Tipp 1 :
Geflügel und Salat getrennt zubereiten
Geflügel kann Salmonellen enthalten. Normalerweise ist das aber nicht problematisch, da die Erreger mit dem Garen des Geflügels absterben.
Doch es gibt einen Gefahrenherd: Wenn Sie Geflügel vorbereiten, sollten Sie danach das Schneidebrett nicht für das Schneiden von Salat oder von anderen frisch servierten Speisen verwenden. Denn über das Brett und den Fleischsaft oder das Abtauwasser kommen die Salmonellen auf den Salat.
Ebenso sollten Sie nicht dasselbe Messer verwenden und nach der Zubereitung des Geflügels gründlich die Hände waschen -- vor allem auch unter den Fingernägeln.
Tipp 2 :
Nebenwirkungen bei Medikamenten
Dass weniger oft mehr ist, trifft auch auf Dosierungen von Medikamenten zu. In mehreren aktuellen US-Studien wurde festgestellt, dass etwa jeder dritte Anwender auf Arzneimittel mit Unverträglichkeiten reagiert. „Während die meisten Menschen bei der Normaldosis problemlos von der erwünschten Hauptwirkung profitieren, sind andere schon mit der halben Menge des Wirkstoffs ausreichend bedient. Was darüber hinausgeht, macht diese Menschen krank“, warnt Professor Gerd Glaeske von der Abteilung für Arzneimittelversorgungsforschung der Universität Bremen.
Sind Sie empfindlich?
Hier sind die Alternativen
Aber Achtung!
Sind Sie empfindlich?
Das ist wahrscheinlich, wenn Sie auf Medikamente oder sogar auf Nahrungsmittel schon mal mit Nebenwirkungen reagiert haben, beispielsweise mit
Müdigkeit (bei Antiallergika neueren Typs, die eigentlich nicht müde machen);
Herzrasen, Schweißausbrüchen und Kopfschmerzen (zum Beispiel nach einer Betäubungsspritze vom Zahnarzt).
Ein weiteres Indiz ist die empfindliche Reaktion auf Kaffee oder schwarzen Tee, aber auch auf Alkohol.
Hier sind die Alternativen:
Eine Auswahl von Wirkstoffen, die bei Sensitiven in niedrigerer Dosis genauso gut wirken, dann allerdings mit weniger Nebenwirkungen als bei der Normaldosis:
Antiallergikum: Fexofenadin;
Blutdrucksenker: Atenolol, Captopril, Enalapril, Metoprolol;
Cholesterinsenker: Lovastatin, Pravastatin, Atorvastatin;
Antidepressiva: Fluoxetin, Trazodon;
Schlafmittel: Zolpidem.
Aber Achtung:
Die jeweils empfohlene Dosis sollte man keinesfalls auf eigene Faust reduzieren. „Es ist besser, unter ärztlicher Aufsicht mit einer niedrigen Dosis anzufangen und diese bei Bedarf zu erhöhen“, empfiehlt Professor Glaeske.
Tipp 3 :
Gedächtnis - Bleiben Sie im Alter geistig beweglich
Sie können keine Namen behalten. Sie suchen Ihre Brille, dabei sitzt sie auf Ihrer Nase. Sie sind zigmal in einen Raum gegangen, ohne sich zu erinnern, warum.
Sind diese Gedächtnislücken ein Zeichen dafür, daß etwas nicht stimmt?
Ihr Gedächtnis ist vielleicht nicht mehr so gut, wie es einmal war. Aber das Vergessen von Namen oder Verlegen von Gegenständen bedeutet nicht, daß Sie an der Alzheimer-Krankheit leiden.
In diesem Teil unserer Serie über längeres Leben befassen wir uns damit, wie Sie trotz zunehmenden Alters geistig rege bleiben können.
Je älter Sie werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, an der Alzheimer-Krankheit zu erkranken
Wenn Sie älter werden, ist ein leichter Gedächtnisverlust normal. Diese Veränderungen sind jedoch keineswegs Anzeichen der Alzheimer-Krankheit, einer Erkrankung mit schwerem Gedächtnisverlust. Nach Angaben der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (Stuttgart) leidet etwa 1% der deutschen Bevölkerung an der Alzheimer-Krankheit. Die Krankheit tritt mit zunehmendem Alter häufiger auf. So sind 2,4% bis 5,1% der 65 bis 69jährigen aber 30% der über 90jährigen Deutschen daran erkrankt (Deutsche Alzheimer Gesellschaft). Wenn Sie nicht gerade regelmäßig den aktuellen Wochentag vergessen oder nicht mehr wissen, wie man alltägliche Dinge erledigt, wie zum Beispiel ein Ei braten, dann gibt es wahrscheinlich keinen Anlaß zur Sorge.
Trainieren Sie Ihr Gedächtnis
Senilität wurde einst als normaler Teil des Alterungsprozesses angesehen. Die Ergebnisse neuerer Studien weisen darauf hin, daß das nicht stimmt. Der altersbedingte Gedächtnisverlust kann so ausgeglichen werden, daß er nur minimale Auswirkungen hat.
Tipp 4 :
So macht Sauerstoff klug und jung
Jede unsere Zellen und besonders natürlich das Gehirn ist auf die ständige Zufuhr von Sauerstoff angewiesen.
Sauerstoff versorgt den Herzmuskel, verbrennt Kalorien. Nur durch höheren Sauerstoffumsatz bauen wir Übergewicht ab.
Laufen macht Ihre Lunge zum Blasebalg, solange Sie nicht außer Atem kommen. Deswegen sollten Sie langsam laufen.
Sauerstoff füttert Ihre Vitalität, Ihre Lebensenergie.
Beim Fernsehen verbrauchen Sie 1/4 Liter Sauerstoff, beim Laufen achtmal so viel. Langsames Laufen durchflutet das Gehirn mit 100% mehr Sauerstoff.
Das verdoppelt die Denkleistungskraft und setzt eine Flut des Kreativitätshormons ACTH frei. Das Hormon senkt den Blutdruck, entspannt den Körper, macht den Geist hellwach.
Und es ist die einzige uns bekannte Substanz, die in der Lage ist, Fettablagerungen zwischen den Gehirnzellen abzulösen.
ACTH öffnet sozusagen die kreative Denkschiene für den ganzen Tag.
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