Tipp 1 :
Risiken beim Baden
Urlauber in Mittelmeerländern klagen immer häufiger über unangenehme Hautreizungen. Sie sind meist auf verschmutzte Gewässer und Sandstrände zurückzuführen.
Statt auf ein dünnes Handtuch, sollte man sich besser auf eine Iso-Matte oder auf Felsen legen.
Plastikbadeschuhe schützen vor scharfkantigen Muscheln und Seeigel-Stacheln. Ein altes Fischer-Rezept hilft gegen Stiche: Legen Sie eine mit Weinessig getränkte Kompresse auf die Wunde. Das löst über Nacht zumindest die Stacheln auf, die kurz unter der Hautoberfläche stecken.
Wenn sie nicht von den einheimischen Behörden ausdrücklich freigegeben wurden, sollten Urlauber nicht in tropischen Seen oder Flüssen baden. Diese Gewässer sind häufig durchsetzt von Parasiten, die schwere Krankheiten auslösen können (zum Beispiel Bilharziose: Hakenwürmer, die Jahre später die inneren Organe zerstören). Oder man begegnet gefährlichen kleinen Raubfischen (Piranhas im Amazonasgebiet), die ganze Körperteile abfressen.
Tipp 2 :
Verhaltentipps bei tropischen Temperaturen
Wir können unserem Körper aber dabei helfen, besser mit der Hitze fertig zu werden:
Helle Kleidung und Kopfbedeckung sind angesagt, im Schatten bleiben, faul sein.
Essen Sie eiweißarm, denn Proteine lassen die Körpertemperatur stärker ansteigen als Kohlenhydrate.
Helfen Sie Ihrem Körper beim Schwitzen: Besprühen Sie mit einem Wasserfläschchen ab und zu Arme, Beine, Nacken und Gesicht. Oder verteilen Sie es an den Außenseiten des Halses, in den Armbeugen und den Kniekehlen.
Schützen Sie sich auch vor einem Kälteschock in klimatisierten Räumen.
Meiden Sie Nikotin und alkoholische Getränke.
Kalte Getränke sind zwar erfrischend, aber auch ein schlechter Durstlöscher und sie erhöhen die Schweißproduktion. Besonders ältere Menschen sollten ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Trinken Sie in regelmäßigen Abständen, etwa alle 20 Minuten, einen kleinen Becher Wasser.
Teure Elektrolyt-Getränke oder Salztabletten müssen Sie übrigens nicht zu sich nehmen. Auch wer hin und wieder etwas Salziges isst, ersetzt das beim Schwitzen verlorene Salz ohne Schwierigkeiten.
So können Sie sich vorbereiten:
Regelmäßige Anstrengungen bei hohen Temperaturen lassen den Körper leichter, aber weniger salzig schwitzen und trainieren auch Herz und Kreislauf. Bei kühlem Wetter kann als Vorbereitung ein leichtes Konditionstraining helfen, außerdem Saunabesuche und Wechselduschen.
Tipp 3 :
Pannenhilfdienste in Europa - Europäische Hotlines im Notfall
BELGIEN 070-244777
DÄNEMARK Falck: 70 10 20 30; DAH 70 10 80 90
FINNLAND Autoliito: werktags (09) 77 47 64 00 Wochenenden und Feiertage: 0200-80 80
FRANKREICH AIT: 0800 08 92 22
GRIECHENLAND ELPA: 104
GROSSBRITANNIEN AA: 0800 88 77 66, RAC: 0800 82 82 82
IRLAND AA: 1800 66 77 88
ISLAND F.I.B.: 5 112 112
ITALIEN ACI: 116
KROATIEN HAK: 987
LUXEMBURG ACL: 45 00 45 1
NIEDERLANDE ANWB: 0800 0888
NORWEGEN NAF: 22 34 16 00
ÖSTERREICH ÖAMTC: 120, ARBÖ: 123
PORTUGAL ACP: 01 942 91 03 (Süden) 02 834 00 01 (Norden)
SCHWEDEN 020 91 29 12
SCHWEIZ TCS: 140
SLOWENIEN AMZ: 987
SPANIEN RACE: 91 593 33 33
TSCHECHISCHE REPUBLIK UAMK CR: 0123
UNGARN MAK: 061 21 22 821 und 088
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