Tipp 1 :
Alarm im Körper - Angstreaktionen des menschlichen Organismus
Über Augen und Ohren werden bedrohliche Reize wahrgenommen. In den inneren Regionen des menschlichen Hirns löst diese Meldung eine Folge von Reaktionen aus.
Eine erste Welle von Stresshormonen wird über das Nervensystem ausgesandt.
Anschließend werden die von der Hypophyse angeregten Nebennieren aktiv: Sie produzieren Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. Über die Blutbahn gelangen diese in alle Körperregionen.
Vom Thalamus gelangt der Bedrohungsreiz in die Großhirnrinde, wo er mit Informationen des Gedächtnisses verglichen wird - hier wird eine Situation bewusst als gefährlich wahrgenommen.
Der Hypothalamus schüttet Stresshormone und andere Botenstoffe aus.
Die Hypophyse gibt den Nebennieren Signale zur vermehrten Hormonproduktion.
Der Kaumuskel spannt sich, der Mund wird trockener.
Das Herz schlägt schneller, pumpt mehr Blut.
Die Bronchien dehnen sich, die Atmung wird schneller.
Vermehrte Absonderungen der Schweißdrüsen (Angstschweiß).
Die Leber sorgt für den Brennstoff Zucker, gleichzeitig drosselt die Bauchspeicheldrüse die Produktion des Blutzucker abbauenden Insulins.
Arm- und Beinmuskeln werden angespannt.
Darm und Harnblase reagieren mit verstärktem Drang zur Entleerung.
Bei längerem Angstzustand wird die Produktion der Geschlechtshormone gedrosselt.
Tipp 2 :
Was Sie gegen Seekrankheit tun können
- Wichtigste Regel: Hinaus an Deck, frische Luft atmen und zum Horizont schauen. Dort findet das Auge Ruhe.
- In der Mitte zwischen Bug und Heck bleiben, dort schaukelt das Schiff am wenigsten.
- Ein halber Löffel Ingwerpulver im Tee oder als Tablette beruhigt den Verdauungstrakt für mehrere Stunden. Druckarmbänder, die den sogenannten Nei-Kuan-Punkt (zwei Daumen breit unterm Handgelenk) stimulieren, gelten eher als Glaubensfrage.
- Bei hartnäckigen Fällen hilft der Schiffsarzt mit Medikamenten: Dramamine in Tablettenform dämpfen die Aktivität des zentralen Nervensystems. Wer nichts mehr zu sich nehmen kann, erhält eine Injektion mit Promethazin. Das nimmt das Übelkeitsgefühl für vier bis fünf Tage.
Tipp 3 :
Drei Ursachen für den Haarverlust
Männlicher Haarausfall
Das männliche Hormon Testosteron wird in der Kopfhaut zu DHT (Dihydrotestosteron) abgebaut. Dort sorgt DHT für eine Verkürzung der Wachstumsphase der Haare, bis die Haarfollikel endgültig absterben.
Kreisrunder Haarausfall
Vermutlich durch eine Fehlsteuerung des Immunsystems richten sich Abwehrzellen gegen Haarbestandteile, was zur Lähmung der Haarwurzeln führen kann.
Diffuser Haarausfall
Hohes Fieber (über 39 Grad C), Grippe oder chronische Entzündungen gehen dem Haarverlust meist um einige Monate voraus. Auch Nährstoffmangel (Eisen, Zink) kann Haare aus der Wachstums- in die Ruhephase übergehen und ausfallen lassen.
Tipp 4 :
Shiitake-Pilze: Genießen Sie sie immer gekocht
Japanische Shiitake-Pilze sind mittlerweile die zweithäufigsten Speisepilze in Deutschland und werden auch roh angeboten. Vorsicht: Genießen Sie die Pilze, die oft Bestandteil von Speisen in asiatischen Restaurants sind, nur gar gekocht. Roh oder halb gar können sie zu Hautausschlag führen. Die Symptome zeigen sich bereits am nächsten Tag nach dem Essen: Die Haut juckt: sie ist mit zahlreichen roten Streifen überzogen, die mehrere Wochen bleiben können. Auslöser ist offenbar ein in den Pilzen enthaltenes Polysaccarid, das erst durch Kochen abgetötet wird.
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