Tipp 1 :
Alarm im Körper - Angstreaktionen des menschlichen Organismus
Über Augen und Ohren werden bedrohliche Reize wahrgenommen. In den inneren Regionen des menschlichen Hirns löst diese Meldung eine Folge von Reaktionen aus.
Eine erste Welle von Stresshormonen wird über das Nervensystem ausgesandt.
Anschließend werden die von der Hypophyse angeregten Nebennieren aktiv: Sie produzieren Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. Über die Blutbahn gelangen diese in alle Körperregionen.
Vom Thalamus gelangt der Bedrohungsreiz in die Großhirnrinde, wo er mit Informationen des Gedächtnisses verglichen wird - hier wird eine Situation bewusst als gefährlich wahrgenommen.
Der Hypothalamus schüttet Stresshormone und andere Botenstoffe aus.
Die Hypophyse gibt den Nebennieren Signale zur vermehrten Hormonproduktion.
Der Kaumuskel spannt sich, der Mund wird trockener.
Das Herz schlägt schneller, pumpt mehr Blut.
Die Bronchien dehnen sich, die Atmung wird schneller.
Vermehrte Absonderungen der Schweißdrüsen (Angstschweiß).
Die Leber sorgt für den Brennstoff Zucker, gleichzeitig drosselt die Bauchspeicheldrüse die Produktion des Blutzucker abbauenden Insulins.
Arm- und Beinmuskeln werden angespannt.
Darm und Harnblase reagieren mit verstärktem Drang zur Entleerung.
Bei längerem Angstzustand wird die Produktion der Geschlechtshormone gedrosselt.
Tipp 2 :
Welche Kontaktlinsen für wen?
Harte Linsen:
sind für alle empfehlenswert, die praktisch ständig Linsen tragen. Sie sind sauerstoffdurchlässiger und hygienischer, müssen aber optimal ans Auge angepasst werden, sonst sitzen sie schlecht, das Auge muss sich daran gewöhnen.
Weiche Linsen:
sind weiche Linsen in wenigen Standard-Größen, die einen Tag getragen werden. Sie ersparen die Pflege, sind als seltene Alternative zur Brille geeignet.
Gleitsicht-Linsen:
gleichen eine altersbedingte Weitsichtigkeit aus. Sie bedienen sich verschiedener Dioptriebereiche und müssen individuell vom Optiker angepasst werden. Für eine erst beginnende Weitsichtigkeit gibt es auch so genannte Monovisions-Linsen.
Tipp 3 :
Frischzellenkur für das Gehirn: Spurenelemente
Jemand, der viel Stress hat und Verantwortung trägt, ist darauf angewiesen, dass alle Enzyme arbeiten.
Denn Gehirn und Nerven benötigen als Energiezufuhr fast ausschließlich Glukose, welche von Enzymen aufbereitet wird. Als Baustein dienen den Enzymen dabei Spurenelemente wie Mangan und Chrom.
Mangan dirigiert Energie zum Gehirn
Mangan leitet, überwacht und löst den Abbau von gespeicherten Kohlenhydraten in den Gehirnbrennstoff Zucker aus. Wenn Sie müde werden und ihr Blutzuckerspiegel sinkt, wird Mangan aktiv und kurbelt die Enzyme an. Bleiben sie aber müde, unkonzentriert und leistungsschwach, haben sie zu wenig Mangan im Blut.
Versorgen sie sich deswegen ausreichend mit diesem Spurenelement. In Vollkorn, weißen Bohnen, Erbsen, Grünkohl und vor allem in schwarzem Tee steckt jede Menge Mangan.
Chrom schubst den Zucker in den Zellen
Ohne ausreichende Versorgung mit Chrom ist der Mensch müde, unkonzentriert, unruhig und nervös.
Chrom sorgt für den Glukose-Einstrom in die Zellen. Füllen Sie daher leere Tanks in Ihrem Körper auf, damit Gehirn und Nerven bestens mit dem Energietreibstoff versorgt sind.
Getreide, Samen, Kerne, Nüsse, Naturreis, Pilze und Fleisch sind gute Chromlieferanten.
Tipp 4 :
Medizin frisch vom Markt
Die Natur läßt Obst und Gemüse dann reifen, wenn wir es gerade gut gebrauchen können. Hier sind sechs Sorten, die jetzt besonders gesund sind Obst und Gemüse halten nicht nur gesund, sie können sogar heilen helfen. Um uns dieser preiswerten, schmackhaften und nebenwirkungsfreien Alltagsmedizin bedienen zu können, müssen wir allerdings die Eigenheiten und die Eigenzeiten der einzelnen Früchte kennen.
Eine geballte Ladung Vitamine und unzählige weitere gesundheitsfördernde Stoffe, die in Obst und Gemüse stecken, bekommen Sie nämlich nicht rund ums Jahr — auch wenn das Angebot im Supermarkt keine Pause kennt. Nur Früchte, die zu ihrer natürlichen Zeit gereift sind, haben diese Gabe. Die Natur läßt das wachsen, was wir gerade brauchen. Im Frühjahr sind das zunächst die frischen Kräuter und ersten Blattsalate, die Trägheit und Winterspeck vertreiben helfen.
Jetzt im Frühsommer stehen Gemüse und Obst auf dem Plan, die den Körper noch weiter von Altem reinigen können, aber auch schon die volle Lebenskraft des neuen Sommers in sich tragen. Besonders deutlich und appetitanregend zeigt sich das bei Erdbeeren und Kirschen mit ihrem satten Rot.
Obst und Gemüse, das jetzt reift, ist nicht lange haltbar. Die Natur stellt ja um diese Jahreszeit dauernd neue Früchte zur Ernte bereit und läßt die alten deshalb rasch verderben. Achten Sie daher im Sommer ganz besonders auf frische Ware.
Kleine Eiweißbomben - Erbsen für die Nerven:
Grüne Erbsen sind Lieferanten von körperlicher und geistiger Frische. Sie enthalten nämlich viel Eiweiß in Verbindung mit Nukleinsäure, die die Zellen verjüngt. Dazu kommen reichlich Kalium und Magnesium, die die Nukleinsäure für den Körper verfügbar machen, und Pflanzenzucker. Der hohe Anteil von Ballaststoffen in der Erbse wirkt zudem entgiftend, beugt Verstopfung vor und senkt den Cholesterinspiegel. Dazu kommen die Vitamine A und E, Eisen, Zink und die nervenstärkenden und stimmungshebenden Vitamine B1, B2 und B3. Das sorgt für gute Belastbarkeit, tut etwas für Haut und Haar sowie für Herz und Kreislauf. Erbsen sind leicht verdaulich, was sie für die Schonkost, für Kranke und kleine Kinder empfehlenswert macht. Auch Sportler ziehen Nutzen aus einem Mahl mit frischen Erbsen; denn sie helfen Muskelkraft aufbauen. Guter Rat Garen Sie Erbsen bald, nachdem Sie sie von den Schoten befreit haben, und nur kurz in wenig Wasser. Sie trocknen rasch aus und verlieren schnell ihre wertvollen Vitamine.
Jeden Tag ein paar - Radieschen für den Darm:
So streng, wie sie schmecken, gehen Radieschen auch gegen Bakterien und Pilze in Mund, Rachen, Speiseröhre, Magen und Darm vor. Das kann sich wohltuend bemerkbar machen, wenn Sie z.B. Husten und Beschwerden mit den Nebenhöhlen haben oder wenn Sie häufig unter Blähungen und anderen Darmbeschwerden leiden. Radieschen bauen auch Ihr Immunsystem auf, u.a. wegen Ihres Gehalts an Selen. Sie gleichen damit einen Mangel an dem wichtigen Spurenelement aus, zu dem die heutigen Ernährungsgewohnheiten leicht führen können. Essen Sie Radieschen mäßig, aber regelmäßig und möglichst aus biologischem Anbau.
Sauer, aber gut - Rhabarber macht schlank:
Wenn Sie jetzt eine Schale Rhabarberkompott essen, ist das wie ein inneres Großreinemachen. Es entwässert, entfettet, entgiftet, bringt den Darm und die Lebensfreude auf Trab und verjüngt die Haut. Rhabarber enthält sehr viel Kalzium, das für die Knochenbildung und damit gegen Osteoporose wichtig ist und nervöse Unruhe bekämpft. Rhabarber enthält sehr viel der giftigen Oxalsäure. Deshalb dürfen Sie ihn nicht roh essen und sollten ihn auch bei der Zubereitung größtenteils schälen; denn die Säure sitzt vor allem in der Haut. Essen Sie Rhabarber nicht öfter als einmal bis zweimal in der Woche, das aber kurmäßig mehrere Wochen hintereinander..
Nutzen Sie die Zeit! - Spargel macht fit:
Die Natur weiß schon, warum sie den Spargel im Mai und Juni wachsen läßt: Er liefert alles, was Sie brauchen, um den letzten Rest von Winterschlacken und Frühjahrsmüdigkeit loszuwerden. Er entwässert und entsäuert, hilft die Leber entgiften, stärkt das Blut und die Abwehr. Spargel ist damit eines der besten Verjüngungsmittel, die es gibt. Das liegt an einer Menge Vitamine und anderer Stoffe, die der Spargel buchstäblich aus dem Erdboden saugt. Besonders reich ist Spargel an Folsäure, die beste Hilfe gegen Müdigkeit und Antriebsschwäche, Konzentrationsmangel und früh ergrauendes Haar. Außerdem enthält er sehr viel Zink, das den Körper strafft und den Geist anregt. Auch die bekanntermaßen ermunternde Wirkung des Spargels auf die Liebe verdankt sich seinem hohen Zinkgehalt.
. Für das Immunsystem - Erdbeeren entgiften:
Wenn Sie anstelle des Abendbrots eine große Schüssel frische Erdbeeren mit etwas Zucker und Milch essen, ist das ein guter Dienst an Ihrer Gesundheit. Ihr Darm freut sich über die wohltuende Entgiftung, Ihr Stoffwechsel atmet auf, Ihr Blutdruck normalisiert sich, und Haut und Haare bekommen frische Farbe. Keine andere einheimische Frucht ist so reich an Mangan wie die Erdbeere. Ein Mangel an diesem Mineralstoff kann dahinterstecken, wenn Sie häufig müde und gereizt sind oder oft Gelenkschmerzen haben. Essen Sie während der Freilanderntezeit soviel Erdbeeren, wie Sie können und wollen, aber immer so frisch wie möglich und sorgfältig gewaschen. Bei gereiztem Zahnfleisch können Sie die entzündungshemmende Wirkung der Erdbeere auch einmal anders nutzen — indem Sie eine Frucht zerdrücken und das Zahnfleisch damit massieren.
Kurtauglich - Kirschen verjüngen:
Ähnlich wie die Erdbeere zeigt auch die Kirsche schon durch ihre rote Farbe an, daß die geballte Kraft des Frühsommers in ihr steckt. Das können Sie sich zunutze machen, indem Sie kurmäßig mindestens eine Woche lang jeden Tag ein halbes Pfund vollreife, frische und möglichst dunkle Kirschen essen. Das senkt den Harnsäurespiegel und wirkt damit vorbeugend und lindernd gegen Gicht und Gelenkrheumatismus und befördert außerdem Schadstoffe aus dem Körper. Eine Kirschenkur ist ganz besonders zu empfehlen, wenn Sie Ihr Bindegewebe stärken, ihre Haut straffen und abnehmen wollen. Aber auch, wenn Sie unter Parodontose oder Arthritis leiden oder Ärger mit der Bauchspeicheldrüse haben, sind Kirschen gut für Sie. Eine Verstopfung werden Sie mit Kirschen ebenfalls leicht los..
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