Tipp 1 :
3 Faktoren die den Alterungsprozess im Gehirn steuern
Eine maßvolle Ernährung, wenig Stress und antioxidativ wirkende Vitamine.
1. Die antioxidativen Vitamine E und C bekämpfen freie Radikale, die Zellen im Hirn schädigen oder zerstören. Dabei fängt das fettlösliche Vitamin E die freien Radiaklaen, Vitamin C stärkt es. Eine regelmäßige Einnahme der beiden Vitamine ist also sinnvoll.
2. Aus Tierversuchen ist bekannt das sich die Lebenserwartung verdoppeln lässt, wenn die Kalorienzufuhr um 30 bis 40 % verringert wird. Experten glauben, dies in gewisser Weise auch auf den Menschen übertragen zu können.
3. So genannte Uhr-Gene kontrollieren die Dauer und Häufigkeit der Zellteilung. Als man sie bei Würmern ausschaltet, wurden diese doppelt so alt. Auch dies lässt sich auf den Menschen übertragen. Uhr-Gene werden durch Stress aktiv.
TIPP: Versuchen Sie deshalb, nervöse Hektik zu vermeiden. Aber Vorsicht: Werden Sie deshalb nicht träge und phlegmatisch. Nervenzellen brauchen Anregungen durch Reize, wenn sie nicht - überflüssig geworden - absterben sollen. Deshalb ist geistige Regsamkeit auch im Alter sehr wichtig!
Tipp 2 :
Pilzgerichte nicht wieder aufwärmen: Gift!
Immer wieder hört man, dass Pilzgerichte nicht aufgewärmt werden dürfen. Aber selbst die besten Kochbücher verschweigen warum. Die Antwort gibt das Buch Chemie in Lebensmitteln der Katalyse-Umweltgruppe Köln e.V.
Zitat: Pilze sollte man nach Möglichkeit nicht Aufwärmen. Der Grund ist der hohe Gehalt an Eiweiß und Aminosäuren, die bei zubereiteten Pilzen durch Luftsauerstoff und Bakterien in sehr kurzer Zeit zu Harnsäure, Ammoniak und einigen hochgiftigen Aminosäuren zersetzt werden. Dazu kommt noch, dass alle Pilze anstelle der sonst bei Pflanzen üblichen Cellulose ein Grundgerüst aus Chitin haben, eine stickstoffhaltige und leicht verderbliche Substanz. Die Symptome derartiger Vergiftungen sind Bauchschmerzen, Erbrechen und Nervenschäden, die in Einzelfällen tödlichen Ausgang haben können.
Übrigens: Dosen-Pilze werden durch Blanchieren (Eintauchen in kochendes Wasser) und anschließendes luftdichtes Verpacken haltbar gemacht. Auch diese Pilze dürfen nach dem Kochen nicht wieder aufgewärmt werden.
Tipp 3 :
Erkältung: Vorsicht bei Nasenspray
Nasensprays lindern zwar Schnupfen-Beschwerden, können aber bei unsachgemäßer Benutzung zur Bakterienschleuder werden. Das meint zumindest die in Apotheken erhältliche Zeitschrift Gesundheit. Das Problem: Durch Druck auf das Fläschchen wird zunächst das Spray in der Nase verteilt. Lockert man dann den Druck, kann keimhaltiges Nasensekret angesaugt werden, das beim nächsten Gebrauch wieder in der Nase verteilt wird.
Deshalb wird geraten: Sprayflaschen in der Nase zusammendrücken, rausziehen und erst dann den Druck lockern, so dass saubere Luft angesaugt wird. Auch Nasentropfen-Pipetten sollten auf diese Weise angewendet werden.
Tipp 4 :
Die Schilddrüsenüberfunktion: Ist Ihre Schilddrüse zu aktiv?
Schlankwerden kann mühsam sein. Aber in letzter Zeit haben Sie mühelos an Gewicht verloren. Statt sich zu freuen, fragen Sie sich, ob ernsthaft irgendetwas nicht stimmt.
Viele Erkrankungen können Gewichtsverlust verursachen. Eine der häufigsten ist die Überfunktion der Schilddrüse.
Eine Schilddrüsenüberfunktion kann andere Erkrankungen imitieren und ist daher manchmal schwierig zu erkennen. Aber wenn sie einmal diagnostiziert ist, spricht sie im allgemeinen gut auf eine Behandlung an.
Der Thermostat des Körpers
Die Schilddrüse befindet sich am unteren Ende des Halses, direkt oberhalb des Brustbeins. Als Teil des endokrinen Drüsensystems setzt die Schilddrüse Hormone in die Blutbahn frei.
Diese Hormone lösen chemische Reaktionen aus und beeinflussen viele Prozesse, unter anderem die Stoffwechselrate, die Körpertemperatur, die Muskelkraft, den Cholesterinspiegel und selbst die Stimmungslage.
Wenn die Schilddrüse zuviel oder zuwenig Hormon freisetzt, kann dies Ihre Gesundheit beeinflussen. Zuwenig Hormon führt zu einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) mit einer Verlangsamung des Stoffwechsels. Zuviel Hormon verursacht eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) und bringt die gegenteilige Wirkung hervor.
Eine überaktive Schilddrüse kann den Stoffwechsel des Körpers um 60% bis 100% steigern und zu plötzlichem Gewichtsverlust und einer Reihe anderer Symptome führen.
Frauen neigen viel mehr als Männer zu einer Schilddrüsenüberfunktion. Die Erkrankung tritt häufiger im jungen und mittleren Erwachsenenalter auf, obwohl sie in jedem Lebensalter vorkommen kann.
Ursachen und Wirkungen können erheblich variieren
Die Schilddrüsenüberfunktion wird im allgemeinen durch die Basedowsche Krankheit hervorgerufen. Dies ist eine Erkrankung, bei der im Immunsystem produzierte Antikörper die Schilddrüse zu vermehrter Ausschüttung anregen können.
Ein anderer, seltenerer Grund ist eine Überproduktion des Schilddrüsenhormons durch selbständig (autonom) gewordene Bezirke der Schilddrüse. Zu den Symptomen einer Schilddrüsenüberfunktion gehören unter anderem:
• plötzlicher Gewichtsverlust (trotz eventuell gesteigerten Appetits)
• schneller oder unregelmäßiger Herzschlag oder starkes Herzklopfen
• Nervosität, Reizbarkeit
•Veränderung der Stuhlgewohnheiten (Durchfälle)
• Schwellung am vorderen Hals (Kröpf)
• hervortretende Augen
• Schlafstörungen
Die Symptome können bei älteren Personen abgemildert sein. Die häufigsten sind schneller Puls, Hitzeunverträglichkeit und rasche Ermüdbarkeit bei normaler Aktivität.
Unbehandelt kann eine Schilddrüsenüberfunktion das Herz-Kreislauf-System sehr belasten - manchmal bis zu einem lebensgefährlichen Grad. Außerdem bringt sie auch ein Osteoporoserisiko mit sich.
Therapeutische Maßnahmen
Da die Schilddrüsenüberfunktion so viele verschiedene Symptome hervorbringen kann, kann sie leicht mit anderen Erkrankungen verwechselt werden. Ist jedoch einmal der Verdacht geäußert worden, kann die Erkrankung durch einfache und kostengünstige Bluttests diagnostiziert werden.
Ihr Arzt kann Ihnen helfen, eine geeignete Behandlung entsprechend Ihrer körperlichen Verfassung, Ihrem Alter und dem Schweregrad der Schilddrüsenüberfunktion zu finden. Es gibt 3 Arten von Behandlung:
• Radioaktives Jod - Das ist die häufigste Behandlung in den USA. Nach oraler Gabe wird das radioaktive Jod in die Schilddrüse aufgenommen. Die Drüse schrumpft in einigen Monaten, und die Symptome gehen langsam zurück. Gewöhnlich führt diese Behandlung zusehends zu einer Verminderung der Schilddrüsenaktivität, so daß eine lebenslange Gabe von Schilddrüsenhormonen notwendig wird (im allgemeinen eine Tablette täglich).
• Medikamente, die die Schilddrüse hemmen (Thyreostatika) - Diese Medikamente vermindern nach und nach die Symptome der Schilddrüsenüberfunktion, indem sie die Schilddrüse an der Produktion übermäßiger Mengen von Hormonen hindern. Diese Form der Therapie wird in Deutschland häufig praktiziert. Thyreostatika werden meist für etwa ein Jahr eingenommen und dann abgesetzt.
Für viele Patienten wird die Erkrankung damit dauerhaft beseitigt. Jedoch sind Rückfälle ziemlich häufig.
• Operative Entfernung der Schilddrüse (Thyreoidektomie) - Patienten, die schilddrüsenhemmende Medikamente nicht vertragen und keine radioaktive Behandlung wünschen, können chirurgisch behandelt werden, obwohl dies nicht so häufig vorkommt.
Bei unkomplizierten Fällen werden meist andere Behandlungsweisen vorgezogen.
Langzeitbehandlung
Mit der Hilfe Ihres Arztes und regelmäßiger Kontrollen kann eine Schilddrüsenüberfunktion erfolgreich behandelt werden. Obwohl Sie als Folge der Behandlung eventuell täglich Schilddrüsenhormone einnehmen müssen, sprechen die Ergebnisse gewöhnlich dafür.
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