Tipp 1 :
Gesund ernähren im Beruf: So bleiben Sie leistungsfähig
Sicherlich kennen Sie dieses Problem: Sie haben viel zu tun und wieder einmal keine Zeit zum Essen. Entweder Sie ignorieren den Hunger, essen einen Snack nebenbei oder rasch nebenan in der Imbiss-Bude. Oft isst man dann auch noch zu schnell und zu viel. Weiteres Problem: Viele Berufstätige ernähren sich durch solches Essverhalten zu einseitig. Kantinen können da durchaus eine bessere Alternative sein.
Folgende Fakten sprechen für eine gute Kantine am Arbeitsplatz:
Es gibt mehrere Gerichte,
Angebote bei Vor- und Hauptspeisen sind kombinierbar,
fleischlose Gerichte sind im Angebot,
es gibt regelmäßig frisches Gemüse und Salate,
der Koch präsentiert mindestens einmal pro Woche Fleisch bzw. Fisch,
statt Pommes frites stehen Pell-, Salz- oder Folienkartoffeln auf dem Speiseplan,
den Tag über werden frisches Obst und Milchprodukte für den Hunger zwischendurch angeboten,
die Küche legt Wert auf fettarme Zubereitung der Gerichte,
Kräuter und Gewürze werden schmackhaft eingesetzt,
es gibt Information über Kalorien und Nährstoffgehalt der Gerichte.
Mit folgenden 5 Tipps bleiben Sie als Selbstversorger leistungsfähig:
Aber auch ohne Großküche können Sie sich am Arbeitsplatz vollwertig ernähren. So halten Sie sich als Selbstversorger fit und leistungsfähig:
Frühstücken Sie mehrmals.
Frühstücken Sie am besten in 2 Etappen: Wer frühmorgens kaum etwas herunterbekommt, sollte das 2 bis 3 Stunden später nachholen. Essen Sie einmal großzügiger, z. B. Müsli oder Vollkornbrot, einmal leichter, z. B. Obst oder Joghurt. So erhalten auch Morgenmuffel genügend Energie für den Tag.
Planen Sie den Hunger zwischendurch ein.
Zwischenmahlzeiten vermeiden Leistungstiefs. Verteilen Sie Ihre Tagesration auf viele kleine Mahlzeiten aus Obst, fettarmen Milchprodukten oder dünn belegten Broten. Das erhält die Konzentration, belastet Verdauung und Kreislauf nicht übermäßig und vermeidet plötzlichen Heißhunger.
Nehmen Sie sich Zeit zum Essen.
Essen Sie nicht nebenbei. Sie können es in einer kleinen Pause besser genießen. So fühlen Sie sich danach nicht nur satt, sondern auch erholt. Außerdem verlieren Sie nicht so schnell den Überblick darüber, wie viel Sie gegessen haben. Das hilft Ihnen, Ihr Körpergewicht zu halten.
Gleichen Sie einseitige Ernährung aus.
Ergänzen Sie Fastfood sinnvoll. Die Pommes an der Imbiss-Bude oder die Bockwurst von der Metzgerei-Theke garantieren keine vielseitige Ernährung. Die fehlenden Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe sollten Sie durch Gemüse, Obst, Vollkorn- und Milchprodukte ausgleichen. Mitgebrachtes Essen kann eine gute Alternative sein. Wer sich aus der heimischen Küche eine Portion mit zur Arbeit nimmt, spart nicht nur Geld, sondern isst in der Regel auch gesünder.
Bereiten Sie Ihr Essen attraktiv zu.
Mit ein paar kleinen Kniffen machen Sie Ihr Essen schmackhafter. So werden belegte Brote durch Salatblätter, Gurkenscheiben oder Gemüsebeilage attraktiver. Salat bleibt frisch, wenn Sie ihn in einem luftdichten Behälter und von der Soße getrennt aufbewahren. Beides erst vor dem Essen mischen.
Tipp 2 :
Krampfadern
Jahrelang sichtbare Krampfadern ohne Schmerzen. Um eine Krankheit handelt es sich dann, wenn Beschwerden auftreten wie z.B. Schwere Beine, Anschwellen, Hautverfärbungen. Es können Geschwüre entstehen, Krampfaderknoten platzen und massiv bluten. In diesen Fällen und besonders bei Venenentzündungen, wenn Verdacht auf Thrombose besteht, muss man dringend den Arzt aufsuchen. Wenn Thromben, Blutgerinsel, sich in tiefen Venen bilden, können diese in den Kreislauf gelangen und z. B. in der Lunge stecken bleiben und eine Lungenembolie verursachen.
Krampfadern sind Folge einer Bindegewebsschwäche, die gefördert wird durch:
Erbliche Anlage
Übergewicht
Bewegungsmangel, zu langes Stehen
Schlechte Ernährung
Schlechte Darmtätigkeit
Andere zivilisationsbedingte Störungen Venen transportieren das Blut zurück zum Herzen und Venenklappen sorgen dafür, dass das Blut nur in eine Richtung fließt. Bei Bindegewebsschwäche kann es passieren, dass Klappen nicht mehr richtig schließen und Blut zurückfließt. Dabei tritt Flüssigkeit ins umgebende Gewebe ein, die Beine werden dick und es können Geschwüre entstehen. Um zu verhindern, dass Blut absackt und sich Thrombosen entwickeln, ist eine gute Methode ein angepasster Maßstrumpf oder fachmännisch angelegte Wadenwickel. Der Druck von außen sorgt dafür, dass das Blut nicht mehr versacken kann und in die richtige Richtung gepumpt wird.
Tipp 3 :
Soforthilfen gegen Juckreiz: Drei häufige Fälle
Neurodermitis
Erkennungszeichen: Meist befinden sich die rauhen, schuppigen, manchmal nässenden Ekzeme in den Ellenbeugen, Kniekehlen und am Handgelenk sowie am Hals und im Nacken. Die Haut ist sehr trocken. Schon kurzes Reiben führt zu einer weißen Verfärbung der Haut. Eingerissene Ohrläppchen, dünne Augenbrauen und eine doppelte Querfalte am unteren Augenlid sind weitere Merkmale. Starker Juckreiz setzt anfallartig ein, dabei wird die Haut häufig großflächig zerkratzt.
Ursachen: Die Anlage zu Neurodermitis wird vererbt. Als Auslöser können Stress und falsche Pflege (zu häufiges oder zu heißes Baden, Duschen, Seifen), Nahrungsmittelallergien (häufig gegen Milch, Weizenmehl, Eier, Nüsse und Soja) ebenso wie — das hat man erst vor kurzem entdeckt — Bakterien (Staphylokokken) und Hefepilze eine Rolle spielen.
Therapie: Vermeiden Sie alles, was die Haut zusätzlich reizt — heiße Bäder (besser: lauwarme Dusche), Seife (besser: Duschöle), Kleidung aus Schurwolle (besser: Baumwolle, Leinen). Fingernägel kurz schneiden, um Verletzungen durch unbewusstes Kratzen zu vermeiden. Regelmäßige Pflege der Haut mit unparfümierten Cremes. Entzündete Ekzeme können kurzfristig mit einer Cortisonsalbe behandelt werden (z. B. Ebenol), nässende, krustige Hautveränderungen können sich durch desinfizierende Bäder (Chinosol, Kaliumpermanganat) bessern. Auch cortisonfreie Gerbstoffcremes (Tannolact, Tannosynth) wirken Juckreiz stillend. Einigen Betroffenen fehlt die essentielle Fettsäure Gamma-Linolensäure, die in Nachtkerzen- oder Borretschölen (Epogam) enthalten ist.
Fußpilz
Erkennungszeichen: Oft sind die Zehenzwischenräume betroffen, vor allem zwischen der dritten bis fünften Zehe. Die Haut ist aufgeweicht, weiß und rissig. Bläschen an den Fußsohlen kommen hinzu. Erst spürt man leichtes Kribbeln, später Juckreiz bis zu Schmerzen.
Ursachen: Die Infektion mit Hautpilzen (Trichophyton rubrum) erfolgt meist in Schwimmbädern, Saunen, Hotelzimmern sowie über gemeinsam benutzte Handtücher und Badezimmer.
Therapie: Tragen Sie in Schwimmbädern und in der Sauna Badeschuhe. Vergessen Sie beim Abtrocknen der Füße nicht die Zehenzwischenräume. Tragen Sie Socken, die eine 60-Grad-Wäsche überstehen. Die befallenen Stellen mit einer Pilz abtötenden Salbe oder einem Spray aus der Apotheke (Wirkstoff: Clotrimazol) behandeln. Die Schuhe, besonders Sportschuhe, sollten regelmäßig desinfiziert werden. Schweiß-füße sind anfällig für Fußpilz und sollten deshalb vom Hautarzt behandelt werden.
Filzläuse
Erkennungszeichen: Die ein bis zwei Millimeter großen Läuse bleiben oft unbemerkt. Die Läuse-Eier (Nissen) werden oft als Knötchen in den Schamhaaren ertastet. Typisch für einen Befall mit Filzläusen sind auch bis zu einem Zentimeter große, graublaue Flecken am unteren Bauch und in den Schamhaaren, durch die Bisse der Filzläuse verursacht. Meist besteht über Monate mäßiger Juckreiz. Bei starkem Befall können allerdings sogar die Lymphknoten in der Leiste anschwellen.
Ursachen: Die Übertragung erfolgt durch Körperkontakt, meist beim Geschlechtsverkehr, seltener auch durch die gemeinsame Benutzung von Betten oder Handtüchern.
Therapie: Mit Lindan-Shampoo (Quellada H Hexachlocyclohexan Shampoo) oder Jacutin N-Spray behandeln. Bettwäsche und Ihre Kleidung sollten möglichst heiß gewaschen oder chemisch gereinigt werden. Ist das nicht möglich, mindestens drei bis fünf Tage nicht benutzen.
Kribbelt’s im Kopf?
Professor Uwe Gieler von der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie in Gießen über den Zusammenhang von Juckreiz und Psyche.
Warum juckt es uns eigentlich, wenn andere sich kratzen?
Vermutlich ist das eine so genannte mentale Übertragung, eine Nachahmungsreaktion. Ähnlich wie beim Gähnen oder Lachen — beides kann, genauso wie das Kratzen, ansteckend wirken. Welche Vorgänge dabei allerdings im Gehirn ablaufen, ist noch nicht erforscht.
Welche Rolle spielt die Psyche?
Je stärker wir uns auf unsere Haut konzentrieren, desto intensiver wird der Juckreiz. Eine übersteigerte Aufmerksamkeit oder Einsamkeit und soziale Isolation führen dazu, dass Empfindungen verstärkt wahrgenommen werden. Sind wir abgelenkt und konzentriert, bemerken wir den Juckreiz nicht mehr ganz so intensiv.
Warum können wir uns so schlecht beherrschen, wenn es juckt?
Juckreiz ist eine rein vegetative, nicht vom Bewusstsein beeinflussbare Reaktion, die durch Nervenfasern der Haut, spezifische Juckreizfasern, weitergeleitet wird. Kratzen könnte man als Reflexantwort auf Juckreiz bezeichnen. Ähnlich, wie wir rasch die Hand zurückziehen, wenn wir auf eine heiße Herdplatte fassen, und diesen Reflex auch nicht beeinflussen können.
Tipp 4 :
Sonnencreme: Was der Lichtschutzfaktor wirklich aussagt
Egal ob Sie im Sommer Ihren Badeurlaub genießen oder im Winter die Skihänge unsicher machen: Sobald die Sonne scheint schützt Sie Sonnencreme vor Verbrennungen. Allerdings wird dabei häufig die Bedeutung des sogenannten Lichtschutzfaktors missverstanden. Ein Sonnebrand ist die Folge.
Wie lange Sie sich der Sonne aussetzen dürfen, ohne Schäden davon zu tragen, hängt von Ihrem Hauttyp ab.
Rothaarige und sehr hellhäutige Menschen dürfen beispielsweise nur 5 bis 10 Minuten in die Sonne. Für hellhäutige, blonde Sonnenanbeter gilt eine Höchstdauer von rund 10 bis 20 Minuten. Dunklere Hauttypen dürfen die wärmenden Sonnenstrahlen bis zu 30 Minuten genießen ohne ihre Haut zu schädigen.
Diese Zeiten können Sie mit Hilfe einer Sonnencreme strecken. Der Lichtschutzfaktor der Creme sagt Ihnen, wie viel mal länger Sie in die Sonne dürfen.
Sie müssen also die oben angegebenen Zeiten mit dem Lichtschutzfaktor multiplizieren um die Dauer der Schutzwirkung zu ermitteln.
Ein Beispiel: Sind Sie dunkelblond, dürfen Sie ohne Schutz für rund 20 Minuten in die Sonne. Tragen Sie eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 12 auf, dürfen Sie die Sonne 12 mal 20 Minuten, also rund 4 Stunden genießen.
Aber Vorsicht: Nachcremen verlängert diese Zeit nicht! Sind die vier Stunden vorüber, sollten Sie den Rest des Tages die Sonne meiden.
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