Tipp 1 :
Pseudo-Pillen
Kopfweh ade – aber ein Fuß ist taub. Liegt’s an den Billig-Pillen, die Sie im Ausland oder online gekauft haben? Elmar Esser von der Vereinigung Deutscher Apothekerverbände sagt, wie Sie Mogelpackungen erkennen.
Nicht original verpackte Medikamente gehören in den Sondermüll. Besser: zum Labor-Test, um Mogelpackungen samt Anbieter aus dem Verkehr zu ziehen.
Ist das Verwendbarkeitsdatum unleserlich oder abgelaufen? Weg damit! Auch ein taggenaues Verfallsdatum sollte stutzig machen.
Ist der Beipackzettel nicht lesbar oder nur abgetippt? Fälschung!
Die Medikamentenpreise sind nach dem Apothekengesetz fix. Bei Billigpreisen handelt es sich mit ziemlicher Sicherheit um Attrappen.
Besonders im nichteuropäischen Ausland ist die Gefahr groß, an Fälschungen zu gelangen. Also, lieber die Reiseapotheke mitnehmen!
Achtung! Nicht frei verkäufliche Medizin (etwa Antibiotika) darf bei uns nur aus den Apotheken bezogen werden
Tipp 2 :
Bei Durchfall viel trinken
Bei Durchfall kommt es vor allem darauf an, den Flüssigkeits- und Mineralsalzverlust zu kompensieren. Ärzte empfehlen, bis zu vier Liter Flüssigkeit am Tag zu trinken.
Elektrolyt-Pulver aus der Apotheke enthält Glucose, Natrium, Kalium und Chlorid. Es hilft dem Körper, den Mineralsalzverlust auszugleichen. Eine Alternative zu Electrolyt-Pulver sind Fruchtsäfte und Salzstangen. Das versüßt vor allem Kindern die Krankheit.
Ist das schlimmste überstanden, können Zwieback, Weißbrot, geschälter Reis oder Nudeln (nicht aus Vollkorn und ohne Soße) gegessen werden. Später dürfen auch Bananen, Möhren und Äpfel den Speisezettel ergänzen. Letztere sollten am besten gerieben gegessen werden, um den Verdauungsapparat möglichst wenig zu belasten.
Nach zwei bis drei Tagen sollte der Durchfall vergangen sein. Die Einnahme spezieller Präparate ist normalerweise nicht nötig. Dauert der Durchfall länger an, sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden. Denn dann besteht die Gefahr einer ernsthaften Krankheit.
Tipp 3 :
Harte Kontaktlinsen für Allergiker
Das Deutsche Grüne Kreuz rät fehlsichtigen Allergikern zu harten statt zu weichen Kontaktlinsen.
Da Kontaktlinsen an sich schon die Augen reizen, sollten Allergiker eigentlich eine Brille tragen. Wer das nicht möchte oder kann, sollte wenigstens zu harten Kontaktlinsen greifen. Diese vertragen sich besser mit den von Allergikern häufig verwendeten Augentropfen.
Dr. Gudrun Bischoff, Leiterin des Arbeitskreises Kontaktlinsen im Verband Deutscher Augenärzte, nennt in einer Pressemitteilung des Deutschen Grünen Kreuzes den Grund: Durch die im Gegensatz zu den harten Linsen größeren Poren lagern sich in den weichen Linsen Moleküle der Augentropfen ein, weichen die Linsen auf, verfärben sie und lösen Substanzen heraus, die zu Bindehaut- und Hornhautreizungen führen können.
Harte Kontaktlinsen hingegen können schon rund 15 Minuten nach der Anwendung von antiallergischen Augentropfen bedenkenlos wieder eingesetzt werden.
Tipp 4 :
Monatsübersicht: Wenn in Deutschland die Pollen fliegen
Hasel: Februar - März
Erle: März
Platane: April - Mai
Birke: April
Eiche: Mai
Gräser: Mai - August
Beifuß: August
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