Tipp 1 :
Wer zu wenig schläft, wird früher alt
Schlafmangel lässt schneller altern. Das fanden Wissenschaftler der Universität von Chikago heraus. Bei nur vier Stunden Nachtruhe werden grundlegende Stoffwechselprobleme (Verarbeitung von Kohlenhydraten, Regulierung von Hormonen) gestört. Diese biologischen Veränderungen ähneln den Effekten vom Altwerden und dem Frühstadium von Diabetes.
Tipp 2 :
So haben Viren keine Chancen
1. Menschenmengen meiden, besonders Verschnupften und Hustenden aus dem Weg gehen.
2. keine Hände schütteln, ansonsten Hände gründlich waschen
3. Zugluft meiden
4. Räume nicht überheizen, sonst trocknen die Schleimhäute aus - das macht sie für Viren angreifbar.
5. viel Obst und Gemüse essen
6. regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft - warm eingepackt!
7. beim ersten Anflug einer Erkältung: “heiße Zitrone” und viel Kräutertee trinken, keine körperliche Anstrengung, viel Ruhe und Schlaf
Tipp 3 :
Allergien an den Augen - Pollen sind eine mögliche Ursache
Der Sommer bringt viel Sonne, aber auch die Zeit der Gräserblüte.
Wenn Sie zu den zahlreichen Betroffenen mit jahreszeitlich auftretenden Allergien gehören, mag die Schönheit des Frühlings und des Sommers für Sie von juckenden, tränenden Augen überschattet sein.
Die Symptome von jahreszeitlich auftretenden Allergien variieren erheblich. Sie können zusammen mit einer ganzen Reihe von allergischen Symptomen der Atemwege vorkommen.
Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten, diese Augenprobleme zu minimieren. Obwohl freiverkäufliche Produkte hilfreich sein können, gibt es neuere, verschreibungspflichtige Augentropfen, die Ihre Augenallergien wesentlich erträglicher machen.
Allergien sind vor allem Reaktionen auf die Umwelt
Pflanzenpollen und Schimmelpilze sind die häufigste Ursache für chronische, jahreszeitlich auftretende Allergien, von denen etwa 26 Millionen Amerikaner betroffen sind. Leichtere Symptome können etwa 40 Millionen Personen mehr betreffen. Nach Schätzungen des Deutschen Allergie- und Asthmabunds leiden etwa 14% bis 17% der Deutschen, das sind ca. 13 Millionen, an Pollen- und 4% bis 8%, das heißt etwa 5 Millionen Menschen an Schimmelpilzallergien.
Eine Allergie ist die Folge einer Überreaktion des Körpers auf eine oft harmlose Substanz in der Umwelt. Als Reaktion auf allergieauslösende Substanzen (Allergene) produziert der Körper einen Antikörper namens Immunglobulin E (IgE). Dieser Antikörper wiederum regt Immunzellen (Mastzellen) in den Schleimhäuten der Augen und Atemwege an, entzündungsaktive Substanzen freizusetzen, zum Beispiel Histamin.
Ist das Histamin erst einmal freigesetzt, dann kann es eine beliebige Menge an klassischen Allergiesymptomen hervorrufen - Niesen, eine laufende oder verstopfte Nase, ein Jucken in der Mundhöhle oder im Rachen und gerötete, geschwollene, juckende Augen.
Einfache Verhaltensregeln und Medikamente lindern die Beschwerden
Wenn sich herausstellt, daß Ihre Augenprobleme allergiebedingt sind, könnte Ihr Arzt Ihnen bei der Identifikation der allergieauslösenden Ursache behilflich sein. Ist der Auslöser bekannt, können Sie Maßnahmen ergreifen, um den Kontakt damit zu verringern oder zu meiden. Dazu gehören:
Einsatz einer Klimaanlage
Sie können die Wirkungen von jahreszeitlich auftretenden Pollen dadurch mindern, indem Sie die Fenster schließen und eine Klimaanlage einschalten. Eine Klimaanlage kühlt und trocknet die Luft nicht nur, sondern reinigt sie auch.
Auflegen von kühlen Kompressen
Auf den Augen können sie lindernd wirken.
Im Haus bleiben
Versuchen Sie, während der Hauptpollenflugzeit - von etwa 5 bis 10 Uhr morgens - drinnen zu bleiben.
Nicht die Augen reiben
Mit den Händen könnten Sie Allergene direkt in die Augen bringen.
Zusätzlich zu diesen Maßnahmen gibt es viele freiverkäufliche und verschreibungspflichtige Augentropfen, die Linderung verschaffen können.
In den USA gehört Olopatadin® zu den neueren verschreibungspflichtigen Tropfen mit Antihistaminwirkung. In Deutschland ist dieser Wirkstoff nach Angaben des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (Berlin) nicht zugelassen. Er wirkt auch als Mastzellstabilisator, d. h. er hemmt die Mastzellen, Histamin freizusetzen.
Sie können vorhersehbaren, jahreszeitlich auftretenden Allergien an den Augen vorbeugen, indem Sie Olopatadin® 1 oder 2 Wochen vor dem zu erwartenden Beginn der Augensymptome anwenden und damit die ganze Saison fortfahren.
Andere verschreibungspflichtige Augentropfen, die als Mastzellstabilisatoren wirken, sind Cromoglicinsäure (Otriven - Augentropfen®) und Ketorolac - Acular® Augentropfen, die eine vorwiegend antientzündliche Wirkung haben.
Einige speziell zusammengestellte Augentropfen kombinieren Antihistaminika mit abschwellenden Substanzen, die die Rötung mindern.
Wenn Sie zusätzlich zur allergischen Bindehautentzündung noch andere Symptome haben, können Antihistamin-Tabletten hilfreich sein. Es gibt zahlreiche, freiverkäufliche Produkte.
Müdigkeit und Benommenheit sind Nebenwirkungen einiger dieser Medikamente. Andere Arzneimittel können Störungen beim Wasserlassen hervorrufen, insbesondere, wenn eine vergrößerte Prostata vorliegt.
Neuere verschreibungspflichtige Medikamente, unter anderem Fexofenadin® und Ioratidin®, machen weniger müde und verursachen keine Störungen beim Wasserlassen.
Tipp 4 :
Shiitake-Pilze: Genießen Sie sie immer gekocht
Japanische Shiitake-Pilze sind mittlerweile die zweithäufigsten Speisepilze in Deutschland und werden auch roh angeboten. Vorsicht: Genießen Sie die Pilze, die oft Bestandteil von Speisen in asiatischen Restaurants sind, nur gar gekocht. Roh oder halb gar können sie zu Hautausschlag führen. Die Symptome zeigen sich bereits am nächsten Tag nach dem Essen: Die Haut juckt: sie ist mit zahlreichen roten Streifen überzogen, die mehrere Wochen bleiben können. Auslöser ist offenbar ein in den Pilzen enthaltenes Polysaccarid, das erst durch Kochen abgetötet wird.
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