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   Infos und Tipps rund um die Gesundheit 

 

Tipp 1 : Pseudo-Pillen
Kopfweh ade – aber ein Fuß ist taub. Liegt’s an den Billig-Pillen, die Sie im Ausland oder online gekauft haben? Elmar Esser von der Vereinigung Deutscher Apothekerverbände sagt, wie Sie Mogelpackungen erkennen. Nicht original verpackte Medikamente gehören in den Sondermüll. Besser: zum Labor-Test, um Mogelpackungen samt Anbieter aus dem Verkehr zu ziehen. Ist das Verwendbarkeitsdatum unleserlich oder abgelaufen? Weg damit! Auch ein taggenaues Verfallsdatum sollte stutzig machen. Ist der Beipackzettel nicht lesbar oder nur abgetippt? Fälschung! Die Medikamentenpreise sind nach dem Apothekengesetz fix. Bei Billigpreisen handelt es sich mit ziemlicher Sicherheit um Attrappen. Besonders im nichteuropäischen Ausland ist die Gefahr groß, an Fälschungen zu gelangen. Also, lieber die Reiseapotheke mitnehmen! Achtung! Nicht frei verkäufliche Medizin (etwa Antibiotika) darf bei uns nur aus den Apotheken bezogen werden

Tipp 2 : Mineralstoffe im Essen bewahren
Mineralstoffe sind unentbehrliche Nahrungsbestandteile für den Körper. So bereiten Sie Essen zu und erhalten dabei die Mineralstoffe: - Waschen Sie Obst und Gemüse gründlich aber wässern Sie es nicht. Denn Mineralstoffe sind wasserlöslich und gehen verloren. - Fleisch, Obst und Gemüse immer erst waschen, dann schneiden. - Beim Kochen aufgelöste Mineralien sind noch im Wasser. Verwenden Sie das Kochwasser von Gemüse möglichst noch für Suppen oder Soßen. - Grundsätzlich gehen beim Kochen mehr Mineralstoffe verloren als beim Dämpfen oder Dünsten.

Tipp 3 : Die Folgen von zu hohem Fettkonsum
Fett steht als Dickmacher an erster Stelle. Ein einziges Gramm Fett besitzt einen Energiewert von 9 Kalorien. Dabei macht Fett aber nicht einmal satt. Im Gegenteil, der Körper verlangt stets nach mehr, da es ein Geschmacksträger ist. Der Teil des Fetts, den wir nicht verbrennen, lagert sich an zwei Stellen ab: an der Hüfte als sog. Rettungsreifen. in den Gefäßinnenwänden. Dies ist verhältnismäßig viel gefährlicher als ein Rettungsreifen und kann die Gesundheit beeinträchtigen. Die Folgen sind dann Herzinfarkt oder Schlaganfall. Eine weitere Folge von überhöhtem Fettkonsum ist die langsame Abnahme der intellektuellen Leistungsfähigkeit, Schlagfertigkeit und geistigen Frische. Wenn die Kanäle in den Gehirnzellen durch Nahrungsfett verstopft sind und so der Stromfluss gehemmt wird, ist das Denken beeinträchtigt. Im fortgeschrittenen Stadium nennt man das dann Alzheimer.

Tipp 4 : Lycopin - Ein weiterer guter Grund, Tomaten zu essen
Tomaten sind wegen ihres frischen Geschmacks und ihrer vielseitigen Verwendbarkeit in der Küche beliebt. Jedoch gibt es wissenschaftliche Hinweise darauf, daß es einen weiteren guten Grund geben könnte, sie zu mögen: Sie enthalten reichlich Lycopin. Lycopin ist eine pflanzliche Substanz (Phytosubstanz), die den Tomaten Ihre rote Farbe verleiht. Sie scheint auch Vorteile für die Gesundheit zu bieten. Die Inhaltsstoffe der Tomate Tomaten enthalten eine Menge an Nährstoffen, darunter den Vitamin-B-Komplex, Vitamin C und die Minerale Eisen und Kalium. Außerdem enthalten sie Karotinoide. Zu diesen gehören Lycopin und Betakarotin, welches im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird. Lycopin wird von Wissenschaftlern wegen seines offensichtlich hohen antioxidativen Potentials sehr gelobt. Von Antioxidantien wird angenommen, daß sie schädliche Substanzen im Körper, freie Radikale genannt, unschädlich machen können. Diese Moleküle, die sowohl aus dem normalen Zellstoffwechsel stammen als auch aus anderen Quellen, können zur Entwicklung von Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen. Mögliche Vorteile für die Gesundheit Forschungen über das aus der Nahrung stammende Lycopin legen nahe, daß es das Risiko der folgenden Krankheiten senkt: Herzinfarkt – Eine Studie wurde an mehr als 1.300 europäischen Männern durchgeführt. Sie ergab, daß diejenigen, die am meisten Lycopin aus der Nahrung aufgenommen hatten, ein etwa halb so großes Risiko eines Herzinfarktes aufwiesen wie diejenigen, die weniger konsumierten. Prostatakrebs – Eine 5-Jahres-Studie an 48.000 Männern hat festgestellt, daß bei denjenigen Männern das geringste Risiko eines Prostatakrebs bestand, die wöchentlich 10 Portionen gekochte Tomatenprodukte verzehrt hatten. Ihr Risiko betrug 1/3 desjenigen von Männern, die weniger als 2 Portionen wöchentlich gegessen hatten. Andere Studien legen nahe, daß Lycopin eine mögliche Rolle in der Senkung des Risikos anderer Krebsarten spielen könnte, unter anderem Dickdarm-, Enddarm- und Brustkrebs. Erhitzen und Essen Frische Tomaten enthalten reichlich Lycopin, aber kochen erleichtert die Lycopinverwertung im Körper. Beispielsweise befinden sich fünfmal so viel Lycopin in Tomatensoße wie in der gleichen Menge frischer Tomaten. Offenbar zerstört Hitze die Zellwände der Tomaten und setzt Lycopin frei, welches sonst unverdaut durch das Verdauungssystem ausgeschieden würde. Etwas Fett an gekochten Tomatenprodukten kann die Lycopinaufnahme verbessern. Vorzugsweise sollte ein einfach ungesättigtes Fett verwandt werden, zum Beispiel Olivenöl. Niemand hat festgestellt, wie viele Portionen an lycopinreicher Nahrung wöchentlich für die Gesundheit von Vorteil wären. Eine Portion entspricht etwa 1/2 Tasse Tomaten- oder Spaghettisoße, 1/4 Tasse Tomatenmark, einer mittelgroßen Tomate oder 1 Stück Pizza mit Tomatensoße. Wenn Sie sich an einigen Studien orientieren, könnte das Ziel bei 7 bis 10 Portionen wöchentlich liegen. Wie Sie genügend aufnehmen Sie können diese auf verschiedenste Weise zu sich nehmen, unter anderem in tomatenhaltigen Soßen (auf Pizza, Nudeln und anderen Nahrungsmitteln), Konserventomaten, Suppen, Saft, Ketchup und als Bestandteil eines Salats. Andere gute Nahrungsquellen sind Wassermelonen und rosa Grapefruit, obwohl der Lycopingehalt hier nur bei 1/2 bis 1/5 von Tomatenkonserven liegt. Die Wirkstoffe in ihrer Gesamtheit sehen Während die Lycopinforschung weitergeht, sollte nicht vergessen werden, daß Nahrungsmittel komplexe Nährstoff-Ansammlungen sind. Daher widerstrebt es den Forschern, Lycopin als den einzigen guten Wirkstoff in Tomaten zu betrachten. Er könnte auf andere Substanzen in Tomaten mit Schutzwirkung hinweisen oder mit diesen zusammenwirken, die bisher noch nicht identifiziert oder isoliert worden sind. Bezüglich lycopinhaltiger Nährstoffpräparate sind jegliche Vorteile oder Risiken unbekannt. Aus diesem Grund empfehlen Ernährungsexperten im allgemeinen den Konsum lycopinreicher Nahrungsmittel statt sich auf Nährstoffpräparate zu verlassen.

 


 

 
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Dienstag, 22. Mai