Tipp 1 :
Kleine Helfer, wenn zu Weihnachten der Magen streikt
Spaziergang an der frischen Luft:
Mit etwas Bewegung helfen Sie Magen und Darm bei der Verdauung und bringen Ihren sesselverwöhnten Kreislauf wieder in Schwung. Außerdem kann ein verkaterter Kopf dabei richtig Sauerstoff auftanken.
Kamillen - und Fencheltee:
beruhigen den beanspruchten Magen nach einem üppigen Festtagsschmaus. Auch die in Kümmel und Anis (z.B. in Gebäck und Tee) enthaltenen ätherischen Öle sind wirksam. Sie fördern die Verdauung, regen die Magenbewegung an und steigern die Produktion von Magen- und Gallensäuren.
Magenbitter und Digestif:
unterstützen in kleinen Mengen den Magen durch enthaltenen Alkohol und Begleitstoffe, die bei der Herstellung der Getränke entstehen. Der Magen sondert vermehrt Säure ab. Kräuterextrakte, insbesondere Bitterstoffe, unterstützen diese Wirkung.
Die Tage nach dem Fest:
Jetzt sollten Sie Ihre Ernährung wieder auf “normal” umstellen. Entscheiden Sie sich morgens z.B. für ein ballaststoffreiches Müsli mit frischem Obst und Leinsamen, trinken Sie über den Tag verteilt viel Früchte- und Kräutertee, essen Sie möglichst fettarm, aber gemüsereich. Wer möchte, kann ein, zwei Tage ganz auf “Entzug” gehen: nur mit Obst- und Gemüsesäften. Und natürlich mit viel Bewegung die Trägheit bekämpfen!
Tipp 2 :
MSM soll bei Schmerzen manchmal Wunder wirken
Die Zauberformel, die bei zahlreichen Beschwerden helfen soll, heißt MSM. Hinter diesen 3 Buchstaben verbirgt sich das Mittel Methylsulfonylmethan.
Diese Schwefelverbindung, die in allen Organismen vorkommt, kann bei bestimmten Krankheiten Mangel an organischem Schwefel ausgleichen. So werden beschädigte Gewebestrukturen repariert.
In den USA ist MSM inzwischen der Renner. Mediziner haben offenbar mit einer Dosierung von 250-270 mg pro Tag Erfolge bei folgenden Beschwerden und Erkrankungen erzielt:
Allergische Reaktionen auf Lebensmittel, Medikamente, Pollen;
Übersäuerung des Magens;
Überempfindlichkeit bei Medikamenten wie Aspirin, Antirheumatika, Antibiotika;
chronische Verstopfung;
eingeschränkte Lungenfunktion.
In erster Linie versprechen sich die Ärzte jedoch eine positive Wirkung bei 4rheumatoider Arthritis und anderen 4Gelenk- und Knorpelbeschwerden. Mit Hilfe von MSM soll neues Gewebe gebildet, Entzündungen und Schmerzen verringert werden.
Tipp: Trotz der Euphorie sollten Sie vorsichtig sein. Wirkung und Dosierung von MSM sind noch nicht ausreichend untersucht. Viele amerikanische Hersteller vertreiben übers Internet MSM-Kapseln als Nahrungsergänzungsmittel. Auch einige deutsche Firmen bieten das Mittel inzwischen an. Die deutsche Arzneimittelkommission verweist aber darauf, dass es bislang keine klinischen Studien gibt, die die Wirksamkeit von MSM belegen.
Tipp: Wenn Sie unter starken Schmerzen leiden, z. B. durch rheumatoide Arthritis, kann sich ein Test mit MSM für Sie vielleicht lohnen. Informieren Sie sich aber unbedingt bei Ihrem Apotheker über MSM, er kann Ihnen das Mittel über eine internationale Apotheke in den USA einkaufen. Sie können es sich auch im Internet bestellen, z. B. über die Adresse http:// www.richdistributing.com.
Tipp 3 :
Harte Kontaktlinsen für Allergiker
Das Deutsche Grüne Kreuz rät fehlsichtigen Allergikern zu harten statt zu weichen Kontaktlinsen.
Da Kontaktlinsen an sich schon die Augen reizen, sollten Allergiker eigentlich eine Brille tragen. Wer das nicht möchte oder kann, sollte wenigstens zu harten Kontaktlinsen greifen. Diese vertragen sich besser mit den von Allergikern häufig verwendeten Augentropfen.
Dr. Gudrun Bischoff, Leiterin des Arbeitskreises Kontaktlinsen im Verband Deutscher Augenärzte, nennt in einer Pressemitteilung des Deutschen Grünen Kreuzes den Grund: Durch die im Gegensatz zu den harten Linsen größeren Poren lagern sich in den weichen Linsen Moleküle der Augentropfen ein, weichen die Linsen auf, verfärben sie und lösen Substanzen heraus, die zu Bindehaut- und Hornhautreizungen führen können.
Harte Kontaktlinsen hingegen können schon rund 15 Minuten nach der Anwendung von antiallergischen Augentropfen bedenkenlos wieder eingesetzt werden.
Tipp 4 :
Eiswürfel bieten Hilfe gegen Lippenbläschen
Juckende, nässende Lippenbläschen sind lästig und schmerzen. Sonne zählt neben Stress, Erkältung und mechanischer Belastung, z.B. Zahnbehandlung, zu den Hauptauslösern des Herpes simplex.
TIPP: Drücken Sie beim ersten Anzeichen von Spannung täglich mehrmals für 5 Minuten einen Eiswürfel auf die Stelle. Die Herpes-Bläschen brechen dann höchstwahrscheinlich nicht aus.
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