Tipp 1 :
Alarm im Körper - Angstreaktionen des menschlichen Organismus
Über Augen und Ohren werden bedrohliche Reize wahrgenommen. In den inneren Regionen des menschlichen Hirns löst diese Meldung eine Folge von Reaktionen aus.
Eine erste Welle von Stresshormonen wird über das Nervensystem ausgesandt.
Anschließend werden die von der Hypophyse angeregten Nebennieren aktiv: Sie produzieren Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol. Über die Blutbahn gelangen diese in alle Körperregionen.
Vom Thalamus gelangt der Bedrohungsreiz in die Großhirnrinde, wo er mit Informationen des Gedächtnisses verglichen wird - hier wird eine Situation bewusst als gefährlich wahrgenommen.
Der Hypothalamus schüttet Stresshormone und andere Botenstoffe aus.
Die Hypophyse gibt den Nebennieren Signale zur vermehrten Hormonproduktion.
Der Kaumuskel spannt sich, der Mund wird trockener.
Das Herz schlägt schneller, pumpt mehr Blut.
Die Bronchien dehnen sich, die Atmung wird schneller.
Vermehrte Absonderungen der Schweißdrüsen (Angstschweiß).
Die Leber sorgt für den Brennstoff Zucker, gleichzeitig drosselt die Bauchspeicheldrüse die Produktion des Blutzucker abbauenden Insulins.
Arm- und Beinmuskeln werden angespannt.
Darm und Harnblase reagieren mit verstärktem Drang zur Entleerung.
Bei längerem Angstzustand wird die Produktion der Geschlechtshormone gedrosselt.
Tipp 2 :
Aortenstenose - Wenn das Herz störende Geräusche macht
Es geht Ihnen gut, aber bei einer Routineuntersuchung hat Ihr Arzt ein Geräusch über dem Herzen entdeckt. Er vermutet eine Verengung in der Aortenklappe des Herzens (Aortenstenose).
Eine Aortenstenose verursacht normalerweise nicht unmittelbar Symptome. Aber einmal entdeckt, ist eine sorgfältige Kontrolle unabdingbar. Treten Symptome auf, müssen die Herzklappen umgehend operativ ersetzt werden. Ohne medizinische Überwachung kann die Aortenstenose zu schweren Herzproblemen oder sogar zum plötzlichen Tod führen.
Eine Klappe verhindert den Rückfluss des Bluts
Mit einem Herzschlag pumpt die linke Seite des Herzens (linker Ventrikel) das Blut durch eine Klappe (Aortenklappe) in die große Schlagader, die Aorta. Uber die Aorta wird das Blut in den Körper geleitet. Wenn sich der linke Ventrikel entspannt, schließt sich die Klappe. Ein Zurückfließen des Bluts wird so verhindert.
Wenn die Aortenklappe verengt ist, wird der Blutausstrom aus dem Herzen vermindert. Der linke Ventrikel muss mehr arbeiten, um genügend Blut durch die verengte Klappe zu pumpen. Im Laufe der Zeit führt die zusätzliche Belastung zu einer Verdickung des Muskels des linken Ventrikels (Hypertrophie). Schließlich kann der Herzmuskel nicht mehr die zusätzliche Belastung bewältigen. Er ist außerstande, genügend Blut in den Rest des Körpers zu pumpen. Das Herz versagt zunehmend. Ein Zustand den man congestives Herzversagen nennt.
Eine frühe Diagnose ist schwierig
Obwohl eine Aortenstenose in jedem Alter auftreten kann, ist sie typisch für ältere Personen, besonders für Männer. Ein altersbedingter Verschleiß und zunehmende Ablagerungen verursachen meist eine fortschreitende Verengung.
Die Aortenstenose kann auch bei Personen entstehen, die mit einer abnormen Aortenklappe geboren wurden und anfälliger sind für Ablagerungen, die die Klappe verhärten und verengen. Die Verengung kann auch die Folge eines rheumatischen Fiebers sein.
Der Verlauf einer Aortenstenose variiert von Patient zu Patient. Sie kann für Jahre vorhanden sein, bevor sich überhaupt Symptome zeigen. Meist tritt sie bei einer Herzinsuffizienz auf. Aber auch wenn das Herz noch normal pumpt, können Patienten Symptome verspüren. Müdigkeit, Schwäche, Kurzatmigkeit bei Anstrengung oder nachts und Schwellung der Knöchel gehören dazu. Es können Schmerzen im Brustkorb (Angina pectoris) auftreten und bei Anstrengung manchmal eine Ohnmacht. Der plötzliche Herztod ist selten, aber eine große Sorge derjenigen, die bereits an Symptomen leiden.
Eine rechtzeitige Behandlung ist unbedingt notwendig
wenn ihr Arzt vermutet, dass Ihr Herzgeräusch von einer Aortenstenose herrührt (es gibt auch andere Erkrankungen, die ein Herzgeräusch hervorrufen können), bedarf es eventuell mehrerer Untersuchungen, um die Diagnose zu bestätigen und die Schwere der Erkrankung abzuschätzen.
Tipp 3 :
Das Raynaud-Syndrom - Weiße Finger- oder Zehenspitzen bei Kälte
Das Raynaud-Syndrom ist eine recht häufige Erkrankung, bei der kleine Blutgefäße, meist in den Fingern und Zehen, empfindlich auf Kälte reagieren.
Es gibt 2 Hauptursachen, die beide auf eine verminderte Durchblutung der Arme und Beine zurückzuführen sind.
Meist wird das Raynaud-Syndrom durch Krämpfe in den kleinen Arterien der Finger und Zehen oder sogar der Nase oder der Ohren verursacht. Seltener wird es durch eine Verengung der kleinen Arterien in den Gliedmaßen hervorgerufen.
Die Verengung der Blutgefäße kann von einer Grunderkrankung wie zum Beispiel Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder Sklerodermie herrühren. Man spricht dann vom Raynaud-Phänomen. Wenn keine zugrundeliegende Erkrankung diagnostiziert werden kann, wird die Erkrankung Raynaud-Syndrom genannt.
Die Symptome sind in beiden Fällen die gleichen: die betroffenen Körperstellen sind ständig kühl. Werden sie zusätzlich der Kälte ausgesetzt, können sie sich weiß verfärben. Werden sie wieder erwärmt, so verfärbt sich die Haut zunächst bläulich und dann rot. Ein Pochen kann auftreten.
Die Stellen können auch schmerzen oder taub werden. Treten die Symptome wiederholt auf, wird die Haut geschädigt: Sie schält sich oder wird wund.
Das Raynaud-Syndrom ist normalerweise nicht heilbar, aber es kann hilfreich sein, die betroffenen Stellen vor Kälte zu schützen und das Rauchen aufzugeben, da Nikotin die Blutgefäße verengt. Dadurch werden die Symptome verschlimmert oder eine neue Episode ausgelöst.
Es kann helfen, die betroffenen Gliedmaßen unter fließendes warmes Wasser zu halten, um die Symptome zu mindern.
Manchmal werden Alphablocker und Calciumantagonisten verschrieben, um schwere Formen des Raynaud-Syndroms zu behandeln. Diese Medikamente sind Herzmittel, die zur Erweiterung verengter Arterien beitragen können.
Tipp 4 :
So lange bleiben Lebensmittel frisch
Ein deutscher Haushalt wirft im Durchschnitt ein Drittel und mehr seiner Lebensmittelvorräte weg, weil sie nicht mehr genießbar sind. Verlassen Sie sich nicht allein auf das angegebene Haltbarkeitsdatum.
Um sinnlose und teure Verschwendung und die Gefahr einer gesundheitlichen Beeinträchtigung durch verdorbene Lebensmittel zu vermeiden, ist es besser, wenn Sie gleich beim Einkauf die möglichen Lagerzeiten der Hauptnahrungsmittel im Kopf haben.Auch wenn Sie mehr zubereiten, als Sie am gleichen Tag essen, sollten Sie die begrenzte Haltbarkeit der Speisen berücksichtigen.
Hier ist eine Merkhilfe:
Frischmilch 1 Tag bis 2 Tage
H-Milch, geöffnet 2 Tage bis 3 Tage
Kondensmilch, geöffnet 4 Tage bis 5 Tage
Hart- und Schnittkäse 8 Tage bis 10 Tage
Eier höchstens 2 Wochen
Fisch, roh höchstens 1 Tag
Fisch, gegart 1 Tag bis 2 Tage
Fisch, geräuchert 1 Tag bis 2 Tage
Fischkonserve, geöffnet 1 Tag bis 2 Tage
Fleisch, roh 1 Tag bis 2 Tage
Fleisch, gegart 2 Tage bis 3 Tage
Kopfsalat 1 Tag bis 2 Tage
Möhren, roh 6 Tage bis 8 Tage
Gemüse, gegart 1 Tag bis 2 Tage
Tiefkühlkost, aufgetaut höchstens 1 Tag
Reis und Nudeln, gegart 1 Tag bis 2 Tage
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