Tipp 1 :
Erste Hilfe bei Erfrierungen.
Nicht nur beim Eisklettern ist der Körper niedrigsten Temperaturen ausgesetzt. Wer falsch gekleidet ist, riskiert Erfrierungen: Blutgefäße verengen sich, das Gewebe bekommt zu wenig Sauerstoff, stirbt ab. Die Haut wird erst rot, dann wachsweiß. Wir sagen, was bei Frostschäden hilft:
Zuerst feuchte oder engsitzende Kleidung vorsichtig ausziehen. Dann die tiefgekühlte Stelle mit der anderen Hand oder unter der Achsel oder zwischen den Beinen vorsichtig aufwärmen. Auf jeden Fall verboten: das Massieren oder das Warmreiben des frostigen Körperteils mit Schnee.
Wenn die erfrorene Stelle trotzdem keine Farbe zurückerlangt: in lauwarmes Wasser (Achtung, nur wenig über Körpertemperatur!) tauchen und auf diese Art langsam, aber sicher auftauen lassen. Die Entfrostung dauert insgesamt ungefähr zwanzig bis vierzig Minuten).
Auf keinen Fall darf die Stelle noch mal erfrieren. Deshalb das Körperteil warm halten (z. B. mit einem Schal). Ein leichter Verband darunter schützt vor Verletzungen und Infektionen. Und danach nichts wie ab zum Arzt
Tipp 2 :
MSM soll bei Schmerzen manchmal Wunder wirken
Die Zauberformel, die bei zahlreichen Beschwerden helfen soll, heißt MSM. Hinter diesen 3 Buchstaben verbirgt sich das Mittel Methylsulfonylmethan.
Diese Schwefelverbindung, die in allen Organismen vorkommt, kann bei bestimmten Krankheiten Mangel an organischem Schwefel ausgleichen. So werden beschädigte Gewebestrukturen repariert.
In den USA ist MSM inzwischen der Renner. Mediziner haben offenbar mit einer Dosierung von 250-270 mg pro Tag Erfolge bei folgenden Beschwerden und Erkrankungen erzielt:
Allergische Reaktionen auf Lebensmittel, Medikamente, Pollen;
Übersäuerung des Magens;
Überempfindlichkeit bei Medikamenten wie Aspirin, Antirheumatika, Antibiotika;
chronische Verstopfung;
eingeschränkte Lungenfunktion.
In erster Linie versprechen sich die Ärzte jedoch eine positive Wirkung bei 4rheumatoider Arthritis und anderen 4Gelenk- und Knorpelbeschwerden. Mit Hilfe von MSM soll neues Gewebe gebildet, Entzündungen und Schmerzen verringert werden.
Tipp: Trotz der Euphorie sollten Sie vorsichtig sein. Wirkung und Dosierung von MSM sind noch nicht ausreichend untersucht. Viele amerikanische Hersteller vertreiben übers Internet MSM-Kapseln als Nahrungsergänzungsmittel. Auch einige deutsche Firmen bieten das Mittel inzwischen an. Die deutsche Arzneimittelkommission verweist aber darauf, dass es bislang keine klinischen Studien gibt, die die Wirksamkeit von MSM belegen.
Tipp: Wenn Sie unter starken Schmerzen leiden, z. B. durch rheumatoide Arthritis, kann sich ein Test mit MSM für Sie vielleicht lohnen. Informieren Sie sich aber unbedingt bei Ihrem Apotheker über MSM, er kann Ihnen das Mittel über eine internationale Apotheke in den USA einkaufen. Sie können es sich auch im Internet bestellen, z. B. über die Adresse http:// www.richdistributing.com.
Tipp 3 :
Das Raynaud-Syndrom - Weiße Finger- oder Zehenspitzen bei Kälte
Das Raynaud-Syndrom ist eine recht häufige Erkrankung, bei der kleine Blutgefäße, meist in den Fingern und Zehen, empfindlich auf Kälte reagieren.
Es gibt 2 Hauptursachen, die beide auf eine verminderte Durchblutung der Arme und Beine zurückzuführen sind.
Meist wird das Raynaud-Syndrom durch Krämpfe in den kleinen Arterien der Finger und Zehen oder sogar der Nase oder der Ohren verursacht. Seltener wird es durch eine Verengung der kleinen Arterien in den Gliedmaßen hervorgerufen.
Die Verengung der Blutgefäße kann von einer Grunderkrankung wie zum Beispiel Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder Sklerodermie herrühren. Man spricht dann vom Raynaud-Phänomen. Wenn keine zugrundeliegende Erkrankung diagnostiziert werden kann, wird die Erkrankung Raynaud-Syndrom genannt.
Die Symptome sind in beiden Fällen die gleichen: die betroffenen Körperstellen sind ständig kühl. Werden sie zusätzlich der Kälte ausgesetzt, können sie sich weiß verfärben. Werden sie wieder erwärmt, so verfärbt sich die Haut zunächst bläulich und dann rot. Ein Pochen kann auftreten.
Die Stellen können auch schmerzen oder taub werden. Treten die Symptome wiederholt auf, wird die Haut geschädigt: Sie schält sich oder wird wund.
Das Raynaud-Syndrom ist normalerweise nicht heilbar, aber es kann hilfreich sein, die betroffenen Stellen vor Kälte zu schützen und das Rauchen aufzugeben, da Nikotin die Blutgefäße verengt. Dadurch werden die Symptome verschlimmert oder eine neue Episode ausgelöst.
Es kann helfen, die betroffenen Gliedmaßen unter fließendes warmes Wasser zu halten, um die Symptome zu mindern.
Manchmal werden Alphablocker und Calciumantagonisten verschrieben, um schwere Formen des Raynaud-Syndroms zu behandeln. Diese Medikamente sind Herzmittel, die zur Erweiterung verengter Arterien beitragen können.
Tipp 4 :
Wir verraten die besten Tricks, wie Sie die Qualität Ihres Workouts steigern, ohne die Quantität zu erhöhen
20 Prozent mehr Muskeln
Wer nach jedem Satz stretcht, legt 20 Prozent mehr Muskeln zu. Dieses Studienergebnis des amerikanischen YMCA wurde jetzt von einer Neuseeländischen Untersuchung bestätigt. So geht’s: Stretchen Sie nach jedem Satz 20 bis 30 Sekunden lang den Muskel, den Sie gerade gefordert haben. Aber: Mehr hilft nicht mehr. Sie sollten beim Dehnen ein Ziehen, aber keinen Schmerz empfinden.
Drei Sätze optimal dosieren
Sie haben beim Dreisatz-Training auch im letzten Durchgang noch ausreichend Power? Kompliment, dann halten Sie sich an die zwei entscheidenden Muskelaufbau-Regeln, nämlich optimaler Widerstand und ausreichend Pause zwischen den einzelnen Sätzen. Wenn Ihre Kraft dagegen von einem Satz zum anderen abnimmt, haben Sie sich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht genügend aufgewärmt, zu viel Gewicht aufgelegt oder die Wiederholungen zu schnell absolviert.
Zum richtigen Zeitpunkt trinken
Sie löschen Ihren Durst nach dem Training an der Fitness-Bar? Gegen den Drink haben wir nichts, wohl aber gegen den Zeitpunkt. Denn für Ihren Flüssigkeitshaushalt ist es bereits zu spät, wenn Sie Durst verspüren. Unser Körper besteht zu 70 Prozent aus Wasser. Ist ein Muskel zum Beispiel um drei Prozent dehydriert, verliert er bereits zehn Prozent seiner Leistungsfähigkeit. Außerdem werden Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit beeinträchtigt. Darum sollten Sie 3 die Flüssigkeitsspeicher schon während des Workouts auffüllen – mit mindestens einem Liter pro Stunde Sport (unabhängig davon gilt: mindestens zwei Liter pro Tag trinken).
Bauchmuskeln richtig fordern
Die drei häufigsten Fehler auf dem Weg zum Sixpack: 1. Wer aus der Rückenlage beinahe in den Sitz kommt (Sit-ups), der trainiert vor allem den Hüftbeuger. Isoliertes Training für die Bauchmuskeln: die Schulterblätter lediglich einige Zentimeter vom Boden anheben.
2. Fixieren Sie beim Bauchtraining nicht die Füße. Sonst arbeiten Sie mit Hebeltechnik über den Hüftbeuger, und die Bauchmuskeln werden auf diese Weise entlastet. 3. Bei (zu) schnellen Wiederholungen betrügen Sie sich um den Erfolg, da Sie mit Schwung arbeiten.
Nahrung statt Muskeln verbrennen
Sie bekommen beim Workout Hunger? Das ist ein sicheres Zeichen dafür, dass Ihr Blutzucker-Level fällt, das Glykogen in den Muskeln rapide aufgebraucht wird. Sie sind dabei, Muskelproteine zur Energiegewinnung heranzuziehen, erklärt die New Yorker Sport-Ernährungswissenschaftlerin Jacqueline Berning. Als Folge werden Ihre Muskeln schmaler statt kräftiger. Tipp: Essen Sie 30 Minuten vor Ihrem Workout eine Banane.
Atmen nicht vergessen
Einen hochroten Kopf sollte man als Alarmsignal nicht unterschätzen. Er senkt nicht nur Ihre Chancen bei der Kontaktaufnahme mit den Studioschönheiten. Sie riskieren
zudem einen stark ansteigenden Blutdruck.
Also: In konzentrischen Bewegungsphasen, in denen sich der Muskel verkürzt, atmen Sie bewusst aus. Während der Muskel zu seiner Ausgangslänge zurückkehrt, haben Sie ausreichend Zeit, um tief Luft zu holen.
Ab ins Bett
Reduzieren Sie bei intensivem Training die Koffeinaufnahme. Und gehen Sie früh ins Bett, denn langer und erholsamer Schlaf hilft dem Körper, Wachstumshormone auszuschütten. Ohne die gibt’s dicke Muckies nur im Traum.
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