Tipp 1 :
Allergieauslöser lauern auch im Auto
Das eigene Auto als Allergieauslöser: Daran sollten Sie denken, wenn unerklärlicher roter, juckender, teilweise schuppender Hautausschlag auftritt. Durch Hautkontakt mit Sitzbezügen, Lenkrad und Armaturen können die darin enthaltenen Stoffe Kontaktallergien auslösen. Gefährlich sind z.B. Weichmacher, Klebstoff-Komponenten, Naturlatex, Farbstoffe und Ledergerbstoffe. Tipp: Suchen Sie bei Verdacht auf Kontaktallergie einen Facharzt auf.
Tipp 2 :
Aortenstenose - Wenn das Herz störende Geräusche macht
Es geht Ihnen gut, aber bei einer Routineuntersuchung hat Ihr Arzt ein Geräusch über dem Herzen entdeckt. Er vermutet eine Verengung in der Aortenklappe des Herzens (Aortenstenose).
Eine Aortenstenose verursacht normalerweise nicht unmittelbar Symptome. Aber einmal entdeckt, ist eine sorgfältige Kontrolle unabdingbar. Treten Symptome auf, müssen die Herzklappen umgehend operativ ersetzt werden. Ohne medizinische Überwachung kann die Aortenstenose zu schweren Herzproblemen oder sogar zum plötzlichen Tod führen.
Eine Klappe verhindert den Rückfluss des Bluts
Mit einem Herzschlag pumpt die linke Seite des Herzens (linker Ventrikel) das Blut durch eine Klappe (Aortenklappe) in die große Schlagader, die Aorta. Uber die Aorta wird das Blut in den Körper geleitet. Wenn sich der linke Ventrikel entspannt, schließt sich die Klappe. Ein Zurückfließen des Bluts wird so verhindert.
Wenn die Aortenklappe verengt ist, wird der Blutausstrom aus dem Herzen vermindert. Der linke Ventrikel muss mehr arbeiten, um genügend Blut durch die verengte Klappe zu pumpen. Im Laufe der Zeit führt die zusätzliche Belastung zu einer Verdickung des Muskels des linken Ventrikels (Hypertrophie). Schließlich kann der Herzmuskel nicht mehr die zusätzliche Belastung bewältigen. Er ist außerstande, genügend Blut in den Rest des Körpers zu pumpen. Das Herz versagt zunehmend. Ein Zustand den man congestives Herzversagen nennt.
Eine frühe Diagnose ist schwierig
Obwohl eine Aortenstenose in jedem Alter auftreten kann, ist sie typisch für ältere Personen, besonders für Männer. Ein altersbedingter Verschleiß und zunehmende Ablagerungen verursachen meist eine fortschreitende Verengung.
Die Aortenstenose kann auch bei Personen entstehen, die mit einer abnormen Aortenklappe geboren wurden und anfälliger sind für Ablagerungen, die die Klappe verhärten und verengen. Die Verengung kann auch die Folge eines rheumatischen Fiebers sein.
Der Verlauf einer Aortenstenose variiert von Patient zu Patient. Sie kann für Jahre vorhanden sein, bevor sich überhaupt Symptome zeigen. Meist tritt sie bei einer Herzinsuffizienz auf. Aber auch wenn das Herz noch normal pumpt, können Patienten Symptome verspüren. Müdigkeit, Schwäche, Kurzatmigkeit bei Anstrengung oder nachts und Schwellung der Knöchel gehören dazu. Es können Schmerzen im Brustkorb (Angina pectoris) auftreten und bei Anstrengung manchmal eine Ohnmacht. Der plötzliche Herztod ist selten, aber eine große Sorge derjenigen, die bereits an Symptomen leiden.
Eine rechtzeitige Behandlung ist unbedingt notwendig
wenn ihr Arzt vermutet, dass Ihr Herzgeräusch von einer Aortenstenose herrührt (es gibt auch andere Erkrankungen, die ein Herzgeräusch hervorrufen können), bedarf es eventuell mehrerer Untersuchungen, um die Diagnose zu bestätigen und die Schwere der Erkrankung abzuschätzen.
Tipp 3 :
Schnupfen lindern mit Salzwasser
Rücken Sie Ihrer triefenden Nase mit Salzwasser zu Leibe:
Mischen Sie eine Messerspitze Salz mit einem viertel Liter lauwarmem Wasser. Füllen Sie dies in eine Nasendusche. Dieses Spezialgerät bekommen Sie in der Apotheke.
Alternativ funktionieren Sie ein altes, leeres Nasenspray um. Achten Sie darauf, die alte Flasche sorgfältig zu reinigen, möglichst zu desinfizieren.
Öffnen Sie den Verschluß und füllen Sie das Salzwasser ein. Sprühen Sie vom der Mischung jede Stunde drei Stöße in jedes Nasenloch. Das löst den Schleim und mildert die Schwellung der Nasenschleimhäute.
Ein Zwiebeldampfbad verschafft zusätzliche Linderung:
Schneiden Sie eine Zwiebel klein, während Sie einen halben Liter Wasser erhitzen. Gießen Sie das heiße Wasser zusammen mit der Zwiebel in eine wärmefeste Schüssel. Atmen Sie die Dämpfe ein. Vorsicht: Der Dampf ist am Anfang sehr heiß!
Tipp 4 :
Kreatin -
Gönnen Sie sich eine Frühjahrskur mit dem Muskeltreibstoff
Bei Muskelkrankheiten und Herzschwäche ist die Eiweißsubstanz eine viel versprechende Behandlungsmöglichkeit
Fühlen Sie sich in dieser Jahreszeit schlapp und erschöpft? Was landläufig als Frühjahrsmüdigkeit bezeichnet wird, ist die Schwierigkeit des Körpers, sich an die neuen Bedingungen der beginnenden wärmeren Jahreszeit anzupassen. Höhere Temperaturen, längere Tage - das bringt bei manchem den Biorhythmus durcheinander, und die letzten Kräfte schwinden. Jetzt könnten Ihre trägen Muskeln ein wenig Unterstützung sicher gut gebrauchen - eines der besten Mittel dafür heißt Kreatin.
Wichtiger Energiespeicher der Muskeln
Die Muskeln benötigen für ihre Arbeit einen ständigen Nachschub an Energie. Diese wird ihnen durch die energiehaltige Substanz Adenosintriphosphat (ATP) zur Verfügung gestellt. Doch nach spätestens zehn Sekunden wäre der Vorrat an ATP im Muskel aufgezehrt - wenn nicht ein größerer Energiepool zur Verfügung stünde, aus dem das ATP ständig erneuert werden kann. Diese Energie wird durch Kreatin bereitgestellt.
Diese Wirkungen hat Kreatin im Körper:
Steigerung der körperlichen Leistungskraft
Verbesserung der Herzleistung
Aufbau und Stärkung bei Muskelkrankheiten
Verbrauchtes Kreatin wird in nachfolgenden Ruhephasen vom Körper wieder zurückgewonnen.
Ihr Körper kann Kreatin selbst herstellen
Kreatin ist ein kleines eiweißartiges Molekül, das aus den Aminosäuren Arginin, Methionin und Glycin besteht. Von den etwa 120 bis 140 g Kreatin, die der menschliche Organismus enthält, finden sich rund 90 % in der Muskulatur. Da der Mensch täglich eine Kreatinmenge von etwa 2 g mit dem Urin ausscheidet, muss diese laufend ersetzt werden. Unter normalen Bedingungen wird dieser Bedarf zur Hälfte über die Nahrung gedeckt. Den Rest produziert der Körper selbst.
Besonders reichhaltige Kreatinquellen sind Lebensmittel tierischen Ursprungs. So decken 200 g Fisch oder Fleisch bereits den gesamten Tagesbedarf von 2 g. Dagegen fällt der Kreatingehalt pflanzlicher Nahrungsmittel eher gering aus.
Durch zusätzliche Gaben können Sie Ihre Leistungsreserven steigern
Trotz dieser Eigensynthese kann eine erhöhte Kreatin-Zufuhr über die Nahrung oder Präparate einen positiven Effekt auf die Leistungskraft der Muskeln haben. Der normale, durch Eigensynthese gedeckte Kreatin-Spiegel liegt bei etwa 300 mg pro 100 g Muskeln. Durch Zufuhr von außen kann dieser Pool auf 400 bis 500 mg gesteigert werden. Und je mehr Kreatin, umso mehr Energiereserven stehen den Muskeln zur Verfügung.
Unbegrenzt aufladen können Sie Ihre Kreatin-Batterie allerdings nicht. Daher hat es wenig Zweck, Kreatin-Präparate über einen längeren Zeitraum durchgehend zu verwenden. Denn überschüssiges Kreatin wird einfach über die Niere ausgeschieden. Viel sinnvoller ist eine phasenweise Einnahme im Rahmen einer Kreatin-Kur.
So könnte Ihre Kreatin-Kur aussehen:
Aufladephase 1. bis 5. Tag: 4 x täglich 5 g Kreatinmonohydrat
Erhaltungsphase danach 4 bis 6 Wochen: 2 x täglich 1 g Kreatinmonohydrat
Aussetzphase mindestens 2 Monate
Bei manchen Personen hat eine derartige Kreatin-Kur jedoch aus bisher unbekannter Ursache keinen Effekt. Falls Sie sich erschöpft und ausgezehrt fühlen, probieren Sie die Wirkung des Muskeltreibstoffs einfach einmal aus.
Die sportliche Leistungsfähigkeit verbessert sich
Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona führten einige erfolgreiche Athleten ihre körperliche Leistungsfähigkeit mit auf die Einnahme von Kreatinpräparaten zurück. Heute zählt Kreatin zu einer der meistverkauften leistungssteigernden Substanzen unter Sportlern.
Doch nicht jeder Sportler profitiert gleichermaßen. Die Sportmediziner Daniel König und Aloys Berg von der Universität Freiburg kommen zu dem Schluss, dass Kreatin vor allem die Muskelkraft steigern könne und die Leistung bei kurzzeitiger Belastung verbessere. Diese positiven Aspekte machen den Energielieferanten selbstverständlich auch für Nichtsportler interessant. Kreatin sei dagegen bei Ausdauersportarten wie Marathonlaufen oder Triathlon sinnlos, weil es hier nicht auf die Muskelkraft ankomme.
Bei diesen Sportarten kann Kreatin leistungssteigernd wirken:
Sprint- und Sprungdisziplinen
Kraftsportarten
Schwimmen
Ruder- und Kajakdisziplinen
Radsport
Wenig nützlich ist Kreatin dagegen für Bodybuilder: ,,Bislang gibt es keine wissenschaftlich akzeptierte Studie, die zeigt, dass Kreatin den Aufbau der Muskelmasse fördert, wie der Pharmakologe Dr. Ulrich Hoffmann von der Universität Greifswald betont.
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