Tipp 1 :
Training für richtiges Atmen
Trainieren Sie Ihre Atmung mindestens einmal am Tag, am besten im Freien oder vor dem Fenster und in lockerer Kleidung.
* Atmen Sie tief und ruhig ein und aus. Achten Sie darauf, den Bauch beim Einatmen vorzustrecken und beim Ausatmen einzuziehen.
* Das Ausatmen sollte etwa doppelt so lange dauern wie das Einatmen. Ein gleichzeitiges Summen oder ein leichtes Pfeifen führt zu einem entspannteren Ausatmen.
* Stellen Sie sich auf die Zehenspitzen. Nehmen Sie beide Arme hoch und strecken Sie den ganzen Körper. Atmen Sie ein und lassen Sie sich danach tief in die Hocke fallen. Atmen Sie dabei aus und stützen Sie sich mit beiden Händen ab.
* Beugen Sie im Schneidersitz den Oberkörper weit vor. Lassen Sie den Kopf schwer nach vorne fallen, atmen Sie langsam aus. Beim Aufrichten einatmen, den Kopf langsam heben
Tipp 2 :
Was Sie gegen Seekrankheit tun können
- Wichtigste Regel: Hinaus an Deck, frische Luft atmen und zum Horizont schauen. Dort findet das Auge Ruhe.
- In der Mitte zwischen Bug und Heck bleiben, dort schaukelt das Schiff am wenigsten.
- Ein halber Löffel Ingwerpulver im Tee oder als Tablette beruhigt den Verdauungstrakt für mehrere Stunden. Druckarmbänder, die den sogenannten Nei-Kuan-Punkt (zwei Daumen breit unterm Handgelenk) stimulieren, gelten eher als Glaubensfrage.
- Bei hartnäckigen Fällen hilft der Schiffsarzt mit Medikamenten: Dramamine in Tablettenform dämpfen die Aktivität des zentralen Nervensystems. Wer nichts mehr zu sich nehmen kann, erhält eine Injektion mit Promethazin. Das nimmt das Übelkeitsgefühl für vier bis fünf Tage.
Tipp 3 :
Welchen Einfluß hat der Lebensstil auf das Altern? - Ihre Wahl spielt eine Rolle
Wie stellen Sie sich Ihr Rentenalter vor? Sehen Sie sich selbst gesund älter werden und alles genießen, was Sie sich erarbeitet haben?
Falls ja: Tragen Sie bereits in der Gegenwart dazu bei, daß Sie im Alter gesund genug sind, um all die Dinge zu tun, die Sie geplant haben?
In diesem Artikel unserer Serie über gesundes Altern betrachten wir die Bedeutung des Faktors Lebensstil. Wenn wir es auch nicht zugeben wollen: Wir sind größtenteils selbst verantwortlich für unsere Langlebigkeit.
Räumen Sie auf mit den Mythen
Bei aller Bedeutung, die den Genen zugeschrieben wird, denken Sie vielleicht, daß Gesundheit einfach eine Sache Ihrer persönlichen Veranlagung sei. Das stimmt nicht ganz. Forschungsergebnisse zeigen, daß Gene nur für ca. ein Drittel der mit dem Altern assoziierten Erkrankungen verantwortlich sind. Die Faktoren des Lebensstils machen etwa Zweidrittel aus.
Vielleicht denken Sie, daß Sie zu alt sind, um in den Genuß der Vorteile eines gesunden Lebensstils zu kommen. Aber auch das ist nicht wahr. Die Natur vergibt sehr viel. Es ist fast nie zu spät, um Schritte zur Verbesserung Ihrer Gesundheit zu unternehmen.
Auch wenn Sie bereits gesundheitliche Probleme haben, ist es nicht zu spät, mit einem gesunden Lebensstil zu beginnen. Forschungen an Überlebenden eines Herzinfarkts zeigen beispielsweise, daß diejenigen, wie regelmäßig Sport treiben, ihr Risiko eines zweiten, tödlichen Infarkts um 25% senken konnten.
Sie denken sich vielleicht: Gesunde Gewohnheiten können mir vielleicht ein paar Jahre mehr bringen, aber werden das gute Jahre sein? Die Antwort scheint ja zu sein. Eine Studie zeigt, daß Personen mit gesünderen Gewohnheiten nur etwa halb so viele chronische Gebrechen hatten wie ihre weniger vorsichtigen Altersgenossen.
Eine gesunde Lebensweise ist das beste Rezept für Langlebigkeit
Zu einem Lebensstil, der wahrscheinlich das Leben verlängert und das Auftreten von Krankheit und Behinderung hinauszögert, gehören u.a. regelmäßige körperliche Bewegung, eine gesunde Ernährungsweise und gesunde Gewohnheiten in Bezug auf Tabak, Alkohol und Sonnenlicht.
Tipp 4 :
Sonnenbad stärkt die Sehkraft
So regen Sie Ihre Sehzellen an: Baden Sie regelmäßig morgens oder abends eine viertel Stunde in der Sonne. Schließen Sie die Augen und genießen Sie die Wärme. Bewegen Sie die Augäpfel und den Kopf hin und wieder. So fällt das Licht von allen Seiten ein.
Die Wärme regt die Durchblutung in den Augen an. Diese werden besser mit Sauerstoff versorgt und Sie sehen besser.
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