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   Infos und Tipps rund um die Gesundheit 

 

Tipp 1 : Obst und Gemüse: Der beste Schutz für Ihre Gesundheit
Frisches Obst und Gemüse satt: Nutzen Sie das große Angebot an Feld- und Gartenfrüchten im späten Sommer und frühen Herbst. Die selben Stoffe, mit denen sich Pflanzen vor natürlichen Feinden wie Insekten, Viren, Bakterien und Pilzen schützen, entfalten auch im menschlichen Körper ihre segensreiche Wirkung. Verantwortlich für die gesundheitsfördernde Wirkung sind die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe, die z.B. Früchten die rote Farbe verleihen. Längst sind noch nicht alle erforscht, von einigen ist aber die Wirkweise bereits bekannt. Sekundäre Pflanzenstoffe schützen vor - freien Radikalen, die Körperzellen schädigen und wahrscheinlich mitverantwortlich sind für die Entstehung von Krebs und Grauem Star, - Herzinfarkt und Schlaganfall, - der Bildung von Blutgerinnseln, hohem Blutdruck und hohem Cholesterinspiegel, - der Infektion mit Bakterien, Viren und Pilzen, - der Schwächung des Immunsystems, - Entzündungen, die durch Verletzungen hervorgerufen werden. Hinweis: Essen Sie täglich 5 Portionen - je eine Hand voll - Obst und Gemüse. Die meisten sekundären Pflanzenstoffe sitzen in oder direkt unter der Schale, waschen Sie daher die Pflanzen gründlich, statt sie zu schälen. Die Tabelle unten gibt Ihnen Auskunft über ihre Wirkung.

Tipp 2 : Alkoholkonsum älterer Menschen - Eine Änderung der Lebenssituation kann auch das Trinkverhalten ändern
Vielleicht haben Sie vor kurzem den Ehepartner verloren. Vielleicht war der Austritt aus dem Arbeitsleben härter für Sie, als Sie sich dies vorgestellt haben. Oder es gibt in Ihrem Seniorenzirkel jeden Abend eine Party. Was auch immer der Grund ist: Sie ertappen sich dabei, mehr zu trinken und öfter. Gelegentliches Trinken kann sich im Alter in ein Problem verwandeln. Schätzungen gehen davon aus, dass 2% bis 6% der über 60jährigen Männer in Deutschland Alkoholprobleme haben. Deutsche Frauen diesen Alters konsumieren vergleichsweise weniger Alkohol (Deutsche Hauptstelle gegen die Suchtgefahren e. V., Hamm). Allerdings zeigen Daten aus Bevölkerungsstudien, dass der Konsum von Alkohol mit zunehmendem Alter zurückgeht (Alkohol und Medikamente, Missbrauch und Abhängigkeit im Alter, Hrsg. Ursula Havemann-Reinecke, Freiburg im Breisgau: Lambertus, 1998). Glücklicherweise können Alkoholprobleme behandelt und verhütet werden. Die Hilfe kann beginnen, wenn das Problem erkannt ist. Alkoholismus - bei älteren Menschen bleibt das Problem oft unerkannt In der Gruppe der älteren Menschen, die Alkoholprobleme haben, unterscheiden Experten im Allgemeinen 2 Untergruppen. Einige Betroffene sind schon seit Jahren alkoholkrank. Andere beginnen exzessiv zu trinken, wenn sie mehr Zeit zur Verfügung haben, wie zum Beispiel nach der Pensionierung oder nach dem Verlust des Ehepartners, in einer depressiven Phase oder einer Verschlechterung ihres Gesundheitszustands. Auch in einigen Seniorengruppen kann der Alkohol zum Problem werden, wenn Alkoholkonsum bei sozialen Anlässen die Norm ist. Alkoholprobleme bei älteren Personen sind schwer nachweisbar. Besonders bei denjenigen, die in jüngeren Jahren nicht betroffen waren. Viele ältere Problemtrinker leben - und trinken allein. Und in vielen Fällen werden das Zittern der Hände, Schlafstörungen und Gedächtnisschwund irrtümlich für Alterserscheinungen gehalten. Dazu kommt, dass ältere Menschen für die Wirkungen des Alkohols anfälliger sind. Wegen altersbedingter Veränderungen verarbeiten ältere Menschen den Alkohol langsamer. Das heißt, dass bei älteren Menschen schon geringe Alkoholmengen zum Rausch führen und die Wirkung länger vorhält.' Die gleiche Menge, die eine junge Person ohne weiteres verträgt, kann im Alter Probleme bereiten. Medikamente können die Wirkung des Alkohols zusätzlich verstärken. Welche Alkoholmengen werden noch toleriert? Wegen der verstärkten Alkoholwirkung im Alter empfiehlt das amerikanische National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism, dass Personen über 65 Jahre nicht mehr als 1 Drink täglich zu sich nehmen sollten. Ein Drink entspricht ca. 1 Glas Wein von 120-150 ml, 1 Glas Bier von etwa 360 ml oder 1 Glas von ca. 45 ml hochprozentigen Likörs. Wenn er in Maßen genossen wird, ist Alkohol im Allgemeinen nicht schädlich und kann sogar bestimmte , gesundheitlich günstige Wirkungen haben. Das heißt nicht, dass Alkohol empfohlen wird. Wenn er aber exzessiv konsumiert wird, kann er Probleme bereiten. Problemtrinker folgen einem Trinkmuster, das zu gesundheitlichen oder sozialen Problemen führt. Wenn Problemtrinken zum Alkoholismus eskaliert, haben Trinker die Kontrolle über ihren Alkoholkonsum verloren und sind von ihm abhängig.

Tipp 3 : Erkältung: Vorsicht bei Nasenspray
Nasensprays lindern zwar Schnupfen-Beschwerden, können aber bei unsachgemäßer Benutzung zur Bakterienschleuder werden. Das meint zumindest die in Apotheken erhältliche Zeitschrift Gesundheit. Das Problem: Durch Druck auf das Fläschchen wird zunächst das Spray in der Nase verteilt. Lockert man dann den Druck, kann keimhaltiges Nasensekret angesaugt werden, das beim nächsten Gebrauch wieder in der Nase verteilt wird. Deshalb wird geraten: Sprayflaschen in der Nase zusammendrücken, rausziehen und erst dann den Druck lockern, so dass saubere Luft angesaugt wird. Auch Nasentropfen-Pipetten sollten auf diese Weise angewendet werden.

Tipp 4 : Die Schilddrüsenüberfunktion: Ist Ihre Schilddrüse zu aktiv?
Schlankwerden kann mühsam sein. Aber in letzter Zeit haben Sie mühelos an Gewicht verloren. Statt sich zu freuen, fragen Sie sich, ob ernsthaft irgendetwas nicht stimmt. Viele Erkrankungen können Gewichtsverlust verursachen. Eine der häufigsten ist die Überfunktion der Schilddrüse. Eine Schilddrüsenüberfunktion kann andere Erkrankungen imitieren und ist daher manchmal schwierig zu erkennen. Aber wenn sie einmal diagnostiziert ist, spricht sie im allgemeinen gut auf eine Behandlung an. Der Thermostat des Körpers Die Schilddrüse befindet sich am unteren Ende des Halses, direkt oberhalb des Brustbeins. Als Teil des endokrinen Drüsensystems setzt die Schilddrüse Hormone in die Blutbahn frei. Diese Hormone lösen chemische Reaktionen aus und beeinflussen viele Prozesse, unter anderem die Stoffwechselrate, die Körpertemperatur, die Muskelkraft, den Cholesterinspiegel und selbst die Stimmungslage. Wenn die Schilddrüse zuviel oder zuwenig Hormon freisetzt, kann dies Ihre Gesundheit beeinflussen. Zuwenig Hormon führt zu einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) mit einer Verlangsamung des Stoffwechsels. Zuviel Hormon verursacht eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) und bringt die gegenteilige Wirkung hervor. Eine überaktive Schilddrüse kann den Stoffwechsel des Körpers um 60% bis 100% steigern und zu plötzlichem Gewichtsverlust und einer Reihe anderer Symptome führen. Frauen neigen viel mehr als Männer zu einer Schilddrüsenüberfunktion. Die Erkrankung tritt häufiger im jungen und mittleren Erwachsenenalter auf, obwohl sie in jedem Lebensalter vorkommen kann. Ursachen und Wirkungen können erheblich variieren Die Schilddrüsenüberfunktion wird im allgemeinen durch die Basedowsche Krankheit hervorgerufen. Dies ist eine Erkrankung, bei der im Immunsystem produzierte Antikörper die Schilddrüse zu vermehrter Ausschüttung anregen können. Ein anderer, seltenerer Grund ist eine Überproduktion des Schilddrüsenhormons durch selbständig (autonom) gewordene Bezirke der Schilddrüse. Zu den Symptomen einer Schilddrüsenüberfunktion gehören unter anderem: • plötzlicher Gewichtsverlust (trotz eventuell gesteigerten Appetits) • schneller oder unregelmäßiger Herzschlag oder starkes Herzklopfen • Nervosität, Reizbarkeit •Veränderung der Stuhlgewohnheiten (Durchfälle) • Schwellung am vorderen Hals (Kröpf) • hervortretende Augen • Schlafstörungen Die Symptome können bei älteren Personen abgemildert sein. Die häufigsten sind schneller Puls, Hitzeunverträglichkeit und rasche Ermüdbarkeit bei normaler Aktivität. Unbehandelt kann eine Schilddrüsenüberfunktion das Herz-Kreislauf-System sehr belasten - manchmal bis zu einem lebensgefährlichen Grad. Außerdem bringt sie auch ein Osteoporoserisiko mit sich. Therapeutische Maßnahmen Da die Schilddrüsenüberfunktion so viele verschiedene Symptome hervorbringen kann, kann sie leicht mit anderen Erkrankungen verwechselt werden. Ist jedoch einmal der Verdacht geäußert worden, kann die Erkrankung durch einfache und kostengünstige Bluttests diagnostiziert werden. Ihr Arzt kann Ihnen helfen, eine geeignete Behandlung entsprechend Ihrer körperlichen Verfassung, Ihrem Alter und dem Schweregrad der Schilddrüsenüberfunktion zu finden. Es gibt 3 Arten von Behandlung: • Radioaktives Jod - Das ist die häufigste Behandlung in den USA. Nach oraler Gabe wird das radioaktive Jod in die Schilddrüse aufgenommen. Die Drüse schrumpft in einigen Monaten, und die Symptome gehen langsam zurück. Gewöhnlich führt diese Behandlung zusehends zu einer Verminderung der Schilddrüsenaktivität, so daß eine lebenslange Gabe von Schilddrüsenhormonen notwendig wird (im allgemeinen eine Tablette täglich). • Medikamente, die die Schilddrüse hemmen (Thyreostatika) - Diese Medikamente vermindern nach und nach die Symptome der Schilddrüsenüberfunktion, indem sie die Schilddrüse an der Produktion übermäßiger Mengen von Hormonen hindern. Diese Form der Therapie wird in Deutschland häufig praktiziert. Thyreostatika werden meist für etwa ein Jahr eingenommen und dann abgesetzt. Für viele Patienten wird die Erkrankung damit dauerhaft beseitigt. Jedoch sind Rückfälle ziemlich häufig. • Operative Entfernung der Schilddrüse (Thyreoidektomie) - Patienten, die schilddrüsenhemmende Medikamente nicht vertragen und keine radioaktive Behandlung wünschen, können chirurgisch behandelt werden, obwohl dies nicht so häufig vorkommt. Bei unkomplizierten Fällen werden meist andere Behandlungsweisen vorgezogen. Langzeitbehandlung Mit der Hilfe Ihres Arztes und regelmäßiger Kontrollen kann eine Schilddrüsenüberfunktion erfolgreich behandelt werden. Obwohl Sie als Folge der Behandlung eventuell täglich Schilddrüsenhormone einnehmen müssen, sprechen die Ergebnisse gewöhnlich dafür.

 


 

 
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Samstag, 04. Februar