Tipp 1 :
Obst und Gemüse: Der beste Schutz für Ihre Gesundheit
Frisches Obst und Gemüse satt: Nutzen Sie das große Angebot an Feld- und Gartenfrüchten im späten Sommer und frühen Herbst. Die selben Stoffe, mit denen sich Pflanzen vor natürlichen Feinden wie Insekten, Viren, Bakterien und Pilzen schützen, entfalten auch im menschlichen Körper ihre segensreiche Wirkung.
Verantwortlich für die gesundheitsfördernde Wirkung sind die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe, die z.B. Früchten die rote Farbe verleihen. Längst sind noch nicht alle erforscht, von einigen ist aber die Wirkweise bereits bekannt. Sekundäre Pflanzenstoffe schützen vor
- freien Radikalen, die Körperzellen schädigen und wahrscheinlich mitverantwortlich sind für die Entstehung von Krebs und Grauem Star,
- Herzinfarkt und Schlaganfall,
- der Bildung von Blutgerinnseln,
hohem Blutdruck und hohem Cholesterinspiegel,
- der Infektion mit Bakterien, Viren und Pilzen,
- der Schwächung des Immunsystems,
- Entzündungen, die durch Verletzungen hervorgerufen werden.
Hinweis: Essen Sie täglich 5 Portionen - je eine Hand voll - Obst und Gemüse. Die meisten sekundären Pflanzenstoffe sitzen in oder direkt unter der Schale, waschen Sie daher die Pflanzen gründlich, statt sie zu schälen. Die Tabelle unten gibt Ihnen Auskunft über ihre Wirkung.
Tipp 2 :
Schlafprobleme? Tun Sie was dagegen
Er stand mal wieder
wie aufgezogen im Bett...
Von wegen „Schlaf dich gesund“. Ihr Hals fühlt sich an wie die Sahara, die Ringe unter Ihren Augen sehen aus wie von Breitreifen eingebremst, und Sie können kaum Ihr kleines Lieblings-Tässchen mit dem Guten-Morgen-Kaffee anheben. Professor Göran Hajak von der Regensburger Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie gibt Tipps zum richtigen Schlafen.
Definition
„Eine Schlafstörung haben Sie, wenn Sie mehrere Wochen lang drei oder mehr Nächte in der Woche schlecht schlafen oder einschlafen“, erklärt der Experte. Wichtigster Maßstab für eine Schlafstörung ist aber Ihr Gefühl am Tag danach. „Wenn Sie sich ständig schlapp und müde fühlen, obwohl Sie zeitig im Bett waren, haben Sie sicher ein Problem.“
Ursachen: Stress, fehlender Tagesrhythmus, Atembeschwerden
Sind Sie wegen zu viel Stress abends so aufgedreht, dass Sie nicht einschlafen können (Hyper-Arousal)? „Ein anderer Grund könnte ein sehr unregelmäßiger Tagesrhythmus sein, bei dem Sie dauernd zu unterschiedlichen Zeiten ins Bett kommen“ erklärt Hajak. Oder Sie leiden während des Schlafs an Atembeschwerden (Apnoen). Dabei kann es zu sekundenlangen Atemstillständen kommen. Klare Indizien sind ein morgens völlig ausgetrockneter Mund und angegriffene Schleimhäute im Nasen- und Rachenraum. Auf die Dauer führen Apnoen zu Herz- und Kreislaufstörungen, ein klarer Fall für den Arzt.
Fehler: Sport und Alkohol
Treiben Sie vorm Schlafengehen nicht allzu viel Sport. Denn der steigert die Körpertemperatur, die normalerweise abends sinkt, um den Körper auf den Schlaf vorzubereiten. Durch einen späten Besuch im Fitness-Studio verschiebt sich die Einschlafbereitschaft um bis zu zwei Stunden. Auch Alkohol hilft nicht wirklich. Ein abendlicher Absacker macht zwar wirklich müde, allerdings wird der Schlaf unter Alkoholeinfluss flacher und weniger erholsam.
Schlafmittel: Bewegung, Routine, Sex
Verschaffen Sie sich tagsüber ausreichend Bewegung. Trinken Sie nach 17 Uhr keinen Kaffee mehr, essen Sie möglichst nach 20 Uhr gar nichts mehr oder nur noch leichte Dinge. Gehen Sie immer ungefähr zur selben Zeit ins Bett. Entwerfen Sie einen eigenen Rhythmus, eine Routine für das Zu-Bett-Gehen, die Sie langsam auf das Schlafen einstimmt. Das Schlafzimmer sollte nicht überheizt sein, sondern eher kühl. Auch Lärm oder zu viel Licht haben einen negativen Einfluss auf Ihren Schlaf. Bemühen Sie sich stets darum, alle Aufregungen des Tages im Bett auszublenden. Und – das ist ganz besonders wichtig – haben Sie häufiger mal richtig guten Sex. Denn im Anschluss daran schlafen Männer bekanntlich sofort ein.
Tipp 3 :
9 Möglichkeiten schmerzen zu lindern
Statt ASS (Acetylsalicylsüäure) einzunehmen, versuchen Sie es doch mal mit natürlichen Schmerzmitteln. Je nachdem, welchen Schmerz Sie bekämpfen wollen, wählen Sie:
1. Phenylalanin, 2. Widenrinde (ein pflanzliches Schmerzmittel), 3. Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS), 4. Neurale Organisationsmethode (eine Form der Chiropraktik), 5. Biofeedback, 6. Akupunktur, 7. Thiamin- pyrophosphat, 8. Capsaicin (Chilli), 9. Vitamin D
Tipp 4 :
Maßnahmen gegen Reisekrankheit
Ein leerer Magen hilft nicht gegen die Reisekrankheit, sondern fördert sie. Leichte Kost wie Obst, Gemüse, Salate, Kekse oder Zwieback schaden nicht.
Verzichten soll man aber bereits einen Tag vor Reiseantritt auf starken Kaffee, Alkohol, Nikotin und scharfe, fettreiche Speisen.
Je nach Verkehrsmittel können Reisekranke gegen ihre Probleme angehen:
- Bahn: In Fahrtrichtung setzen. Immer wieder im Gang auf und ab gehen. Beim Blick aus dem Fenster auf den Horizont schauen.
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