Tipp 1 :
Alarm im Körper - Angstreaktionen des menschlichen Organismus
Über Augen und Ohren werden bedrohliche Reize wahrgenommen. In den inneren Regionen des menschlichen Hirns löst diese Meldung eine Folge von Reaktionen aus.
Eine erste Welle von Stresshormonen wird über das Nervensystem ausgesandt.
Anschließend werden die von der Hypophyse angeregten Nebennieren aktiv: Sie produzieren Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. Über die Blutbahn gelangen diese in alle Körperregionen.
Vom Thalamus gelangt der Bedrohungsreiz in die Großhirnrinde, wo er mit Informationen des Gedächtnisses verglichen wird - hier wird eine Situation bewusst als gefährlich wahrgenommen.
Der Hypothalamus schüttet Stresshormone und andere Botenstoffe aus.
Die Hypophyse gibt den Nebennieren Signale zur vermehrten Hormonproduktion.
Der Kaumuskel spannt sich, der Mund wird trockener.
Das Herz schlägt schneller, pumpt mehr Blut.
Die Bronchien dehnen sich, die Atmung wird schneller.
Vermehrte Absonderungen der Schweißdrüsen (Angstschweiß).
Die Leber sorgt für den Brennstoff Zucker, gleichzeitig drosselt die Bauchspeicheldrüse die Produktion des Blutzucker abbauenden Insulins.
Arm- und Beinmuskeln werden angespannt.
Darm und Harnblase reagieren mit verstärktem Drang zur Entleerung.
Bei längerem Angstzustand wird die Produktion der Geschlechtshormone gedrosselt.
Tipp 2 :
Hitze: So schwitzen Sie weniger
Manche Menschen schwitzen mehr, manche weniger. Wer zu den letzteren gehört, hat besonders im Sommer nicht viel zu lachen. Dabei ist Achselnässe und Körpergeruch häufig das geringere Problem. Wer beispielsweise am Arbeitsplatz nassgeschwitzt in zugiger Umgebung sein Werk verrichten muß, kann sich ernsthaft erkälten. Kleidung die auf nasser Haut reibt, begünstigt oder erschwert Hautkrankheiten, wie etwa Neurodermitis. Gründe genug, dem Schwitzen ein Ende zu bereiten.
Grundsätzlich sollten Sie, wenn Sie zu starker Schweißbildung neigen, auf Kaffee, Tee, alkoholische Getränke und vor allem auf scharf gewürzte Speisen verzichten. All das regt nämlich die Schweißbildung an.
Wenn Ihnen das allein nicht hilft, sollten Sie sich vom Arzt oder Apotheker beraten lassen. So gibt es beispielsweise sogenannte Antitranspirante, die mit Hilfe von Aluminiumsalzen die Schweißdrüsen verengen und dadurch die Schweißbildung hemmen. Solche Mittel sind wesentlich wirkungsvoller als die in den Deos enthaltenen Deodorantien, die lediglich die Schweißzersetzung und somit den Körpergeruch verhindern. Aber Vorsicht: Nicht jeder verträgt diese Mittel. Bei manchen bewirken sie juckende Hautrötungen bis hin zu schweren allergischen Reaktionen
In schwerwiegenden Fällen kann ärztliche Behandlung helfen. So lassen sich beispielsweise die Schweißdrüsen unter den Achseln entfernen beziehungsweise stilllegen. Auch eine Behandlung mit Medikamenten ist möglich. Dabei wird ein für die Schweißbildung verantwortlicher Botenstoff blockiert.
Tipp 3 :
Welche Nahrung die Denkleistung verbessert
Brainfood unterstützt die Bildung von Botenstoffen im Gehirn und verbessert damit die Denkleistung.
* Aminosäuren: Sie sorgen für die Übermittlung von Informationen, verbessern die Leistungsfähigkeit, wirken antidepressiv. Aminosäuren stecken in Milch, Eiern, Kartoffeln, Reis, Nudeln, Bananen, grünen Bohnen, Rindfleisch, Erdnüssen und Mandeln.
* Essenzielle Fettsäuren: Sie dienen dem Zellschutz und befinden sich etwa in Oliven- und Sonnenblumenöl, Avocados, Hering, Thunfisch, Heilbutt.
* Komplexe Kohlenhydrat. Sie sind wichtige Energielieferanten fürs Gehirn. Gut: Nüsse, Getreide, Obst, Vollkornbrot oder Gemüse.
* Beta-Karatin und Vitamin C. Besonders wichtig für Raucher. Die sollten Karotten, Obst und Paprika essen oder mit Ascorbinsäure nachhelfen.
* Vitamin B gegen Stress. Kommt in Vollkornprodukten, Avocado oder Bananen vor.
* Kalzium und Magnesium. Wirken beruhigend und stecken zum Beispiel in Milch, grünem Gemüse und Sesamsamen.
Tipp 4 :
Kreuzschmerzen: Wie Sie am wirksamsten vorbeugen - So unterstützen Sie Ihre Wirbelsäule am besten
Wahrscheinlich denken Sie nie über Ihren Rücken nach - es sei denn, er tut Ihnen weh. Glücklicherweise verschwinden oder bessern sich Rückenschmerzen oft innerhalb von 4 bis 6 Wochen von selbst. Sie können Rückenschmerzen allerdings vorbeugen, wenn Sie etwas mehr auf Ihren Rücken achten und einige einfache Übungen vornehmen.
Der Rücken - die Stütze des Körpers hat einen komplizierten Aufbau
Der Rücken besteht aus einem fein abgestimmten Netzwerk von Knochen, Muskeln, Bändern, Sehnen und Nerven. Sie alle arbeiten zusammen, um Ihren Körper im Gleichgewicht zu halten und Ihr Gewicht und alles, was Sie an Lasten befördern, zu tragen.
Die gesunde Wirbelsäule weist Krümmungen an Hals, Brust und Lenden auf. Diese Krümmungen helfen Ihnen, die Belastungen des täglichen Lebens aufzufangen. Die Lendenwirbelsäule ist am häufigsten von Schmerzen betroffen. Die Faktoren, die dazu betragen, sind vielfältig: Ein schwacher Muskeltonus, Übergewicht (besonders im Bauchbereich) und falsches oder schweres Heben können Gründe für Rückenschmerzen sein. Eine schlechte Körperhaltung oder langes Sitzen oder Stehen in einer Stellung belasten den Rücken zusätzlich.
Auf die richtige Haltung bei den Bewegungen kommt es an
Sie können Kreuzschmerzen vorbeugen, indem Sie Ihre aerobe Belastung trainieren, Ihre Muskelkraft stärken sowie die Beweglichkeit verbessern. Sie sollten außerdem darauf achten, daß Sie alle Bewegungen mit einer korrekten Körperhaltung ausführen. ...
Übungen mit denen Sie immer richtig liegen
Diese einfachen Übungen können, wenn sie regelmäßig durchgeführt werden. Ihren Rücken unterstützen und Ihnen zur richtigen Körperhaltung verhelfen. Wenn Sie eine Wirbelsäulenverletzung erlitten haben oder an Osteoporose oder anderen Erkrankungen leiden, sollten Sie vorher Ihren Arzt konsultieren.
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