Tipp 1 :
Allergiealarm – warum immer mehr Deutsche krank werden
10 Mio. Deutsche leiden unter Heuschnupfen, 4 Mio. unter allergischem Asthma. Seit 1970 haben Allergien um 300 Prozent zugenommen, der Heuschnupfen allein in den letzten acht Jahren um 70 Prozent.
Zunahme von Schadstoffen in der äußeren Umwelt durch Industrie und Autoabgase. Vorhandene Allergene wie Blütenpollen werden dadurch potenter und aggressiver. Folge ist ein vermehrtes Auftreten von Heuschnupfen in den Städten, auf dem Land dagegen nicht.
Größere Bedeutung hat die Belastung in den Innenräumen durch Rauchen und zu geringen Luftaustausch in den Räumen.
Überforderung des Immunsystems durch Überflutung mit unterschiedlichsten Nahrungsmitteln, Nahrungsmittelbestandteilen und Zusatzstoffen in Reinigungsmitteln und Kosmetika. Ein Grund für die Überforderung des Immunsystems könnte auch eine Unterforderung in der Kindheit sein. Wenn Kinder zu beschützt aufwachsen und nur in keimfreier Umgebung aufwachsen, lernt der Körper nicht, sich mit eindringenden Keimen und kleinen Infektionen auseinander zu setzen.
Stress, starke seelische Belastungen haben auch großen Einfluss auf das Immunsystem.
Nicht kontrollierbar ist eine erbliche verankerte, erhöhte Sensibilisierung für Allergene.
Tipp 2 :
Tun Sie was gegen Blähungen
Was so abgeht im Darm
Blähungen sind für viele Menschen ein echtes Problem. Aber keiner spricht ernsthaft darüber, deshalb ahnt man nicht einmal, ob vier Pupse pro Stunde normal sind. Sind es nicht, so viel vorweg.
Die normalen Vorgänge im Darm
Alle Proteine, Fette und Kohlenhydrate müssen in ihre Einzelbausteine gespalten werden, damit diese in den Blutkreislauf geschleust werden können. Das geschieht vor allem in Magen und Dünndarm. Was hier nicht richtig zerlegt wird, gelangt in den Dickdarm und damit ins Reich der Darmflora. Sie ernähren sich von diesen Resten und machen einiges davon noch verwertbar. Dabei entsteht allerdings Gas.
Ist das noch normal?
Beim Verdauen einer normalen Mahlzeit entstehen rund 15 Liter Gas. Das meiste davon diffundiert über die Darmwand ins Blut und wird über die Lunge abgeatmet (ohne Mundgeruch). Der Rest verlässt den Körper als Flatus, und zwar mit einer Geschwindigkeit von 0,1 bis 1,1 Metern in der Sekunde.
Noch ein paar Werte: Die Zahl der täglichen Pupse beträgt bei Männern durchschnittlich 12,7 epd (emissions per day), und ein stinknormaler Einzelfurz besteht aus etwa 40 ml Gas. Genauer: 60 Prozent Stickstoff, 15 Prozent Kohlendioxid, 20 Prozent Wasserstoff und 5 Prozent Sauerstoff. Macht 100 Prozent, und diese Gase sind alle geruchlos – theoretisch. Fiese Duftmarken
Die meisten Darmgase riechen gar nicht. Doch auch einem leisen Pups reichen winzige Spuren von Schwefelverbindungen, um sich Aufmerksamkeit zu verschaffen. Meist ist Schwefelwasserstoff der Übeltäter (wichtigste Stinkbomben-Substanz), daneben Mercaptane und Indole. Leider mischt Schwefel im Darm fast immer mit, denn das Element steckt in mehreren Aminosäuren. Dominierend wird er aber vor allem nach dem Genuss von Kohl und Lauchgemüse, die sehr viel Schwefel enthalten.
Darm-Training
Eine Runde joggen hilft, wenn Sie vor einem Date noch schnell Pupse loswerden wollen. Oder Bauchmassagen: in Rückenlage mit der flachen Hand im Uhrzeigersinn kräftig über den Bauch streichen. Viel Luft wird man durch das Verrichten eines großen Geschäfts los. Manche Menschen können ihren Stuhldrang gezielt auslösen. Der Trigger kann eine Tasse Kaffee sein, eine Zigarette oder auch etwas ganz anderes. Wer bei sich Gemeinsamkeiten der Situationen entdeckt, in denen ein Stuhldrang auftritt, kann diesen Trigger immer ganz gezielt einsetzen.
Rezeptfreie Medikamente mit den Wirkstoffen Dimeticon und Simethicon (zum Beispiel Sab Simplex, Lefax) sowie Hausmittel wie Pfefferminze, Kümmel oder Fenchel (als Tee oder in Kapseln) sind einen Versuch wert.
So halten Sie die Luft an:
Meiden Sie diese häufigsten Bläh-Ursachen oder steigen Sie auf Alternativen um.
Milch
Viele können den Milchzucker Lactose nicht abbauen, weil sie zu wenig Laktase (Enzym) bilden.
Alternativen: Fermentierte Milchprodukte (Quark, Buttermilch, Joghurt), darin ist Lactose fast ganz abgebaut. Sojamilch-Produkte sind ganz Lactose-frei. Achtung: Dimeticon, ein Mittel gegen Blähungen, enthält Lactose.
Mineralwasser
Kohlensäure wird meistens durch Rülpsen entsorgt, bei manchem wirkt es aber auch blähend.
Süßstoff
Xylit, Sorbit, Maltit oder Isomalt erhöhen das Bläh-Risiko (können von Darmbakterien verwertet werden).
Alternative: Aspartam, Saccharin oder Acesulfam.
Bonbons
Enthalten oft Fruktose, die manche Menschen nicht gut verdauen können.
Süßigkeiten
Zucker „füttert“ Hefepilze im Darm, was Blähungen verursachen kann.
Alternative: Süßes nicht mit Ballaststoffreichem zusammen essen. Also: kein Dessert nach dem Chili, kein Nutella aufs Vollkornbrot.
Kaugummi
Ewiges Kauen fördert das Schlucken von Luft, die einen Pupsbauch verursachen kann.
Bier
Bier erhöht zwar nicht die Zahl der Blähungen, dafür deren Gestank. Wieso ist unbekannt.
Sahne
Aufgeschlagenes enthält viel Luft, die auch in den Darm gelangt (betrifft auch sehr viele Light-Produkte, die so auf mehr Volumen getrimmt werden).
Stress
Führt oft zu hastigem Essen, bei dem viel Luft geschluckt wird (siehe Kaugummi). Zudem werden die Bissen nicht richtig gekaut und deshalb nur unzureichend verdaut.
Alternative: Bewusst jeden Bissen vor dem Schlucken mindestens 20-mal kauen.
Wenig Bewegung
Ein fauler Lebensstil lässt oft auch die Darmbewegungen erlahmen. Dann liegt die Nahrung länger als nötig in den Eingeweiden herum und bietet so mehr Angriffsfläche für Gas bildende Bakterien.
Höhe
Normalerweise geht der überwiegende Teil der Darmgase ins Blut über und wird abgeatmet. Ab 3500 Metern über dem Meeresspiegel ist es umgekehrt: Wegen des geringeren Luftdrucks treten Gase aus dem Blut in den Darm über und führen zu dauerndem Furzen.
Antibiotika
Töten auch die guten Bakterien: Das entstehende Ungleichgewicht in der Darmflora kann die Gasproduktion steigern.
Alternative: Täglich probiotische Joghurts essen. Die enthaltenen Bakterien verbessern die Darmflora. Es gibt auch Medikamente mit getrockneten Milchsäurebakterien (z. B. Paidoflor).
Hülsenfrüchte
Hülsenfrüchte enthalten viel Ballaststoffe, die eine gesunde Darmflora fördern, aber auch Blähungen verursachen können.
Alternative: Lange einweichen. Getrocknete Hülsenfrüchte waschen, mit siedendem Wasser übergießen und zwölf Stunden lang einweichen. Zum Kochen wieder frisches Wasser nehmen.
Vollkornbrot
Die Ballaststoffe sorgen für Pupserei.
Alternative: Fein gemahlenes Vollkornmehl verträgt man oft besser. Ernährung langsam auf ballaststoffreicheres Brot umstellen. Die Darmflora passt sich dem veränderten Angebot an.
Fettreiches
Je fettreicher eine Mahlzeit, desto länger dümpelt sie im Verdauungstrakt herum und bläht.
Tipp 3 :
Wohngifte und welche Folgen drohen
Von Asthma bis Konzentrationsstörungen: Diese Symptome sind erste Alarmzeichen:
Schimmelpilze:
Asthma, Schnupfen, Husten, allergische Hautreaktionen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schleimhautreizungen
Lösungsmittel und Formaldehyd:
Schleimhautreizungen, Atemwegserkrankungen, Organschäden, Kopfschmerzen, Allergien, Übelkeit, Konzentrationsstörungen
Holz- und Pflanzenschutzmittel:
Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen, Schwindel, Appetit- und Schlaflosigkeit, Hautreizungen, Leberschäden, psych. Störungen
Schwermetalle:
allergische Hautreaktionen, Gehirn, Nerven- und Organschäden, Verhaltensstörungen
Tipp 4 :
Gesundheit - So erhöhen Sie Ihre Lebenserwartung
Lauter Kleinigkeiten, die gesund sind
Real Age (wahres Alter) heißt eine amerikanische Bewegung, die sich vorgenommen hat, die Lebensregel von Menschen zu sammeln, die besonders alt geworden sind. Zusammen mit den Ergebnissen wissenschaftlicher Untersuchungen, so die Einsicht, müsste dabei doch eigentlich eine Liste aller lebensverlängernden Gewohnheiten herauskommen. Nach einem statistischen Schlüssel lässt sich berechnen, wie viele Jahre jede einzelne Gewohnheit Ihrer durchschnittlichen Lebenserwartung maximal hinzugefügt werden kann.
Engagieren Sie sich ehrenamtlich
werden Sie Helfer im Sozialzentrum Ihrer Gemeinde; arbeiten Sie in der Kirche; setzen Sie sich im Naturschutz ein, oder wählen Sie sonst einen ehrenamtlichen Dienst. Studien haben gezeigt, dass soziales Engagement für fremde Menschen Lebenssinn und Erfüllung schenkt. Senkt Ihr wahres Alter um bis zu 3,5 Jahre. Wenn Sie bereits Angehörige pflegen müssen, sollten Sie allerdings vor allem auf Ihre persönliche Abgrenzung und Erholung achten.
Essen Sie Kalzium
Etwa 1 Gramm Kalzium braucht Ihr Körper täglich für den optimalen Knochen- und Zahnaufbau. Ein knapper Liter Milch oder Milchprodukte enthält diese Dosis. Auch manche Mineralwässer enthalten Kalzium. Besonders gut damit versorgt werden Sie, wenn Sie Fisch essen - ob frisch, aus der Dose, eingelegt oder tief gekühlt, spielt keine Rolle. Die Kalziumdosis einer Fischmahlzeit pro Woche senkt Ihr wahres Alter bis zu 2,7 Jahre.
Mögen Sie getrocknete Pflaumen?
Wenn ja, dann essen Sie davon reichlich und verwenden Sie sie in Gerichten. Das US-Gesundheitsministerium hat jüngst die positiven Wirkungen von Trockenpflaumen hervorgehoben: Sie sind ballaststoffreich (daher gut für den Verdauungstrakt) und enthalten die den Blutdruck regulierende Pottasche. Eine ballaststoffreiche Kost senkt Ihr wahres Alter cis zu 3,5 Jahre...
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