Tipp 1 :
Was Sie besser nicht trinken sollten
Rohe Eier
Warum trinken? Weil Rocky das getan hat. Weil es so eklig ist, dass es gesund sein muss. Und weil Eier muskelbildendes Protein liefern.
Warum nicht? Ein Wort: Salmonellen.
Karottensaft
Warum trinken? Beta-Carotin wandelt der Körper in Vitamin A um. Das stärkt das Immunsystem. Enthält außerdem eine Reihe von B-Vitaminen, Vitamin C, Kalzium und Kalium.
Warum nicht? Zu viel (mehr als drei Gläser am Tag) färbt die Haut orange.
Weizengrassaft
Warum trinken? Weil viele Mineralien und Vitamine drin sind. Weil Ökos schließlich nicht irren.
Warum nicht? Weil Ihr Körper kein Chlorophyll braucht. Weil Sie eine Kuh wären, wenn Gott gewollt hätte, dass Sie Gras zu sich nehmen.
Saure-Gurken-Saft
Warum trinken? Sodium hilft dem Körper bei großen Anstrengungen und starkem Schwitzen, nicht zu dehydrieren. Außerdem verhindert es Krämpfe.
Warum nicht? Weil zu viel bisweilen zu viel ist. Der Saft enthält 350-mal so viel Sodium wie ein isotonisches Sportgetränk, zum Beispiel Gatorade.
Tipp 2 :
Ihr erster Winter ohne Schnupfen
Abwehr von innen
Schnupfen bekämpfen
Die Rhinitis ist eine Virusinfektion der Nasenschleimhaut. Sie schwillt an, verstopft die Nase. Sie läuft, um den Erreger herauszuspülen. Ist das Sekret gelbgrün, haben sich Bakterien breit gemacht. Es droht Stirn-, Neben- oder Kiefernhöhlenvereiterung. Und nie die Löcher gleichzeitig durchpusten, so bläst man die Erreger in die Nebenhöhlen. Tipp: Grapefruit essen! Sie enthalten abschwellendes Glutathion. Die Tannine im Rotwein bewirken das Gegenteil. Ansonsten schonen und abwarten, der Körper wird damit fertig.
Nasenspülung
Vorbeugend und antiallergen wirkt die tägliche Reinigung der Schleimhaut von Erregern und Schmutz und damit auch vor Schnupfen. So geht’s: die spezielle Flasche (Apotheke) ans Nasenloch halten und nach Anleitung hergestellte Kochsalzlösung einströmen lassen. Sie läuft durch den Mund wieder ab.
Popeln verboten
Bei trockener Schleimhaut helfen rezeptfreie Öle und Salben aus der Apotheke. Damit verschwinden auch die getrockneten Sekrete, so genannte Popel. Finger weg! Wer dauernd bohrt, riskiert Schwielen auf der Schleimhaut. Diese stellt dann ihre Reinigungs- und Befeuchtungsdienste einfach ein. Wer es nicht lassen kann: nur entfernen, was locker sitzt.
Nase zu
Der Luftweg kann etwa durch wuchernde Schleimhautendungen (Muscheln) versperrt sein. Auch eine krumme Nasenscheidewand kann der Grund sein – ebenfalls keine große Sache für den Arzt.
Pflege von außen
Mitesser entfernen
Sie entstehen in verengten Talgdrüsenkanälen. Blackheads sind offen und können durch leichten Druck geleert werden. Der schwarze Punkt ist kein Schmutz, sondern der Hautfarbstoff Melanin. Whiteheads sind durch eine Verdickung der Hornschicht verschlossen, so dass der Talg nicht abfließen kann. Mit Reinigung gegensteuern, aber alkoholhaltige Wässer meiden. Seit 1998 gibt es Strips mit Beschichtung, die angefeuchtet auf die Nase gepappt und nach zehn Minuten entfernt werden. So werden viele Mitesser aus der Haut gezogen.
Säufernase behandeln
Die Talgdrüsen beginnen mitunter zu wuchern – im schlimmsten Fall wächst so ein Rhinophym auf die gleiche Größe wie die Nase heran. Der Arzt schneidet die Wucherungen einfach weg, bald sieht die Nase wie neu aus. Bei Weintrinkern tritt das Rhinophym häufiger auf.
Tipp 3 :
Halsschmerzen lindern
Mildern Sie Halsschmerzen, indem Sie gurgeln:
Vermischen Sie einen halben Teelöffel Salz mit einem viertel Liter lauwarmem Wasser. Spülen Sie damit Ihren Rachenraum aus. Die Mischung wirkt entzündungshemmend.
Als Alternative zu Salzwasser verwenden Sie Honigwasser. Verrühren Sie zwei Teelöffel Honig mit einem halben Liter kochenden Wasser. Geben Sie in die abgekühlte Flüssigkeit den Saft einer frisch gepreßten Zitrone.
Tipp 4 :
Mit diesen 4 Regeln beugen Sie Harnsteinen vor
Besonders Männer können unter schmerzhaften Harnsteinen leiden. Mit der richtigen Ernährung verhindern Sie, dass Substanzen im Urin kristallisieren und beugen so einer Erkrankung oder einem Rückfall vor. Befolgen Sie diese 4 einfachen und sofort umsetzbaren Regeln:
1.) Trinken Sie täglich 2,5 l, am besten Leistungswasser oder mineralstoffarmes Wasser. Empfehlenswert sind auch schwarzer johannisbeer-, Orangen-, Zitronen- und Grapefruitsaft.
2.) Verzichten Sie auf Cola-Getränke und Bier. Beides senkt den Ph-Gehalt des Harns und verringert die Zitratausscheidung, was das Risiko einer Steinbildung erhöht.
3.) Achten Sie bei Ihrem Speiszettel auf vorwiegend ballastoffreiche, pflanzliche Nahrung. Vorsicht: Grüne Erbsen, weiße Bohnen und Sojabohnen sollten Sie wegen ihres hohen Purin-Gehalts nur in Maßen genießen. Meiden Sie Gemüse und Obst mit hohem Oxalat-Gehalt, z.B. Mangold, Spinat und Rhabarber.
4.) Ihre tägliche Wurst- und Fleischration sollte 100 g nicht überschreiten. 2 Tage in der Woche sollten Sie ganz darauf verzichten, da Wurst und Fleisch die hauptsächlichen Purin-Bildner sind.
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