Tipp 1 :
Obst und Gemüse: Der beste Schutz für Ihre Gesundheit
Frisches Obst und Gemüse satt: Nutzen Sie das große Angebot an Feld- und Gartenfrüchten im späten Sommer und frühen Herbst. Die selben Stoffe, mit denen sich Pflanzen vor natürlichen Feinden wie Insekten, Viren, Bakterien und Pilzen schützen, entfalten auch im menschlichen Körper ihre segensreiche Wirkung.
Verantwortlich für die gesundheitsfördernde Wirkung sind die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe, die z.B. Früchten die rote Farbe verleihen. Längst sind noch nicht alle erforscht, von einigen ist aber die Wirkweise bereits bekannt. Sekundäre Pflanzenstoffe schützen vor
- freien Radikalen, die Körperzellen schädigen und wahrscheinlich mitverantwortlich sind für die Entstehung von Krebs und Grauem Star,
- Herzinfarkt und Schlaganfall,
- der Bildung von Blutgerinnseln,
hohem Blutdruck und hohem Cholesterinspiegel,
- der Infektion mit Bakterien, Viren und Pilzen,
- der Schwächung des Immunsystems,
- Entzündungen, die durch Verletzungen hervorgerufen werden.
Hinweis: Essen Sie täglich 5 Portionen - je eine Hand voll - Obst und Gemüse. Die meisten sekundären Pflanzenstoffe sitzen in oder direkt unter der Schale, waschen Sie daher die Pflanzen gründlich, statt sie zu schälen. Die Tabelle unten gibt Ihnen Auskunft über ihre Wirkung.
Tipp 2 :
Was Sie gegen Seekrankheit tun können
- Wichtigste Regel: Hinaus an Deck, frische Luft atmen und zum Horizont schauen. Dort findet das Auge Ruhe.
- In der Mitte zwischen Bug und Heck bleiben, dort schaukelt das Schiff am wenigsten.
- Ein halber Löffel Ingwerpulver im Tee oder als Tablette beruhigt den Verdauungstrakt für mehrere Stunden. Druckarmbänder, die den sogenannten Nei-Kuan-Punkt (zwei Daumen breit unterm Handgelenk) stimulieren, gelten eher als Glaubensfrage.
- Bei hartnäckigen Fällen hilft der Schiffsarzt mit Medikamenten: Dramamine in Tablettenform dämpfen die Aktivität des zentralen Nervensystems. Wer nichts mehr zu sich nehmen kann, erhält eine Injektion mit Promethazin. Das nimmt das Übelkeitsgefühl für vier bis fünf Tage.
Tipp 3 :
Krebs: Jeder kann vorbeugen
Unvernünftige Lebensweise (zu viel essen, rauchen, extreme Sonneneinstrahlung) sowie eine höhere Lebenserwartung lassen auch das Krebsrisiko ansteigen. Mehr als 340 000 Menschen erkranken jedes Jahr in Deutschland. Vorbeugen kann und muss jeder selbst. Wie das am besten geht, steht in der Broschüren “Schutz vor Krebs”. Sie gibt ausführliche Tipps zu einer gesunden und ausgeglichenen Ernährung. Und sie informiert darüber, welche Vorsorgeuntersuchungen Ihnen wann zustehen Interessen können die Broschüre kostenlos anfordern beim Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), Postfach 10 19 49, 69009 Heidelberg
Tipp 4 :
Das Geheimnis des hundertjährigen Lebens
Diät hält Sie jung. Schon in den 30er Jahren fanden Wissenschaftler bei einem Versuch mit Laborratten heraus, dass diese eine um 50 % höhere Lebenserwartung hatten, wenn sie auf Schmalkost gesetzt wurden.
Bei unzähligen weiteren Studien wurde bewiesen, dass Diäten den Körper von Tier und Mensch jung halten.
Die Erklärung ist denkbar einfach: Je weniger Kalorien aufgenommen werden, desto weniger Energie muss im Stoffwechsel umgesetzt werden und desto weniger Schadstoffe werden dabei produziert.
Je mehr Nahrung Sie täglich aufnehmen, desto mehr Sauerstoff wird in Ihren Zellen verarbeitet. Sauerstoff, der als Brennstoff bei Ihrem Stoffwechsel dient, ist in einer hohen Dosis ein Gift und lässt Sie altern.
Studien bei Hundertjährigen zeigen, dass die große Mehrzahl von Ihnen drahtige und schlanke Menschen sind, die sich körperlich und geistig fordern und sich gesund und kalorienbewusst ernähren. Viele Diät-Experten raten ihren Klienten, auf das Abendessen zu verzichten. Das wirkt sich jedoch sehr negativ auf Geselligkeit und Lebensfreude aus.
Meiden Sie stattdessen kalorienreiche Kost, sparen Sie allen voran am Fett, verzichten Sie aber nicht auf gewohnte Essenszeiten und -rituale.
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