Tipp 1 :
Kleine Helfer, wenn zu Weihnachten der Magen streikt
Spaziergang an der frischen Luft:
Mit etwas Bewegung helfen Sie Magen und Darm bei der Verdauung und bringen Ihren sesselverwöhnten Kreislauf wieder in Schwung. Außerdem kann ein verkaterter Kopf dabei richtig Sauerstoff auftanken.
Kamillen - und Fencheltee:
beruhigen den beanspruchten Magen nach einem üppigen Festtagsschmaus. Auch die in Kümmel und Anis (z.B. in Gebäck und Tee) enthaltenen ätherischen Öle sind wirksam. Sie fördern die Verdauung, regen die Magenbewegung an und steigern die Produktion von Magen- und Gallensäuren.
Magenbitter und Digestif:
unterstützen in kleinen Mengen den Magen durch enthaltenen Alkohol und Begleitstoffe, die bei der Herstellung der Getränke entstehen. Der Magen sondert vermehrt Säure ab. Kräuterextrakte, insbesondere Bitterstoffe, unterstützen diese Wirkung.
Die Tage nach dem Fest:
Jetzt sollten Sie Ihre Ernährung wieder auf “normal” umstellen. Entscheiden Sie sich morgens z.B. für ein ballaststoffreiches Müsli mit frischem Obst und Leinsamen, trinken Sie über den Tag verteilt viel Früchte- und Kräutertee, essen Sie möglichst fettarm, aber gemüsereich. Wer möchte, kann ein, zwei Tage ganz auf “Entzug” gehen: nur mit Obst- und Gemüsesäften. Und natürlich mit viel Bewegung die Trägheit bekämpfen!
Tipp 2 :
Soviel Flüßigkeit brauchen Sie wenn Sie Sport treiben
Faustregel: Pro Stunde körperlicher Aktivität werden ca. 1 bis 1,5 l Flüßigkeit durch Schwitzen ausgeschieden. Anstrengende Sportarten verbrauchen noch mehr, z.B. 1 Stunde Inline-Skaten 2 l. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie viel Sie ausschwitzen, stellen Sie sich vorher und hinterher auf die Waage: Die Gewichtsabnahme zeigt Ihnen den Flüßigkeitsverlust an.
Trinken Sie bereits 1/2 Stunde vor dem Sport 1/2 Liter (2 Gläser), am besten Fruchtsaftschorle oder mineralstoffreiches Wasser mit einem Natriumgehalt von mindestens 175 mg pro Liter. Nach dem Sport können Sie den Mineralstoffverlust mit einer konzentrierten Schorle, die Sie im Verhältnis 1:1 mischen, ausgleichen.
Tipp 3 :
Das Wellness-ABC
Ayurveda:
Alte indische Gesundheitslehre. Im Mittelpunkt stehen Wärmebehandlungen, Massagen, Yoga und Atemübungen.
Abhyanga:
Ganzkörpermassage, die von zwei Therapeuten synchron ausgeführt wird.
Chi Yang:
Akupressurmethode gegen Verspannungen und Energieblockaden.
Duft Qigong:
Abfolge von bis zu 30 leichten Bewegungsübungen, deren Kombination Motorik, Atmung und Aufmerksamkeit verbessern.
Fünf Tibeter:
Fünf aus Tibet überlieferte Bewegungen, deren Kombination Motorik, Atmung und Aufmerksamkeit verbessern.
Hydro-Jet:
Wasserbett mit eingebauter automatischer Wasserstrahlmassage.
Isometrie:
Übungen zur Spannung und Lockerung der Muskeln, ohne dabei die Gelenke zu bewegen. Löst Verspannungen, fördert die Durchblutung und verbessert das Körperbewusstsein.
Rasulbad oder Serailbad: Dampfbad mit Heilerde, Algen oder Kreide. Entspannt, entschlackt und regt den Stoffwechsel an.
Reiki: Japanische Handauflage. Mit ihr soll der Energiefluss in den jeweiligen Körperteilen angeregt und die Widerstandsfähigkeit erhöht werden.
Relaxarium: Meist mit ätherischen Ölen bedufteter Ruheraum zum totalen Abschalten.
Shiatsu-Massage: Japanische Fingerdruckmassage, die dieselben Körperpunkte anspricht wie die klassische Akupunktur. Sie hilft nicht nur gegen Verspannungen, sondern auch gegen Depressionen, Kopfschmerzen und Nervosität.
TCM: Traditionelle Chinesische Medizin, deren Philosophie aus dem Buddhismus und Taoismus stammt. Unter anderem spielt die Diagnose des Zungenbelags eine wichtige Rolle.
Tepidarium: Warmer Raum mit Marmorfliesen, die auf etwa 40 Grad erhitzt werden.
Vapozon: Behandlung von Gesicht, Hals und Dekollete mit Kräuterdampf, um die Poren zu öffnen und die Durchblutung anzuregen.
Tipp 4 :
Maßnahmen gegen Reisekrankheit
Ein leerer Magen hilft nicht gegen die Reisekrankheit, sondern fördert sie. Leichte Kost wie Obst, Gemüse, Salate, Kekse oder Zwieback schaden nicht.
Verzichten soll man aber bereits einen Tag vor Reiseantritt auf starken Kaffee, Alkohol, Nikotin und scharfe, fettreiche Speisen.
Je nach Verkehrsmittel können Reisekranke gegen ihre Probleme angehen:
- Bahn: In Fahrtrichtung setzen. Immer wieder im Gang auf und ab gehen. Beim Blick aus dem Fenster auf den Horizont schauen.
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