Tipp 1 :
Obst und Gemüse: Der beste Schutz für Ihre Gesundheit
Frisches Obst und Gemüse satt: Nutzen Sie das große Angebot an Feld- und Gartenfrüchten im späten Sommer und frühen Herbst. Die selben Stoffe, mit denen sich Pflanzen vor natürlichen Feinden wie Insekten, Viren, Bakterien und Pilzen schützen, entfalten auch im menschlichen Körper ihre segensreiche Wirkung.
Verantwortlich für die gesundheitsfördernde Wirkung sind die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe, die z.B. Früchten die rote Farbe verleihen. Längst sind noch nicht alle erforscht, von einigen ist aber die Wirkweise bereits bekannt. Sekundäre Pflanzenstoffe schützen vor
- freien Radikalen, die Körperzellen schädigen und wahrscheinlich mitverantwortlich sind für die Entstehung von Krebs und Grauem Star,
- Herzinfarkt und Schlaganfall,
- der Bildung von Blutgerinnseln,
hohem Blutdruck und hohem Cholesterinspiegel,
- der Infektion mit Bakterien, Viren und Pilzen,
- der Schwächung des Immunsystems,
- Entzündungen, die durch Verletzungen hervorgerufen werden.
Hinweis: Essen Sie täglich 5 Portionen - je eine Hand voll - Obst und Gemüse. Die meisten sekundären Pflanzenstoffe sitzen in oder direkt unter der Schale, waschen Sie daher die Pflanzen gründlich, statt sie zu schälen. Die Tabelle unten gibt Ihnen Auskunft über ihre Wirkung.
Tipp 2 :
Krampfadern
Jahrelang sichtbare Krampfadern ohne Schmerzen. Um eine Krankheit handelt es sich dann, wenn Beschwerden auftreten wie z.B. Schwere Beine, Anschwellen, Hautverfärbungen. Es können Geschwüre entstehen, Krampfaderknoten platzen und massiv bluten. In diesen Fällen und besonders bei Venenentzündungen, wenn Verdacht auf Thrombose besteht, muss man dringend den Arzt aufsuchen. Wenn Thromben, Blutgerinsel, sich in tiefen Venen bilden, können diese in den Kreislauf gelangen und z. B. in der Lunge stecken bleiben und eine Lungenembolie verursachen.
Krampfadern sind Folge einer Bindegewebsschwäche, die gefördert wird durch:
Erbliche Anlage
Übergewicht
Bewegungsmangel, zu langes Stehen
Schlechte Ernährung
Schlechte Darmtätigkeit
Andere zivilisationsbedingte Störungen Venen transportieren das Blut zurück zum Herzen und Venenklappen sorgen dafür, dass das Blut nur in eine Richtung fließt. Bei Bindegewebsschwäche kann es passieren, dass Klappen nicht mehr richtig schließen und Blut zurückfließt. Dabei tritt Flüssigkeit ins umgebende Gewebe ein, die Beine werden dick und es können Geschwüre entstehen. Um zu verhindern, dass Blut absackt und sich Thrombosen entwickeln, ist eine gute Methode ein angepasster Maßstrumpf oder fachmännisch angelegte Wadenwickel. Der Druck von außen sorgt dafür, dass das Blut nicht mehr versacken kann und in die richtige Richtung gepumpt wird.
Tipp 3 :
Das Wellness-ABC
Ayurveda:
Alte indische Gesundheitslehre. Im Mittelpunkt stehen Wärmebehandlungen, Massagen, Yoga und Atemübungen.
Abhyanga:
Ganzkörpermassage, die von zwei Therapeuten synchron ausgeführt wird.
Chi Yang:
Akupressurmethode gegen Verspannungen und Energieblockaden.
Duft Qigong:
Abfolge von bis zu 30 leichten Bewegungsübungen, deren Kombination Motorik, Atmung und Aufmerksamkeit verbessern.
Fünf Tibeter:
Fünf aus Tibet überlieferte Bewegungen, deren Kombination Motorik, Atmung und Aufmerksamkeit verbessern.
Hydro-Jet:
Wasserbett mit eingebauter automatischer Wasserstrahlmassage.
Isometrie:
Übungen zur Spannung und Lockerung der Muskeln, ohne dabei die Gelenke zu bewegen. Löst Verspannungen, fördert die Durchblutung und verbessert das Körperbewusstsein.
Rasulbad oder Serailbad: Dampfbad mit Heilerde, Algen oder Kreide. Entspannt, entschlackt und regt den Stoffwechsel an.
Reiki: Japanische Handauflage. Mit ihr soll der Energiefluss in den jeweiligen Körperteilen angeregt und die Widerstandsfähigkeit erhöht werden.
Relaxarium: Meist mit ätherischen Ölen bedufteter Ruheraum zum totalen Abschalten.
Shiatsu-Massage: Japanische Fingerdruckmassage, die dieselben Körperpunkte anspricht wie die klassische Akupunktur. Sie hilft nicht nur gegen Verspannungen, sondern auch gegen Depressionen, Kopfschmerzen und Nervosität.
TCM: Traditionelle Chinesische Medizin, deren Philosophie aus dem Buddhismus und Taoismus stammt. Unter anderem spielt die Diagnose des Zungenbelags eine wichtige Rolle.
Tepidarium: Warmer Raum mit Marmorfliesen, die auf etwa 40 Grad erhitzt werden.
Vapozon: Behandlung von Gesicht, Hals und Dekollete mit Kräuterdampf, um die Poren zu öffnen und die Durchblutung anzuregen.
Tipp 4 :
Mit diesen 4 Regeln beugen Sie Harnsteinen vor
Besonders Männer können unter schmerzhaften Harnsteinen leiden. Mit der richtigen Ernährung verhindern Sie, dass Substanzen im Urin kristallisieren und beugen so einer Erkrankung oder einem Rückfall vor. Befolgen Sie diese 4 einfachen und sofort umsetzbaren Regeln:
1.) Trinken Sie täglich 2,5 l, am besten Leistungswasser oder mineralstoffarmes Wasser. Empfehlenswert sind auch schwarzer johannisbeer-, Orangen-, Zitronen- und Grapefruitsaft.
2.) Verzichten Sie auf Cola-Getränke und Bier. Beides senkt den Ph-Gehalt des Harns und verringert die Zitratausscheidung, was das Risiko einer Steinbildung erhöht.
3.) Achten Sie bei Ihrem Speiszettel auf vorwiegend ballastoffreiche, pflanzliche Nahrung. Vorsicht: Grüne Erbsen, weiße Bohnen und Sojabohnen sollten Sie wegen ihres hohen Purin-Gehalts nur in Maßen genießen. Meiden Sie Gemüse und Obst mit hohem Oxalat-Gehalt, z.B. Mangold, Spinat und Rhabarber.
4.) Ihre tägliche Wurst- und Fleischration sollte 100 g nicht überschreiten. 2 Tage in der Woche sollten Sie ganz darauf verzichten, da Wurst und Fleisch die hauptsächlichen Purin-Bildner sind.
|