Tipp 1 :
So halten Sie eine Diät durch
Heißhunger ist der Feind jeder Diät. Wenn Sie der plötzlichen Lust auf Schokolade oder Hamburger nachgeben, machen Sie jedoch den ganzen Diättag zunichte.
So basiert eine wirksame und gesunde Diät auf einer Tagesdosis Fett von weniger als 30 Gramm. Eine Tafel Schokolade allein enthält jedoch bis zu 50 Gramm des Dickmachers.
Sie können Heißhunger-Anfällen wirksam vorbeugen, indem Sie Ihren Magen ständig beschäftigen. Gute Diäten berücksichtigen das und bestehen deshalb meistens aus drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten.
Kommt es bei Ihnen dennoch zum Heißhunger, dann essen Sie zwischendurch noch Obst oder knabbern Sie Gemüse wie Karotten oder Paprikastreifen. Auch ein paar Salzstangen und hin- und wieder ein Gummibärchen sind erlaubt. Sie werden sehen, der Drang nach ungesunden Zwischenmahlzeiten wird verschwinden.
Wichtig ist, dass Sie mit der Knabberei dem Heißhunger zuvorkommen. Wenn Sie ihn verspüren, dann ist es schon zu spät. Sie werden ihn dann nicht mehr so schnell los. Die Folge ist Unzufriedenheit und früher oder später der Abbruch der Diät.
Tipp 2 :
COX-2-Hemmer
Neue Medikamente mit wenig Nebenwirkungen und guter Wirksamkeit gegen rheumatische Gelenkschmerzen
Sie haben vielleicht von den neuen Super-Aspirinen gehört. Was hat es damit auf sich? Handelt es sich wirklich um Aspirin® (Acetylsalicylsäure, ASS)? Und was ist an diesen Medikamenten so super?
Der Name Super-Aspirine bezieht sich auf eine neue Klasse von Medikamenten, die COX-2-Hemmer genannt werden. Das 1. Medikament dieser Gruppe wurde letztes Jahr in den USA gegen Arthrose und rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis) zugelassen.
Anders als die meisten Schmerzmittel (Antirheumatika) bekämpfen diese Mittel Schmerz und Entzündung mit anscheinend wesentlich weniger potentiellen Risiken bezüglich einer Schädigung des Magen-Darm-Traktes.
NSAR: Fast jeder hat sie vorsorglich im Arzneimittelschrank
Die am weitesten verbreiteten Medikamente zur Behandlung der Arthrose (Gelenkverschleiß) sind ASS und die NSAR (nichtsteroidale Antiphlogistika/Antirheumatika).
Zu den letzteren Medikamenten gehören zum Beispiel Ibuprofen, Naproxen, Ketoprofen und andere. NSAR sind verschreibungspflichtig (zum Thema NSAR und Schmerzen sind bereits mehrere Artikel erschienen, die Sie im 5-Jahres-lndex unter dem jeweiligen Stichwort finden und nachbestellen können).
Werden diese Medikamente in hohen Dosen und in der Langzeitbehandlung eingesetzt, steigt das Risiko von Nebenwirkungen.
Zu den schwersten Nebenwirkungen gehören Magen-Darm-Komplikationen, wie zum Beispiel Magenblutungen oder -geschwüre. In Deutschland nehmen Schätzungen zufolge 4 Millionen Menschen NSAR gegen Schmerzen und Rheuma ein. Bei der Hälfte dieser Patienten kommt es zu Magenbeschwerden, bei etwa 13% entsteht ein Magengeschwür, bei 11% ein Dünndarmgeschwür und bei 10% Magendurchbrüche und Blutungen. NSAR können außerdem zu Störungen der Nierenfunktion führen.
Die Risiken für Magen-Darm- oder Nierenkomplikationen nehmen mit dem Alter zu. Folglich können einige NSAR bestimmten Patienten nicht verordnet werden.
Mit der neuen Medikamentenklasse können die Nebenwirkungen auf den Magen-Darm-Trakt vermieden werden
Bis in die frühen 90er Jahre nahmen die Forscher an, daß der Wirkungsmechanismus der NSAR auf der Blockade eines Enzyms, der Cyclooxygenase oder COX, beruht. Inzwischen wissen sie jedoch, daß es mindestens 2 Varianten dieses Enzyms gibt:
COX-1 - Dieses Enzym schützt die Magenschleimhaut.
COX-2 - Dieses Enzym ist an der Auslösung der Entzündungs- und Schmerzreaktion beteiligt.
Als Wissenschaftler herausfanden, daß NSAR wahrscheinlich beide Varianten des COX-Enzyms blockieren, konzentrierten sie sich auf die Entwicklung eines selektiveren Schmerzmittels, das die Schmerzen blockiert, ohne der Schleimhaut des Magen-Darm-Traktes zu schaden.
Anfang 1999 war Celecoxib (Celebrex®) in den USA das erste Medikament dieser Art auf dem Markt. Die Food and Drug Administration (FDA), die Zulassungsbehörde der USA, hat Celecoxib als verschreibungspflichtiges Medikament speziell für die Indikationen Arthrose und rheumatoide Arthritis zugelassen. In Deutschland ist Meloxicam® als COX-2-Inhibitor zugelassen. Die Zulassung von Celecoxib wird nach Angaben des Herstellers durch Behörden in Europa betrieben.
Kurzzeitstudien deuten daraufhin, daß Celecoxib ein wesentlich geringeres Risiko in bezug auf Geschwüre im Magen-Darm-Trakt aufweist als die anderen NSAR.
Jedoch sind Langzeitwirkungen nicht bekannt. Aus diesem Grund hat die FDA zur Auflage gemacht, daß auch auf dem Beipackzettel des neuen Medikaments die Standardwarnungen für NSAR wie Risiken gastrointestinaler Geschwüre und Blutungen im Magen-Darm-Trakt aufgeführt werden.
COX-2-Inhibitoren - die richtigen Schmerzmittel auch für Sie?
Wenn Sie an einer Arthrose oder rheumatoiden Arthritis leiden und ein hohes Risiko für Komplikationen des Magen-Darm-Traktes haben (oder NSAR aufgrund der Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt nicht vertragen), könnten COX-2-Hemmer eine gute Alternative sein.
Aber bevor Sie diese Entscheidung fällen, sollten Sie abwägen:
Celecoxib sollte im allgemeinen nicht eingenommen werden, wenn Sie - als Folge der Einnahme von ASS, anderer NSAR oder Sulfonamiden - jemals Nesselsucht, Asthma oder eine allergische Reaktion hatten. Wenn Sie an Asthma leiden, sollten Sie bei der Einnahme von Celecoxib vorsichtig sein.
Wenn bei Ihnen eine Herz-Kreislauf-Erkrankung bekannt ist oder Sie ein Risiko für Schlaganfälle oder Thrombosen haben, sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen, ob Celecoxib ein geeignetes Medikament für Sie ist.
Celecoxib stellt für die Nieren ein ähnliches Risiko für dar wie vergleichbare NSAR.
Celecoxib ist ein neues Medikament. Manchmal werden ernste Nebenwirkungen, die in einer Studie nicht entdeckt werden, erst offenbar, wenn ein neues Medikament von einer größeren Zahl Patienten eingenommen wird.
Celecoxib braucht nur 1- oder 2mal täglich eingenommen zu werden
Tipp 3 :
9 Möglichkeiten schmerzen zu lindern
Statt ASS (Acetylsalicylsüäure) einzunehmen, versuchen Sie es doch mal mit natürlichen Schmerzmitteln. Je nachdem, welchen Schmerz Sie bekämpfen wollen, wählen Sie:
1. Phenylalanin, 2. Widenrinde (ein pflanzliches Schmerzmittel), 3. Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS), 4. Neurale Organisationsmethode (eine Form der Chiropraktik), 5. Biofeedback, 6. Akupunktur, 7. Thiamin- pyrophosphat, 8. Capsaicin (Chilli), 9. Vitamin D
Tipp 4 :
Trainieren Sie zu viel? - Wie Sie Übertraining erkennen und vermeiden
Sie trainieren trotz privater und beruflicher Belastung wie ein Profi-Sportler - und jetzt stagnieren die Leistungen? Das liegt häufig an zu umfangreichen Ausdauerbelastungen zuzüglich einer sportlichen Überdosierung. Diese Stress-Situation kann kein Körper auf Dauer kompensieren, sagt Dr. Olaf Schumacher, Sportmediziner am Universitätsklinikum Freiburg.
Symptome erkennen:
Übertraining zu diagnostizieren ist sehr schwierig, da es keine eindeutigen medizinischen Befunde gibt. Am besten ist es immer noch, in den eigenen Körper zu hören und seine Signale zu verstehen. Ein sicheres Zeichen für Übertraining ist es, wenn Belastungs- und Ruhepuls höher als normal liegen, der Maximalpuls jedoch seine Höchstmarke nicht mehr erreicht. Das sind die häufigsten und am leichtesten erkennbaren Symptome, sagt der Olympia-Arzt der deutschen Radfahrer. Weitere Erkennungszeichen für Überlastung: schnelle Ermüdung, verschlechterte Koordination, Verletzungs- und Infektanfälligkeit, Konzentrationsschwäche, Nervosität, Gereiztheit, Schlaflosigkeit, Depression, Nachtschweiß, wenig Appetit und verstärkt Lustlosigkeit, auch im Bett.
Die Sofortbehandlung:
Innerhalb von ein bis zwei Wochen kann die komplette Symptomatik des Over-Reaching (also des Übertrainings) verschwinden, wenn sie gleich richtig reagieren, sagt der Experte. Am besten, Sie legen eine Pause ein. Wenn Sie unbedingt Sport treiben wollen, dann nur mit einem abwechslungsreichen Training. Läufer sollten zum Beispiel ins Schwimmbad gehen, Radfahrer und Schwimmer einen Mannschaftssport probieren. Auf jeden Fall sollten Sie keine Übungen mit hoher Intensität ausführen. Auch Spezial-Training sollte für Sie in dieser Situation tabu sein. Neben der physikalischen gibt's auch eine klimatische Therapie. Eine Reise in eine ruhigere Gegend kann sich positiv auf den Genesungsprozess auswirken.
Die Vorbeugung
So vermeiden Sie die häufigsten Fehler im Training. Erholen Sie sich ausgiebig von harten Einheiten (siehe Kasten), Krankheiten und Verletzungen. Steigern Sie die Anforderungen sorgsam, damit sich der Körper anpassen kann. Pro Woche sollten Sie sich nur um zehn Prozent steigern. Entweder Umfang, Intensität oder Dauer, aber nie alles auf einmal. Zuerst Dauer, dann Umfang und erst zum Schluss die Intensität, so Schumacher. Ganz wichtig: Sie sollten weniger als ein Viertel Ihrer gesamten Trainingsbelastungen mit maximaler oder submaximaler Intensität ausüben. Betreiben Sie zum Ausgleich auch andere Sportarten, die Ihnen richtig Spaß machen - Sie vermeiden auf diese Weise außerdem allzu einseitige Belastungen.
Der Pausenplan
So viel sportfreie Zeit sollten Sie sich nach dem Training gönnen
Belastung Erholung
leichtes Training5 - 8 Stundenintensives Schnellkrafttraining24 - 36 Stundenlanges Kraftausdauertraining 24 - 48 Stunden Training bis zur Erschöpfung bis 72 Stunden
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