Tipp 1 :
So erkennen Sie beginnende Schwerhörigkeit
Vier Hinweis die auf eine beginnende Schwerhörigkeit deuten können.
Sollten Sie eine oder mehrere dieser Fragen mit Ja beantworten können, sollten Sie einen Ohrenarzt konsultieren:
- Haben Sie bei geräuschvoller Umgebung Mühe, Ihre Gesprächspartner zu verstehen?
- Überhören Sie öfter Telefon oder Türklingel?
- Vermissen Sie beim Spazieren gehen das Zwitschern der Vögel?
- Werden Sie öfter aufgefordert, den Fernseher leiser zu stellen?
Tipp 2 :
Golf-Spieler müssen etwas für den Rücken tun
Jeder zweite Golfer klagt über Rückenschmerzen. Grund ist die hohe Energieleistung, die der Schwung mit Überstreckbewegungen dem Körper abverlangt. Diese Energie wird nur zu gut einem Drittel von den Armmuskeln erbracht, für den großen Rest sind Rumpf- und Beinmuskulatur zuständig. Diese sind bei vielen Amateurspielern zu schwach.
Bauen Sie Ihre Muskeln durch regelmäßiges Krafttraining auf, z.B. im Fitness-Studio. Eine einfache Rückenübung für jeden Morgen im Bad: Führen Sie ein Handtuch hinter den Kopf. halten Sie beide Enden des Tuchs fest und drücken den Kopf dagegen. 5 Sekunden halten, lockern und 15 mal wiederholen.
Vor Spielbeginn sollten Golfer sich aufwärmen, z.B. mit Laufen, und anschließend Unterarme, Schultern, unteren Rücken, Brust, Rumpf sowie Leiste dehnen.
Tipp 3 :
Kalorienarme Süßstoffe - Nur ein süßes Nichts?
Süßen ohne Kalorien. Viele Menschen verwenden kalorienarme Zuckerersatzstoffe. Sie nehmen sie in kalorienarmen Getränken, Gebäck und gefrorenen Desserts zu sich, streuen sie in den Kaffee und aufs Müsli. Schlemmen ohne Reue. Oder etwa doch nicht?
Sind Süßstoffe auch gesundheitlich unbedenklich?
Kalorienarme Süßstoffe sind Substanzen, die die Süße von Zucker nachahmen. Sie haben keinen nennenswerten Kaloriengehalt oder Nährwert. In den USA hat die Food and Drug Administration (Gesundheitsbehörde) 4 kalorienarme Süßstoffe zugelassen:
Saccharin
Nachdem Laborstudien nahe legten, daß Saccharin eventuell Blasenkrebs verursachen könnte, hat die FDA 1977 versucht, es zu verbieten. Der amerikanische Kongreß widersetzte sich jedoch dem Verbot, und die FDA erteilte 1991 eine vorläufige Zulassung. Viele Studien haben keine Verbindung zwischen dem Gebrauch von Saccharin und Krebs beim Menschen gefunden. Jedoch hat es Hinweise auf ein erhöhtes Krebsrisiko durch Saccharin bei einigen Personengruppen gegeben, z. B. stark rauchenden Männern. Produkte mit Saccharin müssen in den USA einen Krebswarnhinweis tragen.
Aspartam
Dieser Ersatzstoff wurde in den USA 1981 erstmalig als Süßstoff zum Tischgebrauch und in Pulvermischungen zugelassen. Die Zulassung wurde 1996 für den Gebrauch in anderen Nahrungsmitteln und Getränken erweitert.
Von Aspartam wird in Beiträgen in populären Zeitschriften und im Internet oft behauptet, daß das Produkt eine Reihe von gesundheitlichen Störungen verursache, u.a. Kopfschmerzen, Tumore, Panikattacken, Hyperaktivität und Multiple Sklerose. Das Center for Disease Control (CDC) hat 600 Beschwerdefälle gegen Aspartam überprüft. Es ist zu dem Schluß gekommen, daß diese Störungen nicht durch Aspartam verursacht werden. Zusätzlich sind die FDA und die American Medical Association zu der Ansicht gelangt, daß Aspartam für die Allgemeinbevölkerung aller Altersklassen unbedenklich ist. Es gibt jedoch eine Ausnahme: Aspartam ist nicht unbedenklich für Menschen, die an der seltenen Erbkrankheit Phenylketonurie leiden. Produkte mit Aspartam müssen auch in Deutschland (Bundesministerium für Gesundheit, Berlin) eine Warnung für diese Erkrankung auf dem Etikett tragen.
Acesulfam-K
Acesulfam-K wurde 1988 erstmalig von der Food and Drug Administration zugelassen. 1998 wurde die Zulassung um den Gebrauch in Getränken erweitert. Acesulfam-K wird oft mit anderen Süßstoffen gemischt, um einen mehr zuckerähnlichen Geschmack zu erreichen. 90 Studien sind zu dem Schluß gekommen, daß Acesulfam-K unbedenklich ist.
Sucralose
Sucralose ist der einzige Süßstoff, der aus Zucker hergestellt wird. Es ist der neueste Süßstoff und wurde von der Food and Drug Administration am 1. April 1998 zugelassen. Mehr als 100 Studien über 20 Jahre hinweg konnten keine Verbindung zwischen gesundheitlichen Problemen und Sucralose finden. Es sind keine Wamhinweise notwendig.
In der Europäischen Union sind die Süßungsmittel Saccharin, Aspartam und Acesulfam-K seit 1994 zugelassen (Auskunft des Bundesministeriums für Gesundheit, Berlin, nach der Richtlinie vom 30. Juni 1994/35/EG des Europäischen Parlaments und Rates über Süßungsmittel, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen). Sucralose befindet sich zur Zeit noch im EU-Zulassungsverfahren. Die zugelassenen Substanzen müssen auch bei uns gegebenenfalls Warnhinweise für bestimmte Benutzerkreise enthalten (siehe z. B. Aspartam).
Tipp 4 :
Soviel Bewegung brauchen Sie wirklich
Bewegung ist lebenswichtig, von ihr hängen Gesundheit, Fitness und Gewicht ab. Entscheidend ist die richtige Dosis. Wir verraten Ihnen, wie viel Sie tatsächlich brauchen.
„Still gestanden!“ bekommt keinem auf Dauer. Im Durchschnitt verbringt der deutsche Mann täglich 15 Stunden im Liegen und Sitzen. Mehr Bewegung täte ganz gut. Parallel dazu stieg die Anzahl der stark übergewichtigen Männer allein in den alten Bundesländern seit 1992 von 17,4 auf 19,4 Prozent. „Wenn dieser Trend anhält, werden viele Krankheiten in den nächsten Jahren rasant zunehmen, “sagt Dr. Gert Mensink, Gesundheitswissenschaftler am Robert-Koch-Institut in Berlin.
Wir verraten Ihnen, wie Sie problemlos in Bewegung kommen.
Problem 1: zu wenig Bewegung
Wer sich zu wenig bewegt, schadet dem Körper erheblich. Das beweisen mehrere so genannte Betrest -Studien, bei denen Versuchspersonen Tage und Wochen nur im Bett verbringen mussten. In einem Experiment des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln verloren die Probanden nach einem Monat Inaktivität ungefähr 30 Prozent ihrer Muskelkraft. Und der Muskelumfang reduzierte sich um etwa zehn Prozent. Bei einem Versuch der European Space Agency im niederländischen Noordwijk über 42 Tage verloren die Testpersonen darüber hinaus die Fähigkeit zur aufrechten Körperhaltung. Aber auch auf die Psyche hat eine längere Unbeweglichkeit Auswirkungen. So verzeichneten die Forscher bei den Versuchspersonen eine erhöhte Stressanfälligkeit.
Doch auch weniger extreme Formen von Bewegungsmangel schaden dem Körper. Eine Studie des amerikanischen „Journal of Strength“ zeigt, dass die aerobe Kapazität bei Sportlern innerhalb von drei Wochen um acht Prozent abnimmt. Das Herz pumpt dann pro Schlag zehn Prozent weniger Blut durch die Gefäße. Man kann eine Faustregel formulieren: Je länger der Zeitraum der Inaktivität, desto länger dauert es hinterher, den Muskelabbau umzukehren.
Problem 2: zu viel Bewegung
Wer’s mit dem Sport übertreibt und unüberlegt trainiert, gerät in einen Zustand, der in der Sportwissenschaft als Übertraining bezeichnet wird. Die Ursachen dafür sind sehr komplex. In den meisten Fällen handelt es sich um die Summe übermäßiger Reize: zu hartes Training ohne Regenerationszeiten, zu ehrgeizige Ziele, private oder berufliche Stressbelastungen, Krankheitsfolgen und falsche Lebensweise. Anzeichen für Übertraining sind permanente Müdigkeit in Kombination mit Schlaflosigkeit, Antriebslosigkeit und Nervosität. Die Leistungsfähigkeit nimmt ab, der Appetit bleibt aus. Es drohen Schäden an Knochen, Sehnen und Bändern, man wird generell anfälliger für Infekte.
Ausdauersportler sollten daher regelmäßig ihre Herzfrequenz kontrollieren, indem sie ihren Ruhepuls sofort nach dem Aufstehen messen. Ist er zehn Prozent höher als am Vortag, sollten sie im Training kürzer treten. Die Pause richtet sich nach der vorangegangenen Belastung.
Für das Krafttraining gilt: Wer intensiv trainiert, sollte 48 Stunden zwischen zwei Einheiten verstreichen lassen. Denn in dieser Zeit gewinnt die Muskulatur neue Kraft, erweitert ihre Energiespeicher. Ohne Trainingspausen stagniert das Muskelwachstum, die Muskulatur kann sich gar zurückbilden, wenn das Übertraining andauert.
Die Fitness-Dosis
Dauer:„Wer nur einmal in der Woche Sport treibt, wird keine Fortschritte in puncto Fitness erzielen“, sagt Professor Bloss, Sportwissenschaftler an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Zweimal die Woche Training hält lediglich den Ist-Zustand aufrecht. Um Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit zu steigern, braucht es aber drei Trainingseinheiten pro Woche (mit jeweils einem Pausentag dazwischen). Nach Untersuchungen der American Heart Association reichen 30-Minuten-Einheiten aus.
Belastung: Beim Krafttraining gibt es auch für die Intensität einen Optimalwert. Vom 20. bis zum 60. Lebensjahr verlieren Männer, die keinen Sport treiben, ungefähr 40 Prozent ihrer Muskelkraft. Um dem Muskelabbau entgegenzuwirken, sind 30 bis 60 Prozent der maximalen Leistungsfähigkeit optimal. Dazu folgendes Beispiel: Wenn Sie maximal 20 Crunches am Stück schaffen, sollten Sie beim Training drei Sätze mit sechs bis zwölf Wiederholungen machen.
Mit Ende 30 lässt bei Menschen darüber hinaus die Flexibilität der Muskeln langsam nach. Eine halbe Stunde Stretching in der Woche genügt schon, um dem entgegenzuwirken und den Körper elastisch zu halten.
Die Abnehm-Dosis
Bergarbeiter, Wachleute und Taxifahrer haben am häufigsten Probleme mit Übergewicht, hat das Statistische Bundesamt entdeckt. Im Durchschnitt haben Männer in diesen Berufen einen Body-Mass-Index (BMI) von 26,6 – als normal gilt ein BMI zwischen 20 und 24,9. Die Folge der fehlenden Bewegung: Die Nahrungsaufnahme wird nicht mehr durch das körpereigene Sättigungszentrum gesteuert, sondern über äußere Einflüsse wie Uhrzeit, sozialer Status der Essenspartner und Langeweile. Damit es nicht so weit kommt, raten Mediziner zu einem täglichen Mindestverbrauch von elf Kalorien pro Kilogramm Körpergewicht durch Sport und Bewegung – und zwar zusätzlich zum jeweiligen Grundumsatz eines Menschen.
Dieser Grundumsatz ist die Anzahl von Kalorien, die der Körper im völligen Ruhezustand verbraucht. Er beträgt pro Stunde etwas weniger als das eigene Körpergewicht in Kalorien. Die grobe Faustregel für den täglichen Verbrauch lautet: Körpergewicht in Kilogramm mal 23. Wer maximal diesen Wert plus jene elf Kalorien pro Kilogramm täglich über die Nahrung zu sich nimmt, der wird auf der Waage keine bösen Überraschungen erleben. Zum Abnehmen reicht das allerdings nicht aus.
Physical Activity Level
Um die Diät-Dosis zu bestimmen, müssen Sie den individuellen Energieumsatz kennen. Wie viele Kalorien verbraucht man am Tag? Dazu muss man den Grundumsatz mit dem Physical Activity Level (PAL) multiplizieren. Dieser Wert spiegelt den täglichen Umfang an Bewegung wider und hängt hauptsächlich von der Art Ihrer beruflichen Tätigkeit ab:
Vielsitzer: Büroangestellte, Feinmechaniker & Co. haben einen PAL von 1,4 bis 1,5.
Ab-und-zu-Sitzer: Laboranten, Studierende oder Fließbandarbeiter, die neben sitzender Tätigkeit oft gehen und stehen, rechnen mit einem Wert von 1,6 bis 1,7.
Vielsteher: Berufstätige, die überwiegend bei der Arbeit gehen und stehen (beispielsweise Verkäufer, Kellner, und Handwerker), haben einen PAL von 1,8 bis 1,9.
Power-Arbeiter: Für Bauarbeiter, Landwirte und Leistungssportler, die in ihrem Job körperlich anstrengende Arbeit verrichten, wird ein PAL zwischen 2,0 bis 2,4 angesetzt.
PAL mal Grundumsatz ergibt also den Energieumsatz des Körpers. Nur wer weniger Kalorien zu sich nimmt, als er verbrennt, nimmt ab. Wer vier- bis fünfmal die Woche Sport treibt (à 30 bis 60 Minuten), darf sich bei der Berechnung des Energieumsatzes 0,3 PAL-Einheiten gutschreiben. Und damit beim Essen ohne das Risiko des Zunehmens ein bisschen mehr auf seinen Teller packen.
Die Health-Dosis
„Zwei- bis dreimal pro Woche 20 bis 30 Minuten Training reichen aus, um Volkskrankheiten wie etwa Bluthochdruck vorzubeugen, sagt Sportwissenschaftler Bloß. Achten Sie auf einen niedrigen Puls. Ideal sind zirka 60 Prozent der maximalen Herzfrequenz (Faustformel für den Höchstpuls: 200 minus die Hälfte Ihres Lebensalters).
Täglicher Ausdauersport (300 Kalorien durch Joggen, Radfahren oder Schwimmen verbrennen) verringert das Herzinfarktrisiko um 60 Prozent. Darüber hinaus geht das schädliche LDL-Cholesterin zurück, das vor Verkalkung schützende HDL-Cholesterin steigt dagegen an.
Aber Bewegung stärkt nicht nur das Herz-Kreislauf-System, sie schützt auch das Skelett. Vom 35. Lebensjahr an nimmt die Knochenmasse stetig ab. Kräftige Bewegungen erhöhen die Knochendichte. Durch Training werden die Knochen härter und dicker, wie eine Studie der Universität Cambridge gezeigt hat. Dazu müssen Sie allerdings regelmäßig und gezielt trainieren. Besonders eignen sich schnelle Sportarten wie Tennis, Badminton, Squash oder Step-Aerobic. Um Osteoporose entgegenzuwirken, empfiehlt sich ein gezieltes Krafttraining zweimal in der Woche für Muskeln und Knochen (stärkt Oberschenkelhals und Wirbelsäule).
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