Tipp 1 :
Wer zu wenig schläft, wird früher alt
Schlafmangel lässt schneller altern. Das fanden Wissenschaftler der Universität von Chikago heraus. Bei nur vier Stunden Nachtruhe werden grundlegende Stoffwechselprobleme (Verarbeitung von Kohlenhydraten, Regulierung von Hormonen) gestört. Diese biologischen Veränderungen ähneln den Effekten vom Altwerden und dem Frühstadium von Diabetes.
Tipp 2 :
Pilzgerichte nicht wieder aufwärmen: Gift!
Immer wieder hört man, dass Pilzgerichte nicht aufgewärmt werden dürfen. Aber selbst die besten Kochbücher verschweigen warum. Die Antwort gibt das Buch Chemie in Lebensmitteln der Katalyse-Umweltgruppe Köln e.V.
Zitat: Pilze sollte man nach Möglichkeit nicht Aufwärmen. Der Grund ist der hohe Gehalt an Eiweiß und Aminosäuren, die bei zubereiteten Pilzen durch Luftsauerstoff und Bakterien in sehr kurzer Zeit zu Harnsäure, Ammoniak und einigen hochgiftigen Aminosäuren zersetzt werden. Dazu kommt noch, dass alle Pilze anstelle der sonst bei Pflanzen üblichen Cellulose ein Grundgerüst aus Chitin haben, eine stickstoffhaltige und leicht verderbliche Substanz. Die Symptome derartiger Vergiftungen sind Bauchschmerzen, Erbrechen und Nervenschäden, die in Einzelfällen tödlichen Ausgang haben können.
Übrigens: Dosen-Pilze werden durch Blanchieren (Eintauchen in kochendes Wasser) und anschließendes luftdichtes Verpacken haltbar gemacht. Auch diese Pilze dürfen nach dem Kochen nicht wieder aufgewärmt werden.
Tipp 3 :
Herzschrittmacher - Auf das richtige Timing kommt es an
In den sechziger Jahren waren Herzschrittmacher eine Neuheit und wurden als medizinisches Wunder betrachtet. Heute steuern sie den Herzschlag von schätzungsweise 200.000 Menschen in Deutschland (Jahresbericht 1999 des Deutschen Zentralregisters Herzschrittmacher).
Da das durchschnittliche Lebensalter stetig steigt, werden in den nächsten 10 Jahren mehr Herzschrittmacher eingepflanzt werden als heute. Dank technischer Fortschritte passen sich die Herzschrittmacher heute mehr und mehr den verschiedenen Erfordernissen des Körpers an.
Beim Herzrhythmus kommt es auf die Präzision an
Unter normalen Bedingungen funktioniert der natürliche Schrittmacher des Herzens, der sogenannte Sinusknoten, wie ein Uhrwerk. Er sorgt dafür, dass das Herz mit einer Frequenz schlägt, die den jeweiligen Aktivitäten angemessen ist.
Der Sinusknoten befindet sich im rechten Vorhof (Atrium) des Herzens. Spezielle Zellen des Sinusknotens erzeugen natürliche elektrische Impulse. Die elektrische Erregung wird im Normalfall in die darunter liegenden Kammern (Ventrikel) weitergeleitet. Mit jedem Impuls zieht sich der Herzmuskel zusammen und das Blut wird in den Körper gepumpt.
Sind jedoch diese regulären Impulse verlangsamt, unterbrochen oder bilden sich sogar in anderen Teilen des Herzens störende elektrische Signale, kann es zu plötzlichen Ohnmachtsanfällen, Benommenheit oder anderen Symptomen kommen.
Ein gestörter oder verlangsamter Herzrhythmus kann mit der Alterung des Herzmuskels oder der Vernarbung des Gewebes nach einem Herzinfarkt zusammenhängen. Zudem können einige Medikamente, die zur Behandlung von Herzkrankheiten oder an falls weisem hohem Puls eingesetzt werden, den normalen Herzrhythmus stören.
Tipp 4 :
Monatsübersicht: Wenn in Deutschland die Pollen fliegen
Hasel: Februar - März
Erle: März
Platane: April - Mai
Birke: April
Eiche: Mai
Gräser: Mai - August
Beifuß: August
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