Tipp 1 :
Das Schläferlatein
- Angeblich ist der Schlaf vor Mitternacht der gesündeste. Stimmt das?
Das ist individuell verschieden. Am wertvollsten sind die ersten vier bis fünf Stunden nach dem Einschlafen. Sich morgens nach dem Aufwachen noch einmal umzudrehen, bringt dagegen kaum etwas.
- Sind täglich acht Stunden Schlaf für jeden das richtige Maß?
Das durchschnittliche Schlafbedürfnis liegt etwas darunter. Es gibt aber Menschen, die zwölf Stunden brauchen. Andere kommen mit fünf Stunden aus. Das ist wie in der Tierwelt: So schläft eine Giraffe nur 20 Minuten pro Tag, eine Fledermaus dagegen 20 Stunden.
- Müssten Langschläfer einfach nur eher ins Bett gehen, um frühmorgens leicht hochzukommen?
Das Ruheverhalten hängt von vielen Faktoren ab: genetische Veranlagung, Geschlecht, Alter, Jahreszeit, persönliche Situation. Schlafgewohnheiten lassen sich verändern, aber nicht völlig umstellen. Wer sein Leben lang spät aufgestanden ist, wird nie zu einem guten Frühaufsteher - umgekehrt genauso wenig.
- Ist der Schlaf eine tote, unproduktive Phase?
Keineswegs. Das Gehirn ähnelt einem Computer. Es hält Erlebnisse fest wie ein PC die Daten auf der Festplatte. Im Schlaf speichert unser Gehirn Erlerntes, löscht gleichzeitig überflüssiges Wissen und schafft so nötigen Platz, um später neue Eindrücke zu verarbeiten.
Tipp 2 :
Tipps bei Heuschnupfen
Wenn Sie Heuschnupfen haben, beachten Sie diese Tipps:
- Finden Sie heraus, gegen welche Pollen Sie allergisch sind. Das geht am besten bei Ihrem Hausarzt.
- Informieren Sie sich in einem <>Pollenflugkalender über das Auftreten der Pollen, auf die Sie allergisch reagieren.
- Informieren Sie sich über die aktuellen Pollenflugwarnungen in Tagespresse und Radio.
- Pollen werden vorwiegend morgens freigesetzt, meist ungefähr ab sechs Uhr: Lüften Sie daher Ihr Schlafzimmer nachts, schließen Sie die Fenster am frühen Morgen und halten Sie sie tagsüber geschlossen.
- Halten Sie sich während der für Sie kritischen Pollenflugzeit möglichst wenig im Freien auf und vermeiden Sie anstrengende sportliche Betätigungen.
- Legen Sie möglichst Ihren Urlaub in die Zeit Ihrer Pollen und reisen Sie in pollenarme Gebiete an der Küste oder im Gebirge.
- Waschen Sie sich täglich die Haare, denn dort setzen sich Pollen fest.
- Bei Autofahrten sollten Sie die Fenster geschlossen halten. Falls Ihr Auto keinen Pollenfilter hat, fragen Sie Ihren Händler, ob man diesen Filter nachrüsten kann.
- Tragen Sie eine Brille oder Sonnenbrille, um die Pollen von den Augen fern zu halten.
Tipp 3 :
Harte Kontaktlinsen für Allergiker
Das Deutsche Grüne Kreuz rät fehlsichtigen Allergikern zu harten statt zu weichen Kontaktlinsen.
Da Kontaktlinsen an sich schon die Augen reizen, sollten Allergiker eigentlich eine Brille tragen. Wer das nicht möchte oder kann, sollte wenigstens zu harten Kontaktlinsen greifen. Diese vertragen sich besser mit den von Allergikern häufig verwendeten Augentropfen.
Dr. Gudrun Bischoff, Leiterin des Arbeitskreises Kontaktlinsen im Verband Deutscher Augenärzte, nennt in einer Pressemitteilung des Deutschen Grünen Kreuzes den Grund: Durch die im Gegensatz zu den harten Linsen größeren Poren lagern sich in den weichen Linsen Moleküle der Augentropfen ein, weichen die Linsen auf, verfärben sie und lösen Substanzen heraus, die zu Bindehaut- und Hornhautreizungen führen können.
Harte Kontaktlinsen hingegen können schon rund 15 Minuten nach der Anwendung von antiallergischen Augentropfen bedenkenlos wieder eingesetzt werden.
Tipp 4 :
Ihre neue Haarfülle hält jahrelang
Erheblich bedingter Haarausfall bei Männern muss nicht sein: 90 % der Betroffenen hilft eine Tablette mit dem Wirkstoff Finasterid. Das Schöne: Eine im Juni 01 vorgestellte 5-Jahres-Studie hat gezeigt, dass die Wirkung von Procepia dauerhaft ist.
TIPP: Fragen Sie Ihren Hautarzt, wenn Sie unter Haarausfall leiden, ob die - nebenwirkungsfreie - Langzeittherapie für Sie in Frage kommt.
2 von 3 Männern mit so genannter androgenetischer Alopezie bekommen sichtbar volleres Haar, wenn sie täglich eine Tablette des Medikaments einnehmen. Bei den übrigen wird fast immer der Haarausfall verlangsamt. Nur am Anfang kann es zu vermehrtem Haarausfall kommen. Schon im Laufe des ersten Jahres bilden sich aber viele neue Haare, die erhalten bleiben.
WICHTIG: Die haare fallen wieder aus, sobald Sie das verschreibungspflichtige Medikament absetzen. 28 Tabletten kosten ca. 50 Euro. Die Krankenkasse bezahlt Procepia nicht.
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