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   Infos und Tipps rund um die Gesundheit 

 

Tipp 1 : Obst und Gemüse: Der beste Schutz für Ihre Gesundheit
Frisches Obst und Gemüse satt: Nutzen Sie das große Angebot an Feld- und Gartenfrüchten im späten Sommer und frühen Herbst. Die selben Stoffe, mit denen sich Pflanzen vor natürlichen Feinden wie Insekten, Viren, Bakterien und Pilzen schützen, entfalten auch im menschlichen Körper ihre segensreiche Wirkung. Verantwortlich für die gesundheitsfördernde Wirkung sind die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe, die z.B. Früchten die rote Farbe verleihen. Längst sind noch nicht alle erforscht, von einigen ist aber die Wirkweise bereits bekannt. Sekundäre Pflanzenstoffe schützen vor - freien Radikalen, die Körperzellen schädigen und wahrscheinlich mitverantwortlich sind für die Entstehung von Krebs und Grauem Star, - Herzinfarkt und Schlaganfall, - der Bildung von Blutgerinnseln, hohem Blutdruck und hohem Cholesterinspiegel, - der Infektion mit Bakterien, Viren und Pilzen, - der Schwächung des Immunsystems, - Entzündungen, die durch Verletzungen hervorgerufen werden. Hinweis: Essen Sie täglich 5 Portionen - je eine Hand voll - Obst und Gemüse. Die meisten sekundären Pflanzenstoffe sitzen in oder direkt unter der Schale, waschen Sie daher die Pflanzen gründlich, statt sie zu schälen. Die Tabelle unten gibt Ihnen Auskunft über ihre Wirkung.

Tipp 2 : Senf fördert die Verdauung
Zu einer guten Bratwurst gehört Senf. Das ist nicht nur eine Binsenweißheit, sondern auch ernährungswissenschaftlich begründet. Senf wird aus Senfkörnern hergestellt. Diese enthalten neben Eiweiß, fettem Öl und so genannten Glucosesinolaten auch wertvolles Senföl. Dieses steigert die Produktion von Speichel, Magensäure und Gallensaft. Das wiederum verbessert die Stärke- und Fettverdauung. Außerdem wird die Darmbewegung angekurbelt. Mit anderen Worten: Fette und schwere Gerichte lassen sich durch Zugabe von Senf besser verdauen. Also auch die Bratwurst.

Tipp 3 : Kälte ist Gift bei Halsentzündung
Häufig hört man den Ratschlag, bei Halsschmerzen viel Eis zu essen. Dies würde die Heilung fördern. Wer auf diesen, sicherlich gut gemeinten Rat hört, verschlimmert garantiert seine Erkrankung. Der Rat basiert nämlich auf einem falschen Rückschluß: Nach einer Hals- beziehungsweise Mandeloperation verschreiben die Ärzte viel Eis essen. Dabei dient das Eis aber nicht der Heilung einer Entzündung, sondern dazu, das Abschwellen der Operationswunden zu beschleunigen. Bei Halsschmerzen, die durch eine Entzündungen verursacht werden, hilft hingegen neben den üblichen Maßnahmen vor allem Wärme, etwa eine Schal.

Tipp 4 : So lange bleiben Lebensmittel frisch
Ein deutscher Haushalt wirft im Durchschnitt ein Drittel und mehr seiner Lebensmittelvorräte weg, weil sie nicht mehr genießbar sind. Verlassen Sie sich nicht allein auf das angegebene Haltbarkeitsdatum. Um sinnlose und teure Verschwendung und die Gefahr einer gesundheitlichen Beeinträchtigung durch verdorbene Lebensmittel zu vermeiden, ist es besser, wenn Sie gleich beim Einkauf die möglichen Lagerzeiten der Hauptnahrungsmittel im Kopf haben.Auch wenn Sie mehr zubereiten, als Sie am gleichen Tag essen, sollten Sie die begrenzte Haltbarkeit der Speisen berücksichtigen. Hier ist eine Merkhilfe: Frischmilch 1 Tag bis 2 Tage H-Milch, geöffnet 2 Tage bis 3 Tage Kondensmilch, geöffnet 4 Tage bis 5 Tage Hart- und Schnittkäse 8 Tage bis 10 Tage Eier höchstens 2 Wochen Fisch, roh höchstens 1 Tag Fisch, gegart 1 Tag bis 2 Tage Fisch, geräuchert 1 Tag bis 2 Tage Fischkonserve, geöffnet 1 Tag bis 2 Tage Fleisch, roh 1 Tag bis 2 Tage Fleisch, gegart 2 Tage bis 3 Tage Kopfsalat 1 Tag bis 2 Tage Möhren, roh 6 Tage bis 8 Tage Gemüse, gegart 1 Tag bis 2 Tage Tiefkühlkost, aufgetaut höchstens 1 Tag Reis und Nudeln, gegart 1 Tag bis 2 Tage

 


 

 

 

 

 
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