erkrankungen verantwortlich sind. Die Faktoren des Lebensstils machen etwa Zweidrittel aus.
Vielleicht denken Sie, daß Sie zu alt sind, um in den Genuß der Vorteile eines gesunden Lebensstils zu kommen. Aber auch das ist nicht wahr. Die Natur vergibt sehr viel. Es ist fast nie zu spät, um Schritte zur Verbesserung Ihrer Gesundheit zu unternehmen.
Auch wenn Sie bereits gesundheitliche Probleme haben, ist es nicht zu spät, mit einem gesunden Lebensstil zu beginnen. Forschungen an Überlebenden eines Herzinfarkts zeigen beispielsweise, daß diejenigen, wie regelmäßig Sport treiben, ihr Risiko eines zweiten, tödlichen Infarkts um 25% senken konnten.
Sie denken sich vielleicht: Gesunde Gewohnheiten können mir vielleicht ein paar Jahre mehr bringen, aber werden das gute Jahre sein? Die Antwort scheint ja zu sein. Eine Studie zeigt, daß Personen mit gesünderen Gewohnheiten nur etwa halb so viele chronische Gebrechen hatten wie ihre weniger vorsichtigen Altersgenossen.
Eine gesunde Lebensweise ist das beste Rezept für Langlebigkeit
Zu einem Lebensstil, der wahrscheinlich das Leben verlängert und das Auftreten von Krankheit und Behinderung hinauszögert, gehören u.a. regelmäßige körperliche Bewegung, eine gesunde Ernährungsweise und gesunde Gewohnheiten in Bezug auf Tabak, Alkohol und Sonnenlicht.
Tipp 4 :
Mit diesen 4 Regeln beugen Sie Harnsteinen vor
Besonders Männer können unter schmerzhaften Harnsteinen leiden. Mit der richtigen Ernährung verhindern Sie, dass Substanzen im Urin kristallisieren und beugen so einer Erkrankung oder einem Rückfall vor. Befolgen Sie diese 4 einfachen und sofort umsetzbaren Regeln:
1.) Trinken Sie täglich 2,5 l, am besten Leistungswasser oder mineralstoffarmes Wasser. Empfehlenswert sind auch schwarzer johannisbeer-, Orangen-, Zitronen- und Grapefruitsaft.
2.) Verzichten Sie auf Cola-Getränke und Bier. Beides senkt den Ph-Gehalt des Harns und verringert die Zitratausscheidung, was das Risiko einer Steinbildung erhöht.
3.) Achten Sie bei Ihrem Speiszettel auf vorwiegend ballastoffreiche, pflanzliche Nahrung. Vorsicht: Grüne Erbsen, weiße Bohnen und Sojabohnen sollten Sie wegen ihres hohen Purin-Gehalts nur in Maßen genießen. Meiden Sie Gemüse und Obst mit hohem Oxalat-Gehalt, z.B. Mangold, Spinat und Rhabarber.
4.) Ihre tägliche Wurst- und Fleischration sollte 100 g nicht überschreiten. 2 Tage in der Woche sollten Sie ganz darauf verzichten, da Wurst und Fleisch die hauptsächlichen Purin-Bildner sind.
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