Tipp 1 :
Allergieauslöser lauern auch im Auto
Das eigene Auto als Allergieauslöser: Daran sollten Sie denken, wenn unerklärlicher roter, juckender, teilweise schuppender Hautausschlag auftritt. Durch Hautkontakt mit Sitzbezügen, Lenkrad und Armaturen können die darin enthaltenen Stoffe Kontaktallergien auslösen. Gefährlich sind z.B. Weichmacher, Klebstoff-Komponenten, Naturlatex, Farbstoffe und Ledergerbstoffe. Tipp: Suchen Sie bei Verdacht auf Kontaktallergie einen Facharzt auf.
Tipp 2 :
Wann gibt es Schönheit auf Kosten der Krankenkasse?
Wer schön sein will, muß bei Operationen mit hohen Kosten rechnen. Doch in einigen Fällen übernehmen die Krankenkassen die Bezahlung. Grundsätzlich dann, wenn eine Krankheit vorliegt, z.B. bei Rücken- und Haltungsproblemen durch zu große und schwere Brüste. Patienten sollten vor einer Behandlung mit ihrer Krankenkasse reden, denn über eine Übernahme der Kosten werde immer nur im Einzelfall entschieden.
Natürliche Schönheitsfehler wie eine schiefe Nase werden normalerweise nicht auf Kosten der Kasse korrigiert. Eine solche Operation gilt als kosmetische Behandlung. Ausnahme: gesundheitliche Probleme - z.B. wenn eine krumme Nase die Atmung einschränkt. Dann zahlt die Kasse.
Selbstverursachte Schönheitsfehler wie Tätowierungen - typische Jugendsünden, die man wieder loswerden möchte-, oder häßliche Narben, die durch Piersingringe entstanden sind, werden nicht auf Kosten der Kasse entfernt. Der Patient muß die Entfernung wie auch die Behandlung bei Entzündung der Stellen selbst bezahlen.
Schönheitsfehler nach Unfällen oder als Folgen von Erkrankungen werden in der Regel als Kassenleistung behandelt. Darunter fallen z.B. die Beseitigung von Verbrennungsnarben sowie die Wiederherstellung einer Brust nach einer Tumorbehandlung.
Tipp 3 :
Mundausschlag (Aphthen)
Aphthen sind kleine, sehr schmerzhafte Geschwüre im weichen Gewebe der Mundhöhle auf der Innenseite der Wangen und Lippen und manchmal auch auf der Zunge und im Rachen. Die genaue Ursache ist nicht bekannt. Sie können manchmal auch nach Verletzungen des weichen Gewebes im Mund entstehen.
Bei manchen Personen treten Aphthen unter Streß auf, oder als Reaktion auf bestimmte Nahrungsmittel, zum Beispiel Nüsse. Einige Personen leiden sogar chronisch darunter.
Im allgemeinen heilen sie innerhalb von 3 bis 7 Tagen von selbst. Um den Schmerz während des Heilungsprozesses zu lindern, können Sie folgende Tipps versuchen:
Nehmen Sie ein freiverkäufliches Schmerzmittel, um Schmerz und Entzündung zu reduzieren. Halten Sie sich an die Gebrauchsanweisung.
Spülen Sie Ihren Mund zweimal täglich mit einem Gemisch aus zwei Teilen Wasser und einem Teil Wasserstoffperoxid oder flüssigem Diphenhydramin (Benodryl®). Schlucken Sie die Flüssigkeit nicht hinunter, sondern bewegen Sie sie im Mund und spucken sie dann aus.
Benutzen Sie Eis oder spezielle Mundsalben, die den Schmerz betäuben.
Meiden Sie saures oder scharfes Essen. Solche Nahrungsmittel verursachen zwar keine Geschwüre, können aber vorhandene irritieren.
Wenn Sie ungewöhnlich große oder hartnäckige (mehr als 3 Wochen) Mundgeschwüre haben oder diese häufig wiederkehren (8 bis 12 mal im Jahr), sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Sie brauchen dann gegebenenfalls eine verschreibungspflichtige Mundspülung oder ein anderes, lokal wirkendes Mittel. Aphthen können aber auch ein Symptom einer ernsteren Krankheit sein, die behandlungsbedürftig ist.
Tipp 4 :
Gynäkologie - Fischöl gegen Frühgeburten
Dass Fischöl nicht nur vor Gefäßerkrankungen schützen kann (siehe Natur & Gesundheit, Sonderausgabe Strategien für die zweite Lebenshälfte), zeigte jetzt eine große Studie an insgesamt 1.619 Schwangeren, über die das medizinische Fachmagazin Ärztezeitschrift für Naturheilverfahren berichtete. In dieser Studie wurde der Einfluss von Fischöl im Vergleich zu Olivenöl auf den Verlauf von Risikoschwangerschaften in 19 Kliniken Europas untersucht.
Eine der Studiengruppen bestand aus 232 Frauen, die in der vorherigen Schwangerschaft Komplikationen mit Frühgeburten erlitten hatten. Sie erhielten beginnend ab 20 Wochen vor dem Entbindungstermin entweder vier Kapseln Fisch- oder Olivenöl pro Tag. Dabei zeigte sich, dass nur bei 4,6 % der Frauen, die das Fischöl eingenommen hatten, die Babys wieder zu früh auf die Welt kamen. Dies waren signifikant weniger als in der Olivenölgruppe, bei der 13,3 % der Schwangeren erneut eine Frühgeburt hatten.
Auch das durchschnittliche Gewicht der Neugeborenen war in der Fischöl-Gruppe signifikant höher: Sie brachten 3.169 Gramm auf die Waage; im Vergleich dazu wogen die Babys der Frauen, die Olivenöl eingenommen hatten, nur 2.960 g.
Das Fischöl wurde von den Frauen relativ gut vertragen bzw. die Nebenwirkungen waren leicht: 29,2 % klagten über ein vermehrtes Aufstoßen und 17 % der Frauen waren mit dem Geschmack unzufrieden.
Die Wirkung des Fischöls, so die Vermutung der Autoren, beruht darauf, dass die langkettigen Omega-3-Fettsäuren, die im Fischöl enthalten sind, über eine Reihe von körpereigenen Botenstoffen zu einer Entspannung der Gebärmuttermuskulatur führen, was eine Verlängerung der Schwangerschaft zur Folge hat.
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