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   Infos und Tipps rund um die Gesundheit 

 

Tipp 1 : Wer zu wenig schläft, wird früher alt
Schlafmangel lässt schneller altern. Das fanden Wissenschaftler der Universität von Chikago heraus. Bei nur vier Stunden Nachtruhe werden grundlegende Stoffwechselprobleme (Verarbeitung von Kohlenhydraten, Regulierung von Hormonen) gestört. Diese biologischen Veränderungen ähneln den Effekten vom Altwerden und dem Frühstadium von Diabetes.

Tipp 2 : Wann gibt es Schönheit auf Kosten der Krankenkasse?
Wer schön sein will, muß bei Operationen mit hohen Kosten rechnen. Doch in einigen Fällen übernehmen die Krankenkassen die Bezahlung. Grundsätzlich dann, wenn eine Krankheit vorliegt, z.B. bei Rücken- und Haltungsproblemen durch zu große und schwere Brüste. Patienten sollten vor einer Behandlung mit ihrer Krankenkasse reden, denn über eine Übernahme der Kosten werde immer nur im Einzelfall entschieden. Natürliche Schönheitsfehler wie eine schiefe Nase werden normalerweise nicht auf Kosten der Kasse korrigiert. Eine solche Operation gilt als kosmetische Behandlung. Ausnahme: gesundheitliche Probleme - z.B. wenn eine krumme Nase die Atmung einschränkt. Dann zahlt die Kasse. Selbstverursachte Schönheitsfehler wie Tätowierungen - typische Jugendsünden, die man wieder loswerden möchte-, oder häßliche Narben, die durch Piersingringe entstanden sind, werden nicht auf Kosten der Kasse entfernt. Der Patient muß die Entfernung wie auch die Behandlung bei Entzündung der Stellen selbst bezahlen. Schönheitsfehler nach Unfällen oder als Folgen von Erkrankungen werden in der Regel als Kassenleistung behandelt. Darunter fallen z.B. die Beseitigung von Verbrennungsnarben sowie die Wiederherstellung einer Brust nach einer Tumorbehandlung.

Tipp 3 : Was tun bei chronischen Kopfschmerzen?
Oft sind Schmerzen Alarmsignale für funktionelle Störungen im Körper. Wenn aber alle Funktionen untersucht wurden und unbeeinträchtigt sind, ist es nicht einfach, den Schmerz zu bekämpfen, aber es gibt Hilfemöglichkeiten. Betroffene können lernen, die Beschwerden so zu verarbeiten, dass die Schmerzen sie nicht überwältigen. Konflikte mit anderen Menschen belasten stark und können Kopfschmerzen bereiten. Man kann lernen, anders mit Konflikten umzugehen. Seelische Erkrankungen wie Depressionen können auch Verursacher sein und behandelt werden. Antidepressiva scheinen auch Menschen ohne seelische oder organische Erkrankung bei chronischen Kopfschmerzen zu helfen. Bei dieser Form von Spannungskopfschmerzen helfen auch physikalische Maßnahmen: Gezielte Dehnübungen, Massagen, Neuraltherapien. Ablenkung als therapeutisches Mittel scheint auch Wirkung zu erzielen. So hilft es, sich auf Anspannung und Entspannung bestimmter Muskulatur zu konzentrieren. Insgesamt Entspannungsmethoden und das Aufdecken von Stressbelastung und Beschwerden sind hilfreich. Auch regelmäßiger Schmerzmittelgebrauch kann häufig Ursache für Kopfschmerzen sein. Der Grund, warum einige Menschen so stark unter Kopfschmerzen leiden und andere nicht, scheint an einer niedrigeren Schmerzschwelle zu liegen.

Tipp 4 : Die häufigsten Allergie-Auslöser
Allergie-Hitparade. Angaben in Prozent der Bevölkerung. Viele Menschen reagieren auf mehrere Allergie-Auslöser, deshalb die irreführende Gesamtsumme von 66 %. 3 % Insektengift: Nach einem Stich heißt es bei einer Allergie schnell handeln. Jährlich werden mehr als 3000 Betroffene durch einen Notarzt versorgt. Die oft heftige Reaktion kann sich sonst zum tödlichen Schock entwickeln. Eine Notfallapotheke sollte daher immer dabei sein. 3 % Latex: Diese Allergie betrifft besonders Ärzte und medizinisches Personal. Sie müssen auf latexfreie Gummimaterialien achten, z.B. Handschuhe. Vorsicht bei Kreuzreaktionen mit Bananen, Avocados und der beliebten Zimmerpflanze Ficus benjamini. 5 % Arzneimittel: Das Antibiotikum Penicillin ist ein bekannter Auslöser für Arzneimittelallergien. Aber viele reagieren auf bestimmte Medikamente eher mit einer Unverträglichkeit (Pseudoallergie) als mit einer echten Allergie, z.B. bei dem Schmerzmittel Acetylalicylsäure. 6 % Schimmelpilze: Mit Beginn der Heizsaison geht es meistens los: Schnupfen, tränende Augen und Niesreiz plagen die Allergiker. Grund dafür sind durch die Luft wirbelnde Schimmelpilzsporen. Wichtig: regelmäßig lüften, feuchte Räume und Wandstellen trocknen und Pilzbefall beseitigen, im Sommer feuchtes Gras und Erde meiden. 6 % Nahrungsmittel: Ganz oben auf der Hitliste: glutenhaltige Getreide, gefolgt von Hühnereiern, Nüssen, Soja, Milch, Fischen und Krustentieren. Auch das Würzmittel Sellerie gehört dazu. An echten Allergien leiden nur ca. 1 % der Bevölkerung, bei den meisten ist es eine Unverträglichkeit. - Häufig: Kreuzallergien bei Heuschnupfen 7 % Nickel: Je früher Kinder z.B. Ohrringe bekommen, desto größer ist ihr Risiko für eine Nickel-Kontaktallergie. Übrigens ist auch Gold und Sterlingsilber nicht ganz nickelfrei, besser ist z.B. Titan. Das gilt insbesondere für die derzeit modernen Piercingringe.

 


 

 
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Dienstag, 22. Mai