Tipp 1 :
Erste Hilfe bei Erfrierungen.
Nicht nur beim Eisklettern ist der Körper niedrigsten Temperaturen ausgesetzt. Wer falsch gekleidet ist, riskiert Erfrierungen: Blutgefäße verengen sich, das Gewebe bekommt zu wenig Sauerstoff, stirbt ab. Die Haut wird erst rot, dann wachsweiß. Wir sagen, was bei Frostschäden hilft:
Zuerst feuchte oder engsitzende Kleidung vorsichtig ausziehen. Dann die tiefgekühlte Stelle mit der anderen Hand oder unter der Achsel oder zwischen den Beinen vorsichtig aufwärmen. Auf jeden Fall verboten: das Massieren oder das Warmreiben des frostigen Körperteils mit Schnee.
Wenn die erfrorene Stelle trotzdem keine Farbe zurückerlangt: in lauwarmes Wasser (Achtung, nur wenig über Körpertemperatur!) tauchen und auf diese Art langsam, aber sicher auftauen lassen. Die Entfrostung dauert insgesamt ungefähr zwanzig bis vierzig Minuten).
Auf keinen Fall darf die Stelle noch mal erfrieren. Deshalb das Körperteil warm halten (z. B. mit einem Schal). Ein leichter Verband darunter schützt vor Verletzungen und Infektionen. Und danach nichts wie ab zum Arzt
Tipp 2 :
Senf fördert die Verdauung
Zu einer guten Bratwurst gehört Senf. Das ist nicht nur eine Binsenweißheit, sondern auch ernährungswissenschaftlich begründet.
Senf wird aus Senfkörnern hergestellt. Diese enthalten neben Eiweiß, fettem Öl und so genannten Glucosesinolaten auch wertvolles Senföl. Dieses steigert die Produktion von Speichel, Magensäure und Gallensaft. Das wiederum verbessert die Stärke- und Fettverdauung. Außerdem wird die Darmbewegung angekurbelt.
Mit anderen Worten: Fette und schwere Gerichte lassen sich durch Zugabe von Senf besser verdauen. Also auch die Bratwurst.
Tipp 3 :
10 Ratschläge für die gesunde Ernährung
Haben Sie das neue Jahr mit dem guten Vorsatz begonnen, künftig besser auf Ihre Gesundheit zu achten? Hier sind 10 Ratschläge für die gesunde Ernährung, die Ihnen dabei helfen.
Halten Sie das rechte Maß.
Die Antwort auf die Frage, wie viel Nahrung gut für Sie ist, kann Ihnen niemand abnehmen. Dazu sind die Menschen viel zu verschieden. Es hängt von Ihrem Stoffwechsel ab, von Ihrem Alter, Ihrem Beruf, Ihrer Lebensweise und von vielen anderen Dingen.
Wer viel arbeitet und sich viel bewegt, braucht mehr als ein Geruhsamer, Alte brauchen weniger als Junge, Gesunde mehr als Kranke. Die Bedürfnisse Ihres Körpers verändern sich nicht nur im Lauf des Lebens, sondern vielleicht auch innerhalb eines Monats. Bilden Sie sich deshalb zu Ihrem eigenen Ernährungsberater aus. Versuchen Sie täglich herauszufinden, was Ihr gesundes Maß ist. Schwelgen Sie nicht übermäßig, quälen Sie sich aber auch nicht mit Hungerkuren. Eine vernünftige Faustregel ist es, bei jeder Mahlzeit den Magen etwa zur Hälfte mit Festem zu füllen, zu einem Viertel mit Flüssigem und das letzte Viertel leer zu lassen.
Essen Sie gut und gerne.
Eigentlich sollte, wer gerne ißt, auch gerne gut essen. Das ist aber nicht immer so. Oft mundet ja gerade das, was fettig, süß, klebrig und insgesamt wenig gesundheitsfördernd ist, am besten. Eine Sünde hin und wieder schadet keinem, solange Sie sie mit Genuß begehen. Wer aber regelmäßig Nahrungsmittel minderer Güte zu sich nimmt, arbeitet seiner Gesundheit entgegen. Da nutzt es auch nichts, wenn sie preiswert, schnell zu haben oder die kurzfristige Befriedigung eines plötzlichen Heißhungers sind.
Speisen Sie sich nicht selbst mit Dingen ab, die nicht gut für Sie sind. Ihre Gesundheit ist anspruchsvoll. Sie wünscht sich Nahrung, die frisch und hochwertig ist.
Sparen Sie am Fett
Zuviel Fett macht dick, erhöht die Blutfettwerte und belastet so das Herz. Der gesunde Mittelwert für den täglichen Fettverzehr liegt bei etwa 80 g, aber die meisten essen mehr.
Um zu sparen, brauchen Sie nicht zu darben — auf die Auswahl kommt es an. Meiden Sie vor allem fettreiche Fleisch-, Wurst- und Käsesorten und versteckte Fette in Soßen, Süßigkeiten usw.
Wenn Sie z.B. zum Mittag Nudeln mit Gemüse, einen fettarmen Hähnchenschenkel und einen Salat essen, dürften Sie damit kaum mehr als 25 g Fett verzehren. Essen Sie aber zwei Brötchen mit fettreicher Salami oder Leberwurst, überschreiten Sie allein damit Ihre 80 g vermutlich schon.
Essen Sie Obst und Gemüse
In frischem Obst und Gemüse stecken viele Vitamine, Mineralien und Lebenskraft stärkende Stoffe, die Ihre Gesundheit fördern, schützen und erhalten. Ohne sie können wir nicht gesund leben.
Essen Sie deshalb täglich der Jahreszeit entsprechend Früchte und Gemüse, sowohl roh als auch gegart. Dabei ist es wichtig, daß Sie ordentlich für Abwechslung sorgen. Jede Sorte hat ihre Vorteile, die sich mit denen von anderen ergänzen und sie verstärken.
Tipp 4 :
Rückenschmerzen - Die besten Gesundheits-Tipps: So werden Sie wieder schmerzfrei
Bleiben Sie in Bewegung - das stärkt Ihre Muskeln, Sehnen und Bänder!
Die Wirbelsäule ist eine der kompliziertesten Strukturen in unserem Organismus. Wirbelknochen, Bandscheiben, Muskeln und Bänder verhelfen ihr zu einer enormen Stabilität, die sie braucht, um den Körper zu tragen. Selbst wenn wir aufrecht stehen, werden die Bandscheiben der Lenden mit einem Druck von 100 kg belastet (siehe Abbildung unten). Eine so stabile und zugleich flexible Konstruktion wie die Wirbelsäule ist der Traum vieler Ingenieure - aber das natürliche Vorbild bleibt unerreicht.
Doch die hohe Belastung hat auch ihren Preis: Jeder fünfte Bundesbürger leidet einmal im Monat an Rückenschmerzen. Vier von fünf Personen sind im Laufe Ihres Lebens irgendwann davon betroffen. Rückenschmerzen sind der Hauptgrund für Arztbesuche und Krankschreibungen und damit ein bedeutender Kostenfaktor für die Volkswirtschaft.
Doch die gute Nachricht gleich am Anfang: Fast 90 Prozent der Schmerzen gehen spätestens nach einigen Wochen von selbst wieder zurück. Dennoch sind Rückenleiden manchmal extrem schmerzhaft. Deshalb zeigen wir Ihnen hier Wege auf, wie Sie den schlimmsten Schmerz in den Griff bekommen. Das ist vor allem auch deshalb wichtig, damit der Schmerz nicht zum Dauerzustand wird. Denn chronischer Schmerz ist wesentlich schwieriger zu behandeln als akute Schmerzustände.
Bewegungsmangel und falsche Körperhaltung als Hauptursache
Wenn Sie Rückenschmerzen haben, ist das nur im Ausnahmefall ein Bandscheibenvorfall. Häufigere Ursachen sind Verschleißerscheinungen in den kleinen Gelenken der Lendenwirbelsäule. Das kann den so genannten Lumbago (Hexenschuss) auslösen, weil gleichzeitig die aus dem Rückenmark ziehenden Nerven gereizt werden. Bei Ischias-Beschwerden strahlen die Schmerzen bis ins Bein aus.
Ein weiterer großer Teil der Rückenschmerzen sind Muskelschmerzen, die auf Verspannungen zurückzuführen sind.
Das sind die Hauptgründe für Beschwerden:
Bewegungsmangel
Haltungsschäden
falsche Belastung
Übergewicht
Stress
Diese fünf Aspekte fördern den Gelenkverschleiß sowie die Muskelverspannungen und damit die Entstehung von Rückenschmerzen. Im Kasten rechts lesen Sie, wie Sie dauerhaft vorbeugen.
Nehmen Sie keine Schonhaltung ein
Zwar klingen plötzlich auftretende Rückenschmerzen in der Regel bereits nach wenigen Tagen wieder ab. Aber dennoch sollten Sie das Problem nicht unterschätzen. Denn der Schmerz kann Ausgangspunkt für ein chronisches Rückenleiden werden (siehe Grafik unten).
Auch wenn Sie Schmerzen im Rücken verspüren, ist es daher wichtig, in Bewegung zu bleiben. Eine Schonhaltung schadet der Wirbelsäule mehr als sie nützt.
Wenn Sie nach einer Drehung oder unglücklichen Bewegung einen plötzlichen Rückenschmerz verspüren, der mit Lähmungserscheinungen oder Taubheitsgefühlen einhergeht, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen. Es kann sich dann um einen Bandscheibenvorfall handeln, der sofort therapiert werden muss, um bleibende Schäden zu verhüten. Mitunter kann dann auch die Kontrolle über Blase und Darm verloren gehen.
So lindern Sie die Schmerzen
Doch wegen der Stärke der Schmerzen ist oft eine Bewegung gar nicht möglich. Hier sind kurzzeitig eingenommene Schmerzmittel sehr nützlich, denn sie geben Ihnen Bewegungsfreiheit und durchbrechen den Teufelskreis, der zu einem chronischen Leiden führen kann.
Suchen Sie bei akuten Rückenschmerzen Ihren Therapeuten auf. Er kann eine genaue Diagnose stellen und Ihnen sagen, welches Mittel für Sie am sinnvollsten ist. Neben Aspirin(r), Ibuprofen oder Diclofenac gibt es neuerdings auch magenschonende Schmerzblocker (z. B. Vioxx(r)).
Achtung! Schmerzmedikamente dürfen Sie nur über einen kurzen Zeitraum von maximal 1 bis 2 Wochen regelmäßig einnehmen. Wenn die Schmerzen dann nicht verschwinden, liegen andere Ursachen zugrunde, die dringend ärztlich abgeklärt werden müssen.
Bei längerer Einnahme besteht die Gefahr einer Medikamenten-Abhängigkeit. In der Apotheke erhalten Sie aber auch eine Reihe von pflanzlichen Präparaten, die Ihnen bei schwächeren Schmerzen helfen können.
Pflanzliche Schmerzmittel gegen Rückenschmerzen:
Weidenrindenextrakt
Teufelskralle
Arnikasalbe
Beinwellsalbe
Pfefferminzöl
Außer den Schmerzmitteln gibt es noch eine Reihe anderer Verfahren, mit denen Sie gegen den akuten Schmerz vorgehen können.
|