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   Infos und Tipps rund um die Gesundheit 

 

Tipp 1 : 7 Substanzen, die Ihre sportliche Leistungsfähigkeit verbessern
1. Vitamin E, 2. magnesium, 3. L-Tyrosin, 4. L-Carnitin, 5. Coenzym Q10, 6. Ginseng, 7. Octacosanol

Tipp 2 : Senf fördert die Verdauung
Zu einer guten Bratwurst gehört Senf. Das ist nicht nur eine Binsenweißheit, sondern auch ernährungswissenschaftlich begründet. Senf wird aus Senfkörnern hergestellt. Diese enthalten neben Eiweiß, fettem Öl und so genannten Glucosesinolaten auch wertvolles Senföl. Dieses steigert die Produktion von Speichel, Magensäure und Gallensaft. Das wiederum verbessert die Stärke- und Fettverdauung. Außerdem wird die Darmbewegung angekurbelt. Mit anderen Worten: Fette und schwere Gerichte lassen sich durch Zugabe von Senf besser verdauen. Also auch die Bratwurst.

Tipp 3 : So kaufen Sie die richtigen Laufschuhe
* Für jeden und jede gibt es die optimale Dämpfung und Stütze. Deshalb: Laufschuhe nie ohne Beratung kaufen. Eine Stunde für den Kauf einplanen. * Alte Laufschuhe mitnehmen. An der Abnutzung kann die Fußproblematik erkannt werden. * Für die Finanzplanung: Gute Laufschuhe gibt es ab ca. 170 Mark. * Nicht alle Schuhe sind für Einlagen geeignet. Wer Sporteinlagen trägt: mitnehmen. * Füße dehnen sich im Laufe des Tages aus. Deshalb nie morgens Schuhe kaufen. * Schuhe sind groß genug, wenn beim Stehen vor den Zehen noch eine Daumen-Breit Platz ist. * Immer einen Testlauf machen. Gute Läden lassen ihre Kunden (bei trockenem Wetter) auch ein paar Schritte nach draußen. * Gutes Verkaufspersonal prüft die individuelle Fußstellung. Sehr gutes Verkaufspersonal beobachtet das Laufverhalten im Schuh. * Möglichst wenig vom Aussehen leiten lassen - entscheidend sind Passform, Stützfunktion und Abrollverhalten. * Nach maximal 1.500 Kilometern ist einneues Paar Laufschuhe fällig.

Tipp 4 : Die Schilddrüsenüberfunktion: Ist Ihre Schilddrüse zu aktiv?
Schlankwerden kann mühsam sein. Aber in letzter Zeit haben Sie mühelos an Gewicht verloren. Statt sich zu freuen, fragen Sie sich, ob ernsthaft irgendetwas nicht stimmt. Viele Erkrankungen können Gewichtsverlust verursachen. Eine der häufigsten ist die Überfunktion der Schilddrüse. Eine Schilddrüsenüberfunktion kann andere Erkrankungen imitieren und ist daher manchmal schwierig zu erkennen. Aber wenn sie einmal diagnostiziert ist, spricht sie im allgemeinen gut auf eine Behandlung an. Der Thermostat des Körpers Die Schilddrüse befindet sich am unteren Ende des Halses, direkt oberhalb des Brustbeins. Als Teil des endokrinen Drüsensystems setzt die Schilddrüse Hormone in die Blutbahn frei. Diese Hormone lösen chemische Reaktionen aus und beeinflussen viele Prozesse, unter anderem die Stoffwechselrate, die Körpertemperatur, die Muskelkraft, den Cholesterinspiegel und selbst die Stimmungslage. Wenn die Schilddrüse zuviel oder zuwenig Hormon freisetzt, kann dies Ihre Gesundheit beeinflussen. Zuwenig Hormon führt zu einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) mit einer Verlangsamung des Stoffwechsels. Zuviel Hormon verursacht eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) und bringt die gegenteilige Wirkung hervor. Eine überaktive Schilddrüse kann den Stoffwechsel des Körpers um 60% bis 100% steigern und zu plötzlichem Gewichtsverlust und einer Reihe anderer Symptome führen. Frauen neigen viel mehr als Männer zu einer Schilddrüsenüberfunktion. Die Erkrankung tritt häufiger im jungen und mittleren Erwachsenenalter auf, obwohl sie in jedem Lebensalter vorkommen kann. Ursachen und Wirkungen können erheblich variieren Die Schilddrüsenüberfunktion wird im allgemeinen durch die Basedowsche Krankheit hervorgerufen. Dies ist eine Erkrankung, bei der im Immunsystem produzierte Antikörper die Schilddrüse zu vermehrter Ausschüttung anregen können. Ein anderer, seltenerer Grund ist eine Überproduktion des Schilddrüsenhormons durch selbständig (autonom) gewordene Bezirke der Schilddrüse. Zu den Symptomen einer Schilddrüsenüberfunktion gehören unter anderem: • plötzlicher Gewichtsverlust (trotz eventuell gesteigerten Appetits) • schneller oder unregelmäßiger Herzschlag oder starkes Herzklopfen • Nervosität, Reizbarkeit •Veränderung der Stuhlgewohnheiten (Durchfälle) • Schwellung am vorderen Hals (Kröpf) • hervortretende Augen • Schlafstörungen Die Symptome können bei älteren Personen abgemildert sein. Die häufigsten sind schneller Puls, Hitzeunverträglichkeit und rasche Ermüdbarkeit bei normaler Aktivität. Unbehandelt kann eine Schilddrüsenüberfunktion das Herz-Kreislauf-System sehr belasten - manchmal bis zu einem lebensgefährlichen Grad. Außerdem bringt sie auch ein Osteoporoserisiko mit sich. Therapeutische Maßnahmen Da die Schilddrüsenüberfunktion so viele verschiedene Symptome hervorbringen kann, kann sie leicht mit anderen Erkrankungen verwechselt werden. Ist jedoch einmal der Verdacht geäußert worden, kann die Erkrankung durch einfache und kostengünstige Bluttests diagnostiziert werden. Ihr Arzt kann Ihnen helfen, eine geeignete Behandlung entsprechend Ihrer körperlichen Verfassung, Ihrem Alter und dem Schweregrad der Schilddrüsenüberfunktion zu finden. Es gibt 3 Arten von Behandlung: • Radioaktives Jod - Das ist die häufigste Behandlung in den USA. Nach oraler Gabe wird das radioaktive Jod in die Schilddrüse aufgenommen. Die Drüse schrumpft in einigen Monaten, und die Symptome gehen langsam zurück. Gewöhnlich führt diese Behandlung zusehends zu einer Verminderung der Schilddrüsenaktivität, so daß eine lebenslange Gabe von Schilddrüsenhormonen notwendig wird (im allgemeinen eine Tablette täglich). • Medikamente, die die Schilddrüse hemmen (Thyreostatika) - Diese Medikamente vermindern nach und nach die Symptome der Schilddrüsenüberfunktion, indem sie die Schilddrüse an der Produktion übermäßiger Mengen von Hormonen hindern. Diese Form der Therapie wird in Deutschland häufig praktiziert. Thyreostatika werden meist für etwa ein Jahr eingenommen und dann abgesetzt. Für viele Patienten wird die Erkrankung damit dauerhaft beseitigt. Jedoch sind Rückfälle ziemlich häufig. • Operative Entfernung der Schilddrüse (Thyreoidektomie) - Patienten, die schilddrüsenhemmende Medikamente nicht vertragen und keine radioaktive Behandlung wünschen, können chirurgisch behandelt werden, obwohl dies nicht so häufig vorkommt. Bei unkomplizierten Fällen werden meist andere Behandlungsweisen vorgezogen. Langzeitbehandlung Mit der Hilfe Ihres Arztes und regelmäßiger Kontrollen kann eine Schilddrüsenüberfunktion erfolgreich behandelt werden. Obwohl Sie als Folge der Behandlung eventuell täglich Schilddrüsenhormone einnehmen müssen, sprechen die Ergebnisse gewöhnlich dafür.

 


 

 
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Dienstag, 22. Mai