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   Infos und Tipps rund um die Gesundheit 

 

Tipp 1 : So managen Sie Ihre Migräne
Um Migräne in den Griff zu bekommen, reicht eine medikamentöse Therapie allein nicht aus. Das Beste für Ihr Wohlbefinden erreichen Sie mit einem ausgeglichenen Lebenswandel. So lernen Sie, Ihre Migräne zu managen: 1. Gewöhnen Sie sich an Regelmäßigkeit in Ihrem Tagesablauf. Sie ist Ihr Schlüssel zum Erfolg. Wenn Sie z.B. mittags wenig essen, sollten Sie konsequent dabei bleiben. Wen Sie während der Woche früh aufstehen, tun Sie dies auch an freien Tagen und im Urlaub. Wenn Sie bevorzugt Kaffee trinken, steigen Sie nicht von heute auf morgen auf Tee um. 2. Teilen Sie Ihre Zeit vernünftig ein und bauen Sie Stress ab. 3. Üben Sie Gelassenheit. Erledigen Sie dringende Dinge der Reihe nach. Lernen Sie Entspannungsverfahren, z.B. die progressiven Muskelrelaxation nach Jacobsen.

Tipp 2 : Das beste Frühstück, um in Schwung zu kommen
Den besten Start in den Tag ermöglicht Ihnen ein Frühstück, das aus frischem Obst besteht. Wenn Sie z.B. eine Orange essen, muss der Körper im Darm erst den Fruchtzucker von den Ballaststoffen ( den Pflanzenfasern ) trennen. Dann muss die Leber die gewonnene Fruktose zu Glukose umbauen, da sie nur so verwertet werden kann. Der Blutzuckerspiegel steigt bei einem Obstfrühstück also nur langsam an. Und er fällt genauso langsam wieder ab. Nach ca. einer Stunde haben Sie wieder Hunger auf etwas Obst. Vollkornbrot und Müsli halten dagegen etwas länger vor. Der Darm benötigt bei Vollkornbrot und Müsli länger um die komplexen Kohlenhydratketten aufzuspalten. Die vielen Ballaststoffe behindern zudem den Zucker auf seinem Weg ins Blut. Ihr Blutzuckerspiegel steigt langsam und kontinuierlich an. Erst nach ca. drei Stunden ist der Zucker im Blut verteilt und Sie bekommen wieder Hungergefühle. Das gleiche gilt für Naturreis und Vollkorn-Pasta. Wenn Sie dagegen Weißbrot und Marmelade frühstücken, wird Ihr Blutzuckerspiegel unnötig in die Höhe getrieben. Der Körper hat nämlich keine Mühe den Zucker aus dem raffinierten Mehl und dem leicht aufnehmbaren Haushaltszucker zu gewinnen. Der Blutzuckerspiegel kann Werte von 1,5 Gramm Zucker pro Liter Blut annehmen. Keine Frage, das führt auf Dauer zu Übergewicht.

Tipp 3 : So werden Sie einen Kater los
Alkoholgenuss ohne Reue gibt es nicht. Am nächsten Morgen sitzt einem der Kater im Nacken. Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindelgefühl sind die Symptome. Verursacht werden Sie unter anderem durch die dehydrierende Wirkung des Alkohols. Dem Körper fehlt Flüssigkeit (der sogenannte Brand) und vor allem jede Menge Mineralien, die zusammen mit dem Harn ausgeschieden wurden. Dementsprechend gilt es, dem Körper Flüssigkeit und Salz zuzuführen. Ein Vollkornbrot mit Schinken aber auch der klassische Rollmops wirken Wunder. Dazu Orangensaft, und Sie fühlen sich wie neu geboren. Haben Sie allerdings auch Magenprobleme, dann sollten Sie vom deftigen Frühstück absehen. Am besten trinken Sie viel Mineralwasser um so den Flüssigkeitshaushalt wieder ins rechte Lot zu rücken. Auch eine Alka-Seltzer-Brausetablette hilft dem Körper mit den Folgen des Alkoholkonsums fertig zu werden. Übrigens: Auch Trinken will gelernt sein: - Bleiben Sie bei einer Sorte Alkohol - Meiden Sie stark zuckerhaltige Alkoholika (Liköre, Punsch, süßen Wein), warme Getränke (Grog, Glühwein) und kohlesäurehaltiges (Sekt, Prosecco) - Verzichten Sie außerdem soweit wie möglich aufs Rauchen, denn Nikotin und Alkohol haben zusammen eine verheerende Wirkung - ...und vor allem: Trinken Sie wenig! Wenn Sie dann noch vor dem Schlafengehen eine aufgelöste Alka-Seltzer trinken, hat der Kater am nächsten Morgen fast keine Chance.

Tipp 4 : Lycopin - Ein weiterer guter Grund, Tomaten zu essen
Tomaten sind wegen ihres frischen Geschmacks und ihrer vielseitigen Verwendbarkeit in der Küche beliebt. Jedoch gibt es wissenschaftliche Hinweise darauf, daß es einen weiteren guten Grund geben könnte, sie zu mögen: Sie enthalten reichlich Lycopin. Lycopin ist eine pflanzliche Substanz (Phytosubstanz), die den Tomaten Ihre rote Farbe verleiht. Sie scheint auch Vorteile für die Gesundheit zu bieten. Die Inhaltsstoffe der Tomate Tomaten enthalten eine Menge an Nährstoffen, darunter den Vitamin-B-Komplex, Vitamin C und die Minerale Eisen und Kalium. Außerdem enthalten sie Karotinoide. Zu diesen gehören Lycopin und Betakarotin, welches im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird. Lycopin wird von Wissenschaftlern wegen seines offensichtlich hohen antioxidativen Potentials sehr gelobt. Von Antioxidantien wird angenommen, daß sie schädliche Substanzen im Körper, freie Radikale genannt, unschädlich machen können. Diese Moleküle, die sowohl aus dem normalen Zellstoffwechsel stammen als auch aus anderen Quellen, können zur Entwicklung von Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen. Mögliche Vorteile für die Gesundheit Forschungen über das aus der Nahrung stammende Lycopin legen nahe, daß es das Risiko der folgenden Krankheiten senkt: Herzinfarkt – Eine Studie wurde an mehr als 1.300 europäischen Männern durchgeführt. Sie ergab, daß diejenigen, die am meisten Lycopin aus der Nahrung aufgenommen hatten, ein etwa halb so großes Risiko eines Herzinfarktes aufwiesen wie diejenigen, die weniger konsumierten. Prostatakrebs – Eine 5-Jahres-Studie an 48.000 Männern hat festgestellt, daß bei denjenigen Männern das geringste Risiko eines Prostatakrebs bestand, die wöchentlich 10 Portionen gekochte Tomatenprodukte verzehrt hatten. Ihr Risiko betrug 1/3 desjenigen von Männern, die weniger als 2 Portionen wöchentlich gegessen hatten. Andere Studien legen nahe, daß Lycopin eine mögliche Rolle in der Senkung des Risikos anderer Krebsarten spielen könnte, unter anderem Dickdarm-, Enddarm- und Brustkrebs. Erhitzen und Essen Frische Tomaten enthalten reichlich Lycopin, aber kochen erleichtert die Lycopinverwertung im Körper. Beispielsweise befinden sich fünfmal so viel Lycopin in Tomatensoße wie in der gleichen Menge frischer Tomaten. Offenbar zerstört Hitze die Zellwände der Tomaten und setzt Lycopin frei, welches sonst unverdaut durch das Verdauungssystem ausgeschieden würde. Etwas Fett an gekochten Tomatenprodukten kann die Lycopinaufnahme verbessern. Vorzugsweise sollte ein einfach ungesättigtes Fett verwandt werden, zum Beispiel Olivenöl. Niemand hat festgestellt, wie viele Portionen an lycopinreicher Nahrung wöchentlich für die Gesundheit von Vorteil wären. Eine Portion entspricht etwa 1/2 Tasse Tomaten- oder Spaghettisoße, 1/4 Tasse Tomatenmark, einer mittelgroßen Tomate oder 1 Stück Pizza mit Tomatensoße. Wenn Sie sich an einigen Studien orientieren, könnte das Ziel bei 7 bis 10 Portionen wöchentlich liegen. Wie Sie genügend aufnehmen Sie können diese auf verschiedenste Weise zu sich nehmen, unter anderem in tomatenhaltigen Soßen (auf Pizza, Nudeln und anderen Nahrungsmitteln), Konserventomaten, Suppen, Saft, Ketchup und als Bestandteil eines Salats. Andere gute Nahrungsquellen sind Wassermelonen und rosa Grapefruit, obwohl der Lycopingehalt hier nur bei 1/2 bis 1/5 von Tomatenkonserven liegt. Die Wirkstoffe in ihrer Gesamtheit sehen Während die Lycopinforschung weitergeht, sollte nicht vergessen werden, daß Nahrungsmittel komplexe Nährstoff-Ansammlungen sind. Daher widerstrebt es den Forschern, Lycopin als den einzigen guten Wirkstoff in Tomaten zu betrachten. Er könnte auf andere Substanzen in Tomaten mit Schutzwirkung hinweisen oder mit diesen zusammenwirken, die bisher noch nicht identifiziert oder isoliert worden sind. Bezüglich lycopinhaltiger Nährstoffpräparate sind jegliche Vorteile oder Risiken unbekannt. Aus diesem Grund empfehlen Ernährungsexperten im allgemeinen den Konsum lycopinreicher Nahrungsmittel statt sich auf Nährstoffpräparate zu verlassen.

 


 

 
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Samstag, 04. Februar