Tipp 1 :
Training für richtiges Atmen
Trainieren Sie Ihre Atmung mindestens einmal am Tag, am besten im Freien oder vor dem Fenster und in lockerer Kleidung.
* Atmen Sie tief und ruhig ein und aus. Achten Sie darauf, den Bauch beim Einatmen vorzustrecken und beim Ausatmen einzuziehen.
* Das Ausatmen sollte etwa doppelt so lange dauern wie das Einatmen. Ein gleichzeitiges Summen oder ein leichtes Pfeifen führt zu einem entspannteren Ausatmen.
* Stellen Sie sich auf die Zehenspitzen. Nehmen Sie beide Arme hoch und strecken Sie den ganzen Körper. Atmen Sie ein und lassen Sie sich danach tief in die Hocke fallen. Atmen Sie dabei aus und stützen Sie sich mit beiden Händen ab.
* Beugen Sie im Schneidersitz den Oberkörper weit vor. Lassen Sie den Kopf schwer nach vorne fallen, atmen Sie langsam aus. Beim Aufrichten einatmen, den Kopf langsam heben
Tipp 2 :
Alkoholkonsum älterer Menschen - Eine Änderung der Lebenssituation kann auch das Trinkverhalten ändern
Vielleicht haben Sie vor kurzem den Ehepartner verloren. Vielleicht war der Austritt aus dem Arbeitsleben härter für Sie, als Sie sich dies vorgestellt haben. Oder es gibt in Ihrem Seniorenzirkel jeden Abend eine Party.
Was auch immer der Grund ist: Sie ertappen sich dabei, mehr zu trinken und öfter.
Gelegentliches Trinken kann sich im Alter in ein Problem verwandeln. Schätzungen gehen davon aus, dass 2% bis 6% der über 60jährigen Männer in Deutschland Alkoholprobleme haben. Deutsche Frauen diesen Alters konsumieren vergleichsweise weniger Alkohol (Deutsche Hauptstelle gegen die Suchtgefahren e. V., Hamm). Allerdings zeigen Daten aus Bevölkerungsstudien, dass der Konsum von Alkohol mit zunehmendem Alter zurückgeht (Alkohol und Medikamente, Missbrauch und Abhängigkeit im Alter, Hrsg. Ursula Havemann-Reinecke, Freiburg im Breisgau: Lambertus, 1998). Glücklicherweise können Alkoholprobleme behandelt und verhütet werden. Die Hilfe kann beginnen, wenn das Problem erkannt ist.
Alkoholismus - bei älteren Menschen bleibt das Problem oft unerkannt
In der Gruppe der älteren Menschen, die Alkoholprobleme haben, unterscheiden Experten im Allgemeinen 2 Untergruppen. Einige Betroffene sind schon seit Jahren alkoholkrank. Andere beginnen exzessiv zu trinken, wenn sie mehr Zeit zur Verfügung haben, wie zum Beispiel nach der Pensionierung oder nach dem Verlust des Ehepartners, in einer depressiven Phase oder einer Verschlechterung ihres Gesundheitszustands. Auch in einigen Seniorengruppen kann der Alkohol zum Problem werden, wenn Alkoholkonsum bei sozialen Anlässen die Norm ist.
Alkoholprobleme bei älteren Personen sind schwer nachweisbar. Besonders bei denjenigen, die in jüngeren Jahren nicht betroffen waren. Viele ältere Problemtrinker leben - und trinken allein. Und in vielen Fällen werden das Zittern der Hände, Schlafstörungen und Gedächtnisschwund irrtümlich für Alterserscheinungen gehalten.
Dazu kommt, dass ältere Menschen für die Wirkungen des Alkohols anfälliger sind. Wegen altersbedingter Veränderungen verarbeiten ältere Menschen den Alkohol langsamer.
Das heißt, dass bei älteren Menschen schon geringe Alkoholmengen zum Rausch führen und die Wirkung länger vorhält.' Die gleiche Menge, die eine junge Person ohne weiteres verträgt, kann im Alter Probleme bereiten.
Medikamente können die Wirkung des Alkohols zusätzlich verstärken.
Welche Alkoholmengen werden noch toleriert?
Wegen der verstärkten Alkoholwirkung im Alter empfiehlt das amerikanische National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism, dass Personen über 65 Jahre nicht mehr als 1 Drink täglich zu sich nehmen sollten. Ein Drink entspricht ca. 1 Glas Wein von 120-150 ml, 1 Glas Bier von etwa 360 ml oder 1 Glas von ca. 45 ml hochprozentigen Likörs.
Wenn er in Maßen genossen wird, ist Alkohol im Allgemeinen nicht schädlich und kann sogar bestimmte , gesundheitlich günstige Wirkungen haben. Das heißt nicht, dass Alkohol empfohlen wird. Wenn er aber exzessiv konsumiert wird, kann er Probleme bereiten. Problemtrinker folgen einem Trinkmuster, das zu gesundheitlichen oder sozialen Problemen führt.
Wenn Problemtrinken zum Alkoholismus eskaliert, haben Trinker die Kontrolle über ihren Alkoholkonsum verloren und sind von ihm abhängig.
Tipp 3 :
Die Diäten-Falle: Worauf Sie unbedingt achten müssen, um beim Abnehmen gesund zu bleiben
Hüten Sie sich, Eiweiß im Übermaß zu sich zu nehmen um schnell Gewicht zu reduzieren. Pfunde, die Sie so verlieren bestehen ausschließlich aus Wasser, nicht aus Fett.
Der Körper produziert bei einem Eiweißüberangebot und gleichzeitigem Kohlenhydratmangel sog. Keton-Körper und die versucht die Niere mit ganz viel Wasser auszuscheiden.
Zuviel ist also nicht gut, zu wenig aber ist verheerend. Viele leiden unter Eiweißmangel, weil sie Fett vermeiden möchten. Eiweißmangel schwächt das Immunsystem, Haare fallen aus und die Muskulatur wird abgebaut.
Bei ausgewogener Ernährung können sie kaum zu viel Eiweiß aufnehmen.
Deswegen ist die beste Lösung Eiweiß mit Kohlenhydraten zu kombinieren.
Sie erhalten ausreichend Zucker fürs Gehirn und Vitalstoffe für die Eiweißverwertung, indem Sie z.B. den Fisch mit viel Gemüse oder den Joghurt mit Früchten essen. Außerdem machen Kohlenhydrate alleine müde, wirken dämpfend auf die Tätigkeit des Gehirns. Eiweiß verhindert, dass Kohlenhydrate den Verstand trüben. Sie sorgen dafür, dass die Stoffe Dopamin und Norepinephrin gebildet werden können, diese muntern auf und machen den Geist hellwach und konzentriert .
Tipp 4 :
Das Geheimnis des hundertjährigen Lebens
Diät hält Sie jung. Schon in den 30er Jahren fanden Wissenschaftler bei einem Versuch mit Laborratten heraus, dass diese eine um 50 % höhere Lebenserwartung hatten, wenn sie auf Schmalkost gesetzt wurden.
Bei unzähligen weiteren Studien wurde bewiesen, dass Diäten den Körper von Tier und Mensch jung halten.
Die Erklärung ist denkbar einfach: Je weniger Kalorien aufgenommen werden, desto weniger Energie muss im Stoffwechsel umgesetzt werden und desto weniger Schadstoffe werden dabei produziert.
Je mehr Nahrung Sie täglich aufnehmen, desto mehr Sauerstoff wird in Ihren Zellen verarbeitet. Sauerstoff, der als Brennstoff bei Ihrem Stoffwechsel dient, ist in einer hohen Dosis ein Gift und lässt Sie altern.
Studien bei Hundertjährigen zeigen, dass die große Mehrzahl von Ihnen drahtige und schlanke Menschen sind, die sich körperlich und geistig fordern und sich gesund und kalorienbewusst ernähren. Viele Diät-Experten raten ihren Klienten, auf das Abendessen zu verzichten. Das wirkt sich jedoch sehr negativ auf Geselligkeit und Lebensfreude aus.
Meiden Sie stattdessen kalorienreiche Kost, sparen Sie allen voran am Fett, verzichten Sie aber nicht auf gewohnte Essenszeiten und -rituale.
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