Tipp 1 :
3 Faktoren die den Alterungsprozess im Gehirn steuern
Eine maßvolle Ernährung, wenig Stress und antioxidativ wirkende Vitamine.
1. Die antioxidativen Vitamine E und C bekämpfen freie Radikale, die Zellen im Hirn schädigen oder zerstören. Dabei fängt das fettlösliche Vitamin E die freien Radiaklaen, Vitamin C stärkt es. Eine regelmäßige Einnahme der beiden Vitamine ist also sinnvoll.
2. Aus Tierversuchen ist bekannt das sich die Lebenserwartung verdoppeln lässt, wenn die Kalorienzufuhr um 30 bis 40 % verringert wird. Experten glauben, dies in gewisser Weise auch auf den Menschen übertragen zu können.
3. So genannte Uhr-Gene kontrollieren die Dauer und Häufigkeit der Zellteilung. Als man sie bei Würmern ausschaltet, wurden diese doppelt so alt. Auch dies lässt sich auf den Menschen übertragen. Uhr-Gene werden durch Stress aktiv.
TIPP: Versuchen Sie deshalb, nervöse Hektik zu vermeiden. Aber Vorsicht: Werden Sie deshalb nicht träge und phlegmatisch. Nervenzellen brauchen Anregungen durch Reize, wenn sie nicht - überflüssig geworden - absterben sollen. Deshalb ist geistige Regsamkeit auch im Alter sehr wichtig!
Tipp 2 :
Hilfe bei Verbrennungen aller Art
Wir verraten Ihnen, wie Sie bei den häufigsten Verbrennungen Ihre Haut retten können.
Brandheiß wird es, wenn es uns ans Leder geht, um die Haut, unser empfindlichstes Organ. Auf jedem Quadratzentimeter Haut befinden sich unzählige freie Nerven-Endigungen, die Druck, Hitze, Kälte und auch Schmerz registrieren. Bei einer Verbrennung protestieren also die Sinnesrezeptoren. Dabei hat uns die Natur schon mit Reflexen ausgestattet, die den Schaden möglichst gering halten sollen. Wer mit dem Finger an den heißen Toaster gerät, zieht ihn hastig zurück, noch bevor der Schmerzreiz überhaupt im Gehirn angekommen ist. Für solche Fälle gibt es im Körper nämlich eine Abkürzung über das Rückenmark, die Einschaltung des Hirns würde da viel zu lange dauern.
Brennnesseln:
Verantwortlich für die Hautschäden sind die so genannten Brennhaare, die vor allem auf der Blattoberseite und am Stiel sitzen. Bei Berührung brechen sie ab, dringen in die Haut ein und geben dort einen Zellsaft ab, der Ameisensäure gleicht. Es beginnt zu jucken, Pusteln oder größere Quaddeln lassen nicht lange auf sich warten.
Übrigens: Manche Rheumatiker peitschen ihre schmerzenden Gelenke mit Brennnesseln und erzielen so wirklich Besserungen. Ob die auf Stoffwechselanregung beruhen oder der Rheumaschmerz wegen des starken Juckreizes nicht mehr spürbar ist, sei dahingestellt. Immerhin: Es ist ungefährlich.
Wie kann man löschen?
Nicht reiben und kratzen! Dadurch würde die Säure erst richtig im Gewebe verteilt, der Juckreiz stärker. Oft wirkt kaltes Wasser lindernd. Bei starker Reaktion können kühlende Gele (Fenistil) oder ganz leichte Cortisonsalben (Ebenol) helfen.
Brandschutz:
Lange Hosen, Gartenhandschuhe.
Feuer:
Bei einer Verbrennung oder Verbrühung ersten Grades sind nur die oberen Hautschichten betroffen, es kommt zu einer schmerzhaften Rötung. Wenn Brandblasen auftreten, handelt es sich um eine Verbrennung zweiten Grades, bei der jedoch keine Narben zurückbleiben. Sehr tief gehen Verbrennungen dritten Grades. Sind mehr als 20 Prozent der Hautfläche betroffen (entspricht ungefähr einem Bein), wird’s bei Erwachsenen kritisch, bei Kindern reichen bereits zehn Prozent.
Wie kann man löschen?
Kleidungsstücke ausziehen und die betroffenen Hautstellen sofort und ausreichend lange (15 bis 20 Minuten) mit kühlem Wasser abspülen. Dadurch sinkt die Temperatur im Gewebe, das mindert die Schäden. Brandblasen sollten geschlossen bleiben, Brandwunden können mit trockenen, sterilen Tüchern aus dem Verbandskasten (Metalline-Brandtuch) abgedeckt werden. Besser als nur Salben oder Hausmittel auftragen: der Gang zum Arzt.
Brandschutz:
Schwere Verbrennungen passieren häufig beim Grillen – daher Finger weg vom Spiritus.
Säuren/Laugen:
Manche Chemikalien können bei direktem Hautkontakt zu Schäden führen, die Verbrennungen sehr ähneln. Das Ausmaß hängt von der Dauer der Einwirkung und der Konzentration der Substanz ab. Vor allem Laugenverätzungen sind gefürchtet, weil ihre zellauflösende Wirkung nicht auf die Kontaktstelle beschränkt bleibt, sondern sich in das Gewebe fortpflanzt. Säuren dagegen werden bei dem Kontakt mit Zelleiweißen meist schnell neutralisiert, das begrenzt die Schäden eher auf oberflächliche Hautschichten.
Wie kann man löschen?
Die ätzende Flüssigkeit muss sofort mit reichlich Wasser von der Haut entfernt beziehungsweise verdünnt werden. Neutralisationsmittel bringen gegenüber gründlichem Abspülen nicht immer Vorteile und sind oft nicht so schnell zur Hand. Die Entzündung kann mit Cortisonsalben eingedämmt werden – das entscheidet der Arzt.
Brandschutz:
Die Sicherheitshinweise auf Behältern mit ätzenden Flüssigkeiten sind nicht nur ein unverbindlicher Vorschlag!
Sodbrennen:
Ursache sind meist Lücken in dem Verschluss zwischen Magen und Speiseröhre, der sich normalerweise nur beim Schlucken öffnet. So kann der ätzende Magensaft in die Speiseröhre laufen und die für diesen Fall ungeschützte Schleimhaut angreifen. Begünstigt wird Sodbrennen durch die verstärkte Produktion von Magensäure (etwa bei Stress), Übergewicht, Alkohol und üppige Speisen. Es macht sich oft mit dumpfen, brennenden Schmerzen hinter dem Brustbein und in der Magengrube bemerkbar (vor allem im Liegen und beim Bücken), die manchmal auch in den Hals und den Rücken ausstrahlen.
Wie kann man löschen?
So genannte Protonenpumpenhemmer verringern den Säuregehalt des Magensaftes und lindern die Beschwerden. Häufig ist eine Spiegelung des Mageneingangs notwendig, um festzustellen, ob die Säure bereits die zarte Speiseröhrenschleimhaut angegriffen hat. Die Geschwüre müssen – auch wenn sie abgeheilt sind – beobachtet werden, weil sie ein erhöhtes Risiko für Krebs darstellen. Vor der Spiegelung muss man keine Angst haben; mit modernen Medikamenten können die Patienten soweit wie notwendig beruhigt werden – bis zum Tiefschlaf.
Brandschutz:
Nicht dick werden und Stress abbauen. Betroffene sollten
anhand eines Ernährungstagebuchs herausfinden, welche Speisen sie meiden müssen.
Sonnenbrand:
Die Rothaut signalisiert eine akute Entzündung der Haut. Der Brand zeigt sich meist vier bis sechs Stunden nach dem Sonnenbad und erreicht seinen Höhepunkt nach zwölf bis 24 Stunden. Bei Blasen, Fieber oder Beschwerden an der Bindehaut der Augen einen Arzt aufsuchen.
Wie kann man löschen?
Die rechtzeitige Einnahme von ein bis zwei Aspirin kann Symptome mildern. Die entstandenen Hautschäden lassen sich so jedoch nicht rückgängig machen. Die betroffenen Hautpartien mit feuchten Umschlägen kühlen oder mit Quark erfrischen. Bei starken Beschwerden kann der Arzt entzündungshemmende Medikamente verschreiben.
Brandschutz:
Sonnencreme! Eine Studie ergab: Wichtiger als der exakte Schutzfaktor ist es, Lotion dick aufzutragen und mindestens jede Stunde nachzucremen. Badehosenränder, Ohren und Platte nicht vergessen. Beim Schnorcheln ein dunkles T-Shirt tragen.
Tipp 3 :
Das Wellness-ABC
Ayurveda:
Alte indische Gesundheitslehre. Im Mittelpunkt stehen Wärmebehandlungen, Massagen, Yoga und Atemübungen.
Abhyanga:
Ganzkörpermassage, die von zwei Therapeuten synchron ausgeführt wird.
Chi Yang:
Akupressurmethode gegen Verspannungen und Energieblockaden.
Duft Qigong:
Abfolge von bis zu 30 leichten Bewegungsübungen, deren Kombination Motorik, Atmung und Aufmerksamkeit verbessern.
Fünf Tibeter:
Fünf aus Tibet überlieferte Bewegungen, deren Kombination Motorik, Atmung und Aufmerksamkeit verbessern.
Hydro-Jet:
Wasserbett mit eingebauter automatischer Wasserstrahlmassage.
Isometrie:
Übungen zur Spannung und Lockerung der Muskeln, ohne dabei die Gelenke zu bewegen. Löst Verspannungen, fördert die Durchblutung und verbessert das Körperbewusstsein.
Rasulbad oder Serailbad: Dampfbad mit Heilerde, Algen oder Kreide. Entspannt, entschlackt und regt den Stoffwechsel an.
Reiki: Japanische Handauflage. Mit ihr soll der Energiefluss in den jeweiligen Körperteilen angeregt und die Widerstandsfähigkeit erhöht werden.
Relaxarium: Meist mit ätherischen Ölen bedufteter Ruheraum zum totalen Abschalten.
Shiatsu-Massage: Japanische Fingerdruckmassage, die dieselben Körperpunkte anspricht wie die klassische Akupunktur. Sie hilft nicht nur gegen Verspannungen, sondern auch gegen Depressionen, Kopfschmerzen und Nervosität.
TCM: Traditionelle Chinesische Medizin, deren Philosophie aus dem Buddhismus und Taoismus stammt. Unter anderem spielt die Diagnose des Zungenbelags eine wichtige Rolle.
Tepidarium: Warmer Raum mit Marmorfliesen, die auf etwa 40 Grad erhitzt werden.
Vapozon: Behandlung von Gesicht, Hals und Dekollete mit Kräuterdampf, um die Poren zu öffnen und die Durchblutung anzuregen.
Tipp 4 :
Der Weg zu einem gesunden Körper und einem gesunden Geist
Energiezucker und Luft für das Gehirn
Wenn Sie langsam laufen, stellen Ihre Muskeln auf Fettverbrennung um und lassen dem Gehirn den Zucker / die Glukose übrig.
Sobald Sie ihr Enzymsystem auf Fettverbrennung umgestellt haben ( nach 3 Monaten Laufen ist es soweit), bleibt der Blutzuckerspiegel konstant.
Jetzt können Sie sich beliebig lange konzentrieren, ohne mit Traubenzucker nachzuhelfen.
Laufen weckt Körper-Intelligenz
Nach ein paar Wochen Lauftraining erwacht ein körperliches Instinktzentrum:
die körperliche oder somatische Intelligenz.
Sie sorgt dafür, daß sich der Körper seinen Speiseplan unbewußt zusammenstellt.
Läufer beginnen automatisch richtig zu essen:
mehr Kohlenhydrate und Eiweiß, weniger Fett
Mehr Obst und Gemüse, weniger Fleisch Es ist klüger zu laufen, als Ernährungsbücher zu lesen.
So werden Sie Ihr Fett wieder los
Laufen ist der Reiz für ihren Körper, wieder fettabbauende Enzyme zu produzieren.
Kopfarbeiter, die ihre Muskeln lange Zeit, oft Jahre, brachliegen ließen, verbrennen fast nur noch Kohlenhydrate. Und davon hat man gerade mal 500 Gramm im ganzen Körper.
Laufen ändert das Enzymsystem jeder Muskelzelle. Anstelle von Zucker wird Fett verbrannt.
Ganz nebenbei entstehen neue Blutgefäße
Wenn Sie Ihre Muskeln bewegen, können Sie die Anzahl Ihrer Blutgefäße auf das Vierfache erhöhen.
Viele Blutgefäße bewirken eine optimale Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff.
Bei bereits verkalkten Gefäßen wird die Bildung von neuen Gefäßen angeregt um eine ausreichende Blutversorgung zu gewährleisten.
So können z.B. Schaufensterkrankheit oder Herzinfarkt erfolgreich therapiert werden.
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