Tipp 1 :
Frauen: Wenn die Hormone schwanken...
An den “Tagen vor den Tagen” genügt oft eine Kleinigkeit, um Tränen oder Wut auszulösen. Grund: das prämenstruelle Syndrom (PMS), unter dem jede dritte Frau leidet. Ein Gesundheitsproblem, das nichts mit Hysterie zu tun hat! Tipps: Beratung mit Frauenarzt, regelmäßig Sport, fettarme Ernährung, B-Vitamine, Entspannung (z.B. Yoga) und Solarium. In manchen Fällen Behandlung mit Hormonen.
PMS Seelische Beschwerden:
Müdigkeit, Überempfindlichkeit, Reizbarkeit, Gefühl der Vereinsamung, Depression, Traurigkeit und Aggressivität, Vergesslichkeit, Konzentrationsschwäche, Labilität.
PMS Körperliche Beschwerden:
Kopfschmerzen, Akne, Heißhunger, Ödemneigung, Gewichtszunahme, Geblähter Unterbauch, Spannungsgefühl in der Brust, Kreislaufstörungen.
Tipp 2 :
Nackenschmerzen? Nadeln helfen besser als Massage
Viele Erwachsene leiden unter Nackenschmerzen und Einschränkung ihres Bewegungsapparats. Die meisten wissen nicht, wie sie ihre chronischen Beschwerden loswerden können.
Eine Studie, die an der Universität München durchgeführt wurde, belegt nun, dass Akupunktur zur schnellen Therapie bei Nackenbeschwerden besser geeignet ist, als die klassische Massage.
Dominik Irnich ließ für diese Untersuchung 177 Patienten mit chronischen Nackenschmerzen entweder mit Akupunkturnadeln oder Massage behandeln. Einige der Patienten wurden zur Kontrolle nicht behandelt, ihnen wurde eine Laser-Akupunktur mit einem Laser-Pointer vorgespielt.
Die Testpersonen bekamen fünf Behandlungen innerhalb von drei Wochen. Schon eine Woche nach den Behandlungen ging es den Patienten in der Akupunktur- und Laser-Akupunktur-Gruppe viel besser. Die Massagepatienten dagegen litten weiterhin gleichviel.
Mehr als 70 Prozent der Akupunkturpatienten erklärten, dass ihre Schmerzen um mindestens die Hälfte schwächer wurden, sagte Irnich. Am besten wirkten die Nadeln bei Leuten, die schon fünf Jahre oder länger Beschwerden hatten.
Irnich gab allerdings zu, dass diese Studie ungenau ist: Es gibt nämlich bei manuellen Therapien keine Placebo-Pillen, mit denen man eine Kontrollgruppe behandeln könnte. Auch sind die Akupunktur- und Massagemethoden von Therapeut zu Therapeut verschieden.
Auch hier gibt es keine Wunder-Therapie. Jeder muss eigentlich für sich entscheiden, welche Methode für ihn am besten ist, sagt der Mediziner.
Tipp 3 :
Orthostattische Hypotonie - Wenn Ihnen beim Aufstehen schwarz vor Augen wird
Das Telefon klingelt. Als Sie aufstehen wollen, um den Hörer abzunehmen, halten Sie inne; Sie fühlen sich wie ohnmächtig. Sie greifen nach einem Stuhl und müssen sich stützen, denn Sie sind zu schnell aufgestanden.
Eine gelegentlich auftretende, sekundenlange Benommenheit beim Aufstehen kann normal sein. Wenn Ihnen aber beim Aufstehen regelmäßig schwindelig wird, kann das an einer gesundheitlichen Störung liegen, der orthostattischen Hypotonie, einem chronischen Blutdruckproblem.
Die orthostattische Hypotonie kann besonders bei älteren Menschen zu Stürzen führen. Mit Hilfe einiger einfacher Maßnahmen können die Patienten die orthostattische Hypotonie allerdings gut bewältigen.
Beim plötzlichen Aufstehen sackt der Blutdruck für einen kurzen Moment ab
Niedriger Blutdruck wird auch Hypotonie genannt. Mit dem Begriff orthostattische Hypotonie ist ein plötzlicher Abfall des Blutdrucks beim Aufstehen gemeint.
Wenn Sie aufstehen, fließt Ihr Blut vom Kopf weg und hin zu den Füßen. Um dem entgegenzusteuern, schlägt Ihr Herz schneller und die Blutgefäße ziehen sich zusammen. Der Blutdruck steigt dann schnell an und das Blut wird rasch zum Kopf zurückbefördert.
Wenn diese Reaktion jedoch in irgendeiner Weise verlangsamt ist, kann es kurzzeitig zu einem ungenügenden Blutzufluss zum Gehirn kommen. Dadurch können Sie sich wie benebelt fühlen.
Das Hautsymptom der orthostattischen Hypotonie ist das Gefühl, Ihnen werde schwarz vor Augen (anders als das Schwindelgefühl, dass man empfindet, wenn man sich mehrmals um die eigene Achse gedreht hat). Eventuell sehen Sie Punkte vor den Augen und fühlen sich einer Ohnmacht nahe. Die Symptome sind morgens, nach dem Essen oder nach einem Bad meist stärker ausgeprägt.
Obwohl diese Störung nicht lebensgefährlich ist, kann die orthostattische Hypotonie einen Bewusstseinsverlust verursachen und dadurch eine Verletzung durch einen Sturz nach sich ziehen.
Tipp 4 :
Kalzium unterstützt Sie beim Abnehmen
Eine an Kalzium reiche Kost stärkt die Knochen - das ist bekannt. In mittlerweile 10 Studien konnte jetzt eine andere segensreiche Wirkung des Mineralstoffs nachgewiesen werden: Kalzium hilft Ihnen beim Abnehmen!
Kalzium täglich in einer Dosis von 1000 bis 1200 mg eingenommen, reduziert Ihr Gewicht pro Jahr um 0,4 kg, ohne dass Sie Ihre Nahrungsaufnahme einschränken. Langfristig können Sie, so die Studiendaten, mehrere Kilo abnehmen!
TIPP: Essen Sie täglich ausreichend kalziumreiche Kost, z.B. fettarme Milch und Milchprodukte. Das ist ganz leicht: 1000 mg Kalzium nehmen Sie bereits zu sich, wenn Sie 0,5 l Milch oder Buttermilch und 40 g Emmentaler Käse zu sich nehmen. Viel Kalzium enthält auch Tofu. Regelmäßig verzehrt, kann er auch Ihre Bleiwerte im Blut senken, zeigte eine im Juli veröffentlichte Studie. Die Forscher vermuten, dass das Kalzium die Blei-Aufnahme verhindert. Gute Blei-Binder sind auch Zink und Selen. Ihre tägliche Kalzium-Dosis können Sie auch - kalorienfrei - als Tabletten, Brausetabletten, Granulat oder Trinkampullen einnehmen, die Sie rezeptfrei z. B. in der Apotheke oder im Reformhaus bekommen.
ABER VORSICHT: Eine erhöhte kalzium-Zufuhr ersetzt nicht andere Therapien zur Reduzierung eines krankhaften Übergewichts!
- Achten Sie auf ausreichende körperliche Bewegung, z.B. täglich 1/2 Stunde flottes Gehen. Jetzt im Herbst bietet sich auch Gartenarbeit als Fitness-Training an.
- Essen Sie weiterhin kalorienbewusst. Versuchen Sie die gesunde Mittelmeerkost.
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