Tipp 1 :
Allergieauslöser lauern auch im Auto
Das eigene Auto als Allergieauslöser: Daran sollten Sie denken, wenn unerklärlicher roter, juckender, teilweise schuppender Hautausschlag auftritt. Durch Hautkontakt mit Sitzbezügen, Lenkrad und Armaturen können die darin enthaltenen Stoffe Kontaktallergien auslösen. Gefährlich sind z.B. Weichmacher, Klebstoff-Komponenten, Naturlatex, Farbstoffe und Ledergerbstoffe. Tipp: Suchen Sie bei Verdacht auf Kontaktallergie einen Facharzt auf.
Tipp 2 :
Schlafprobleme? Tun Sie was dagegen
Er stand mal wieder
wie aufgezogen im Bett...
Von wegen „Schlaf dich gesund“. Ihr Hals fühlt sich an wie die Sahara, die Ringe unter Ihren Augen sehen aus wie von Breitreifen eingebremst, und Sie können kaum Ihr kleines Lieblings-Tässchen mit dem Guten-Morgen-Kaffee anheben. Professor Göran Hajak von der Regensburger Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie gibt Tipps zum richtigen Schlafen.
Definition
„Eine Schlafstörung haben Sie, wenn Sie mehrere Wochen lang drei oder mehr Nächte in der Woche schlecht schlafen oder einschlafen“, erklärt der Experte. Wichtigster Maßstab für eine Schlafstörung ist aber Ihr Gefühl am Tag danach. „Wenn Sie sich ständig schlapp und müde fühlen, obwohl Sie zeitig im Bett waren, haben Sie sicher ein Problem.“
Ursachen: Stress, fehlender Tagesrhythmus, Atembeschwerden
Sind Sie wegen zu viel Stress abends so aufgedreht, dass Sie nicht einschlafen können (Hyper-Arousal)? „Ein anderer Grund könnte ein sehr unregelmäßiger Tagesrhythmus sein, bei dem Sie dauernd zu unterschiedlichen Zeiten ins Bett kommen“ erklärt Hajak. Oder Sie leiden während des Schlafs an Atembeschwerden (Apnoen). Dabei kann es zu sekundenlangen Atemstillständen kommen. Klare Indizien sind ein morgens völlig ausgetrockneter Mund und angegriffene Schleimhäute im Nasen- und Rachenraum. Auf die Dauer führen Apnoen zu Herz- und Kreislaufstörungen, ein klarer Fall für den Arzt.
Fehler: Sport und Alkohol
Treiben Sie vorm Schlafengehen nicht allzu viel Sport. Denn der steigert die Körpertemperatur, die normalerweise abends sinkt, um den Körper auf den Schlaf vorzubereiten. Durch einen späten Besuch im Fitness-Studio verschiebt sich die Einschlafbereitschaft um bis zu zwei Stunden. Auch Alkohol hilft nicht wirklich. Ein abendlicher Absacker macht zwar wirklich müde, allerdings wird der Schlaf unter Alkoholeinfluss flacher und weniger erholsam.
Schlafmittel: Bewegung, Routine, Sex
Verschaffen Sie sich tagsüber ausreichend Bewegung. Trinken Sie nach 17 Uhr keinen Kaffee mehr, essen Sie möglichst nach 20 Uhr gar nichts mehr oder nur noch leichte Dinge. Gehen Sie immer ungefähr zur selben Zeit ins Bett. Entwerfen Sie einen eigenen Rhythmus, eine Routine für das Zu-Bett-Gehen, die Sie langsam auf das Schlafen einstimmt. Das Schlafzimmer sollte nicht überheizt sein, sondern eher kühl. Auch Lärm oder zu viel Licht haben einen negativen Einfluss auf Ihren Schlaf. Bemühen Sie sich stets darum, alle Aufregungen des Tages im Bett auszublenden. Und – das ist ganz besonders wichtig – haben Sie häufiger mal richtig guten Sex. Denn im Anschluss daran schlafen Männer bekanntlich sofort ein.
Tipp 3 :
Nährstoffe, die Ihren Cholesterinspiegel senken
Versuchen Sie, Ihren Cholesterinspiegel nicht über 240 mg/dl ansteigen zu lassen (um Ihr Risiko einer Herzkrankheit niedrig zu halten). Ebenso sollte er nicht unter 160 mg/dl fallen (um Brustkrebs, Leberkrebs, Lungenkrankheiten und Depressionen zu vermeiden). Diese Nährstoffe werden das “gute” HDL-Cholesterin ansteigen lassen oder das “schlechte” LDL-Cholesterin senken:
Niacin, Calcium, Coenzym Q10, Pektin, Knoblauch, Salz, Ingwer, Lecithin, Magnesium, Carrageen, Vitamin C, Chrom, Kleie , Avocados, Vitamin A, Panthenol, Borretschöl, Pflanzensterol, Bockshornkleesamen, Vitamin B6, Fischöl, Guarkernmehl, Olivenöl, Psylliumschalen, Phosphatidylcholin, Aktivkohle, DHEA, Reiskleieöl, Macadamianüsse
Tipp 4 :
Das Geheimnis des hundertjährigen Lebens
Diät hält Sie jung. Schon in den 30er Jahren fanden Wissenschaftler bei einem Versuch mit Laborratten heraus, dass diese eine um 50 % höhere Lebenserwartung hatten, wenn sie auf Schmalkost gesetzt wurden.
Bei unzähligen weiteren Studien wurde bewiesen, dass Diäten den Körper von Tier und Mensch jung halten.
Die Erklärung ist denkbar einfach: Je weniger Kalorien aufgenommen werden, desto weniger Energie muss im Stoffwechsel umgesetzt werden und desto weniger Schadstoffe werden dabei produziert.
Je mehr Nahrung Sie täglich aufnehmen, desto mehr Sauerstoff wird in Ihren Zellen verarbeitet. Sauerstoff, der als Brennstoff bei Ihrem Stoffwechsel dient, ist in einer hohen Dosis ein Gift und lässt Sie altern.
Studien bei Hundertjährigen zeigen, dass die große Mehrzahl von Ihnen drahtige und schlanke Menschen sind, die sich körperlich und geistig fordern und sich gesund und kalorienbewusst ernähren. Viele Diät-Experten raten ihren Klienten, auf das Abendessen zu verzichten. Das wirkt sich jedoch sehr negativ auf Geselligkeit und Lebensfreude aus.
Meiden Sie stattdessen kalorienreiche Kost, sparen Sie allen voran am Fett, verzichten Sie aber nicht auf gewohnte Essenszeiten und -rituale.
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