Tipp 1 :
Wenn der Körper SOS funkt
Haarausfall
Gefahr droht: Lupus erythematodes, wahrscheinlich eine Autoimmunerkrankung, führt neben Fieber, Gelenkschmerzen und Hautausschlag mitunter auch zu Haarausfall. Der Lupus kann zu lebensgefährlichen Entzündungen an Herz und Nieren führen. Gehen Sie darum sofort zum Hautarzt, wenn Sie mehr als eines der genannten Symptome bei sich feststellen.
Keine Panik: Wenn dem Haarausfall eine heftige Infektion vorausgegangen ist (die auch einige Wochen zurückliegen kann), wird wahrscheinlich nur eine Störung des Immunsystems der Grund für den Wachstums-Stopp der Haare sein. Das geht bald wieder vorbei.
Schwindel
Gefahr droht: Ein Schlaganfall könnte sich ankündigen oder bereits eingetreten sein. Wenn Doppelbilder, Lähmungen, Gefühlsstörungen, eine Fallneigung oder Bewusstseinstrübung dazukommen, ist eine sofortige neurologische Untersuchung in einem Krankenhaus erforderlich, so der Rat von Dr. Reinhard Lange, Neurologe im Hamburger Krankenhaus St. Georg.
Keine Panik: Nur Sekunden dauernder Drehschwindel nach Änderung der Körperhaltung oder in Verbindung mit Ohrgeräuschen und schlechtem Hören ist meist harmlos. Trotzdem sollte man zum HNO-Arzt. Auch eine zu starke Brille kann Schwindel auslösen. Das kann der kostenlose Check beim Optiker klären.
Schmerzen im Kniegelenk
Gefahr droht: Es kann sich um Spätfolgen der Lyme-Borreliose handeln, die durch Zecken übertragen wird. Nach Monaten oder Jahren, wenn man nicht mehr damit rechnet, schwellen Knie- und andere große Gelenke schmerzhaft an. Weisen Sie bei solchen Beschwerden den Arzt unbedingt auf den Zeckenbiss hin. Die Untersuchung von Blut und Nervenwasser kann die Diagnose festigen. Mit Antibiotika bilden sich Lähmungen, Hautveränderungen und Nervenschmerzen zurück. Ohne rechtzeitige Behandlung können die Symptome chronisch werden und auf Gehirn und Rückenmark übergreifen, erklärt der Hamburger Neurologe Dr. Wolfgang-Gerhard Elias.
Keine Panik: Es könnte auch eine Schleimbeutelentzündung sein, etwa durch Überbelastung beim Sport oder Fliesenlegen. Gönnen Sie dem Gelenk Ruhe und machen Sie bis zu viermal täglich kalte Umschläge. Bessern sich die Beschwerden nach drei Tagen nicht deutlich, sollten Sie zu einem Orthopäden gehen, sagt Professor Carl-Joachim Wirth, Leiter der Orthopädischen Klinik an der Medizinischen Hochschule Hannover.
Nachtschweiß
Gefahr droht: Eine Entzündung am Herzen ist möglich, wenn Sie eine Infektion, eine Zahnbehandlung oder Operation hinter sich haben. Teile von Bakterien führen das Abwehrsystem in die Irre, Immunzellen verwechseln das Herzgewebe mit diesen Eindringlingen. Folgen: Herzrasen, Fieber und Nachtschweiß, die ohne Behandlung tödlich enden können. Dann müssen Sie sofort ins Krankenhaus. Nur strenge Bettruhe, Antibiotika und Cortison sowie möglicherweise Operationen können dann helfen, sagt der Münchner Internist Dr. Carsten Otto.
Keine Panik: Schmerzmittel mit ASS- und Metamizol, etwa Aspirin oder Novalgin, können zu vermehrtem Schwitzen in der Nacht führen. Sprechen Sie mit dem Arzt über Alternativen.
Fehlalarm
Ganz ruhig bleiben! Wegen dieser Symptome müssen Sie sich nicht sorgen:
Rote Äderchen im Auge
Ist das Weiße in Ihren Augen von roten Äderchen gezeichnet wie eine Landkarte, haben Sie nur ein ästhetisches Problem. Das haben Sie sich vermutlich eingehandelt, weil Sie zu nah am Kamin gesessen und ein Bier zu viel getrunken haben, in gechlortem Wasser geschwommen sind oder Ihr Auge zu rabiat gerieben haben. All dies kann die kleinen Blutgefäße der Augen erweitern, sodass sie überdeutlich zu sehen sind.
Kopfhautjucken
Nein, Sie haben vermutlich weder Läuse noch die Krätze. Testen Sie zunächst Ihre Haarpflegeprodukte, vor allem solche, die Sie erst seit kurzem anwenden. Lassen Sie diese weg, verwenden Sie ein altbewährtes. Hört das Jucken auch nach zehn Tagen nicht auf, können Sie mit einer fantasievollen Vermutung wie Kopfhautpilz den Hautarzt aufsuchen.
Stinkender Urin
Es muss ja nicht duften wie bei Douglas, aber wenn das Pinkeln sogar Ihren Geruchssinn beleidigt, muss mindestens beidseitige Nierenfäule vorliegen, meinen Sie? Mitnichten. Bestimmte Nahrungsmittel und Zusätze wie Spargel oder Glutamat (China-Food!) lassen Harn miefen.
Tipp 2 :
So bekommen Sie eine schönere Haut
Gut für die Haut:
*Vitamin, Ballaststoff- und zinkreiche Ernährung
*Schwitzen (Dampfbad) kurbelt den Stoffwechsel und die Durchblutung an
*Regelmäßiger und ausreichender Schlaf
*Häufige Spaziergänge und Sonnenlicht (allerdings nur in Maßen)
*Genug Wasser trinken
Schlecht für die Haut:
*Kälte, Heizungsluft und trockenes Raumklima
*Zuviel Sonne: Sonnenbrand (UVB-Strahlen); aber auch die alltägliche UVA-Strahlung fördert Hautalterung
*Nikotin und zuviel Alkohol
*Unregelmäßiger und zuwenig Schlaf
*Abgase, Luftverschmutzung
*Streß und Hektik
Tipp 3 :
Erkältung: Viel trinken
Beschwerden durch verschleimte Atemwege können Sie mit zwei Maßnahmen lindern:
1. Viel trinken. Das hält den Schleim flüssig.
2. Sorgen Sie für ausreichend Luftfeuchtigkeit im Zimmer. Zum Beispiel indem Sie ein nasses Tuch auf die Heizung legen. Denn trockene Luft reizt unnötig die Atemwege.
Tipp 4 :
Die besten Naturpräparate für neue Erfolge – garantiert auf keiner Dopingliste vermerkt.
Doping schadet nicht nur der Karriere, sondern auch dem Körper. Viele greifen zu illegalen Mitteln, ohne sich über die gesundheitlichen Risiken im Klaren zu sein, warnt Dr. Rainer Müller-Hörner, Ex-Profi-Triathlet und Sportmediziner aus Zirndorf. Mit diesen naturheilkundlichen Alternativen bleiben Sie sauber und gesund.
Wettkampfvorbereitung
Mit hochdosierten Enzymgaben können die Fließeigenschaften des Blutes verbessert werden – für eine optimale Versorgung der Muskulatur mit Sauerstoff und Nährstoffen. Dieses Einnahmeschema von Phlogenzym-Tabletten hat sich laut Müller-Hörner bewährt: Am dritten und zweiten Tag vor dem Wettkampf je dreimal täglich fünf Tabletten, am Tag vor dem großen Ereignis zweimal fünf und vier Stunden vorm Start noch mal zwei Tabletten schlucken.
Abbauprodukte ausspülen
Helfen Sie Ihren Muskeln, Verbrennungsrückstände loszuwerden. Speziell nach harten Trainingseinheiten und Wettkämpfen rät der Experte, entstandene Stoffwechsel-Abbauprodukte mit Hilfe eines speziellen Tees auszuspülen. Fragen Sie in der Apotheke nach Species Diureticae Dab 6. Eine zweite anregende Mixtur: 20 Gramm Mellisae, 20 Gramm Herba Hyperiti, 10 Gramm Radix Valerianae, 10 Gramm Slur Hibisci.
Bessere Regeneration
Die Einnahme von Traumeel-Ampullen, einem homöopathischen Mischpräparat, kann die Regenerationszeit der Muskulatur ebenfalls verkürzen, sagt Müller-Hörner. Nehmen Sie kurz vor dem Wettkampf und ein bis zwei Stunden danach eine Ampulle ein. An den folgenden drei Tagen morgens und abends ebenfalls jeweils eine Ampulle. Auch Akupunktur ist nützlich: Die beruhigende Wirkung verbessert Ihren Schlaf und entspannt die Muskulatur.
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